Ich war heute mal wieder in der Mensa und da viel mir wieder ein, dass ich letztes Jahr eine Nacktschnecke in meinem lappigen Beilagensalat fand … bläh. Zum Glück lebte das arme Tier noch (Indikator für die Frische des Salats? Wohl eher nicht …) und konnte von mir gerettet werden. Die Menschen um mich herum konnten dann den Rest meiner Mahlzeit lang beobachten, wie die Schnecke langsam über mein Tablett kroch … Anschließend wurde sie – nach Diskussion um das geeignete Gebiet mit anwesenden Ökologen – in der Natur ausgesetzt und hat hoffentlich noch lange und glücklich gelebt (oder tut es noch? Keine Ahnung, wie lange Nacktschnecken leben).
Ehe ich schon wieder nur über Essen – und Nicht-essbares – rede: Mich hat das an diesen Link erinnert, auch wenn die Schnecke da ein Haus und Froschschenkel hat. Interessanterweise ist es aus Spanien und nicht aus Frankreich … naja, schließlich soll man sowas auch nicht essen.
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Ich hatte vor ungefähr zehn Jahren, als ich mit meinen Eltern im Urlaub war, auch mal eine Schnecke im Salat. Dummerweise war das im Hotel und es waren auch keine Biologen anwesend.
Entsprechend gestaltete sich die Rettung etwas schwierig…
Statt sie also in die Auslage (Blumentöpfe am Fenster) zu setzen, entschied ich mich, sie samt Blatt, auf dem sie gerade saß, an die Seite zu legen. Schließlich wollte ich den Salat weiteressen, was so einer Schnecke schmeckt….
Die Geschichte endete tragisch, als nämlich der Kellner kam, um die Teller abzutragen – hat er sie so gestapelt, daß es die Schnecke wohl das Leben gekostet hat.
Ich wollte erst noch rufen:”Vorsicht, die Schnecke!”, aber erstens war ich nicht schnell und nicht mutig genug (wer schreit schon gern im Restaurant), und außerdem – und das ist die Entschuldigung, die ich mir im Nachhinein überlegt habe – außerdem hätte der Kellner mich wohl auch nicht verstanden.Steine im Erbseneintopf hatte auch neulich. Das ist erst ein paar Wochen her, und war bei meiner eigenen Mutter. Sie scheinen die Erbsen auf einem körnigen Steinsubstrat zu ziehen, und die automatische Sortieranlage kann (getrocknete) Erbsen nicht von Steinen trennen. Die Dinger sind klein, ca. erbsengroß (kein Witz), rund und grau. Es ist meiner Mutter überhaupt nicht aufgefallen beim Kochen…
Ansonsten fallen mir aber keine weiteren Essens-Schauergeschichten ein – außer den üblichen Sachen aus der Mensa.
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