Wie schon in den Kommentaren zum letzten Post angemerkt, waren wir wieder essen. Sogar sehr schick und japanisch diesmal. (Für alle, die sich fragen und ehe sie mich fragen: ja, es gab einen Anlass dafür). Es war mal was völlig anderes, direkt vor seinem Koch zu sitzen (unserer war der links oben im Bild), der das Essen vor den Augen zubereitet und zwischendurch immer wieder die Messer in seinen Pistolengürtel (ja, echt!) steckt.
Auch interessant war die elitäre Familie am gegenüberliegenden Tisch (Eltern, drei Kinder, alle aalglatt und aufgestylt – klare Austauschfrau …), die uns etwa genauso abschätzig ansah wie ich sie.
Schade allerdings (und ich hätte es wissen müssen): Nur drei vegetarische Gerichte auf der Karte (Nachtisch ausgenommen) und ich stelle endgültig fest: Ich mag keine Miso-Suppe – vor allem nicht die Algen! Ich hatte ja schon letztes Jahr die Erfahrung machen müssen, dass Japaner – obgleich Essen für sie ein wichtiges Thema ist, das manchmal seltsame Blüten trägt – mit Vegetarismus nicht wirklich was anfangen können. Vielleicht also doch ganz gut, dass ich jetzt nicht da bin, auch wenn es irgendwann mal anders geplant war – und sicher spannend geworden wäre.
Erst recht, da ich grade im Hintergrund nach langer Zeit mal wieder “Spirited away” anhöre und feststellen muss: Ich verstehe nicht wirklich viel Japanisch …
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Es war superlecker und natürlich eine prima Show, oder? Das ist doch ein prima Grund. Ist natürlich nichts für jeden Tag, obwohl ich mir überlege eine solche Platte in meine neue Küche inbauen zu lassen. Mal recherchieren, was sowas kostet.
Die Familie gegenüber nenne ich übrigens Familie “und die Schokosoße auf einem Extrateller”… Die haben ALLES umbestellt… ALLES!
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