Boxed II

The Switch von Zack Mathew

Bastelt Ihr gern? Wenn ja, dann habe ich heute was für Euch!

Wir hatten mal ein Buch mit so Endlos-Bildern von M.C. Escher, die man aus dem Buch heraustrennen und zu geometrischen Figuren falten konnte. Daran musste ich denken, als ich den heutigen Link gefunden habe.
Hier könnt Ihr Euer eigenes Kaleidocycle erstellen. Dann ausdrucken, ausschneiden, zusammenkleben und … Euch daran erfreuen oder so. :)

P.S. Wenn Ihr Euch auf der Seite ein bisschen weiter umschaut, dann findet Ihr auch eine Bastelvorlage für den Nerdcatcher – wer weiß, wann man sowas mal brauchen kann!

Ein Versuch, meine wohl etwas unübliche Beziehung zu Musik zu erklären.

Zu spät?

Aus Gründen, über die von mir nie erschöpfend nachgedacht wurde, habe ich nie sehr viel Zeit in die aktive Suche nach Musik investiert. Ähnlich wie Mode, Make-Up, Tanzen und bestimmt noch ein paar andere Sachen, war das etwas, wobei ich wohl irgendwie das rechtzeitige Aufspringen auf den Zug verpasst haben muss … und sollte mir jemand diesbezüglich herauf helfen gewollt haben, dann muss ich dafür zu blind/taub/anderweitig wahrnehmungsgestört gewesen sein.

Andererseits ist es ja auch selten zu spät, also dürft Ihr mir gern verraten, woher Ihr Eure Musik bekommt – und damit meine ich nicht “Ich kaufe tatsächlich noch CDs!” oder “Ich kaufe sowas immer online bei …” wobei auch das interessant wäre, sondern viel mehr:

Was mache ich falsch?

Wie erfahrt Ihr von neuen Bands oder Solo-Musikern oder deren Musik?

Ich höre zum Beispiel so gut wie nie Radio – höchstens im Auto (und so oft fahre ich nicht). Ich habe das vor Jahren aufgegeben, weil die Werbung immer nervt, das Gelaber oft und meistens etwa jedes dritte Lied. Außerdem hatte ich in Phasen des verstärkten Radio-Ausgesetztseins (sprich: Laborpraktika) auch oft den Eindruck, dass da eigentlich immer nur dieselben zehn Lieder oder so gespielt wurden.
Musiksender im Fernsehen anzuschauen habe ich wenig Gelegenheit. Wenn ich aber tatsächlich mal dazu komme, darf ich statt Musik meistens irgendeiner verzogenen Sechzehnjährigen dabei zuhören, wie sie schlecht gelaunt das Geld ihrer Eltern für eine Party rauswarf, deren Gäste vermutlich in den wenigsten Fällen wirklich ihre Freunde waren – oder ähnlichen Quatsch.
Und wenn im Zug einer der zahllosen Halbwüchsigen mal wieder sein Mobiltelefon mit einem Ghettoblaster verwechselt hat (wohlgemerkt einem für Menschen, die keine Ahnung von Klangqualität haben), dann ist das normalerweise keine Musik, die meinem Geschmack entspricht … eher im Gegenteil.

Eine Meinung – Keine Ahnung?

Andererseits könnte ich “meinen Musikgeschmack” auch nicht so einfach in Worte fassen. Womöglich fehlt mir auch schlicht das passende Vokabular?

Wenn jemand danach fragt, versuche ich mich an eher groben Eingrenzungen wie “Ich mag elektronische Musik meistens weniger als solche, die mit echten Instrumenten erzeugt worden ist. Ich mag diese Retortenbands nicht und keine sinnfreien Texte. Dafür mag ich es, wenn Leute ihre Instrumente tatsächlich spielen können, sich ihre Melodien und Texte selber ausdenken und, sofern sie als Band unterwegs sind, schon miteinander bekannt waren, bevor sie anderen Leuten bekannt wurden.”

Insgesamt ist das dennoch eher vage. Wenn ich einfach nur die Namen von ein paar Bands murmeln würde, wäre das aber auch nicht zufriedenstellend.

Außerdem gibt es noch das Phänomen des Sich-an-etwas-satt-hörens, weshalb ich gerne unterschiedliches höre, damit mir darunter das, was ich am liebsten mag, nicht über wird.

Am wichtigsten ist aber wohl, zumindest in letzter Zeit, das mich Musik beim Lesen ablenkt – oder, je nach Standpunkt, das Lesen vom Zuhören. Das gilt insbesondere für Musik mit Gesang und für solche, mit eher einfachen und repetitiven Melodien.

Daher, und auch weil ich nicht pausenlos berieselt werden möchte/muss, höre ich von mir aus eher selten Musik und wenn doch, dann ist es oft Filmmusik.

Ein Lichtblick?

Insofern, und ich hoffe, zumindest einige von Euch haben so weit gelesen oder zumindest runtergescrollt, war ich besonders angenehm überrascht von

Zoë Keating

deren Cello-Musik mir erlaubt, dabei zu lesen, zu denken und die mir auch nach mehrmaligem Hören nicht auf die Nerven fällt – und das ist keine geringe Auszeichnung!

Ich habe mal das zusammengestellt, was es auf Grooveshark gab.

[Da Miss Keating allerdings keinen Plattenvertrag hat und ihre Musik selbst produziert, um davon zu leben, freut sie sich bestimmt, wenn jemand sie von ihr kauft, ob digital oder real. =) ]

Viel Spaß beim zuhören, habt ein schönes Wochenende und schlagt Musik vor!

Silent Retreat von Mike Brennan

A Buddhist monk’s patience is tested as he attempts to meditate in nature. Who said meditation was easy!

Silent Retreat from mike brennan on Vimeo.

My name is Antimony Carver. I would like to share with you the strange events that took place while I attended school at Gunnerkrigg Court.

… so beginnt Tom Sidell’s Webcomic, der in einem fiktiven britischen Internat spielt, allerdings keinem gewöhnlichen. The Court scheint fast grenzenlos zu sein (ich würde ja sagen “Gormenghast-artig,” doch müsste ich die Bücher dafür tatsächlich gelesen haben und dem ist noch nicht so), mit Ausnahme des Annan Flusses, dessen jenseitiges Ufer der Gillitie Wald bildet.
Die Protagonistin findet eine Freundin, aber auch eine Menge über sich selbst, ihre Familie, die mysteriöse Geschichte des Internats, dessen Beziehung zu dem Wald und den mehr oder weniger seltsamen Bewohnern beider Orte heraus. Das klingt jetzt wesentlich abgedroschener, als es wirklich ist. Neil Gaiman hat es so ausgedrückt:

Lots of different flavours in there — it’s a semi-gothic funny-sweet school story with mysteries and robots and so forth

Viel Spaß beim Lesen!

The Passenger von Chris Jones

… Das Buch muss echt interessant sein! = )

Ich weiß nicht, ob ich es hier schonmal geschrieben habe, aber was Musik angeht, bin ich irgendwie … faul.* Daher habe ich eine bestimmte CD schon jahrelang auf meiner amazon Wunschliste, aber erst neulich kam ich auf die Idee, mal herauszufinden, ob mich Grooveshark da hineinhören lässt (amazon nämlich nicht).

Dort gab es zwar nicht das komplette Album (vermutlich nicht den Song, dessentwegen ich es irgendwann mal auf die Liste gesetzt hatte), aber dafür Songs von anderen Alben derselben Künstlerin, nämlich von Sarah Slean. (Erinnert ein bisschen an Tori Amos.)

Und da ich nett bin, lasse Euch auch mal reinhören und habe daher eine unordentliche (und natürlich inkomplette) Playlist erstellt.

Viel Spaß beim Anhören!

*Ok, das trifft es nicht wirklich. Aber um es besser zu erklären bräuchte ich eine ganze Menge mehr Worte und ich bezweifle, dass Ihr das alles wirklich lesen wollt. Also erspare ich es uns, solange nicht jemand so interessiert ist, dass er mich dazu auffordert. ;)

Ich habe mal Bilder von schwimmenden Elefanten gesehen, deren Bildunterschrift angab, dass sie das eigentlich ganz gern tun, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen. Wer weiß, was sie sonst noch gern für Sportarten ausüben würden?

7 tonnes 2 von Nicolas Deveaux

[Meine Lieblingsstelle ist die kurze Einstellung bei etwa 1:04]

=)

Bird Song

Birds on the Wires from Jarbas Agnelli on Vimeo.

Reading a newspaper, I saw a picture of birds on the electric wires. I cut out the photo and decided to make a song, using the exact location of the birds as notes (no Photoshop edit). I knew it wasn’t the most original idea in the universe. I was just curious to hear what melody the birds were creating.

Nerdkommentar: Rabenvögel (also Raben, Krähen, Elstern, … Eichelhäher) gehören klassifikationsmäßig zu den Singvögeln – auch wenn man es ihnen nicht anhören würde. ;)

Für das Wochenende gibt es mal wieder was zu lesen.
Diesmal einen Artikel aus der New York Times, den ich vor einer Weile gelesen habe und recht interessant fand: Understanding the Anxious Mind.