Barcelona – Virtuell

Lange angekündigt, endlich da: die virtuelle Tour durch Barcelona!

Allerdings ohne meine Photos, da ich mich nicht zwischen flickr und zoomr entscheiden konnte und keiner für eins von beiden Partei ergiffen hat.

Natürlich bekommt man so nur einen kleinen Teil zu sehen, es fehlt der Zusammenhang und die Atmosphäre, aber vielleicht inspiriert es ja den ein oder anderen, mal selbst hinzufahren – es lohnt sich. =)

Zu allererst das Wahrzeichen Barcelonas, die Sagrada Familia, mit vollem Namen “Temple Expiatori de la Sagrada Familia”, an der seit über hundert Jahren gebaut wird.
Zwei weitere bekannte Bauwerke des Architekten Antoni Gaudí:
Die Casa Batlló, das bekannteste der drei Gebäude der “Manzana de la Discórdia” (Häuserblock der Zwietracht) am Passeig de Gràcia und die Casa Milá, auch bekannt als “La Pedrera” (der Steinbruch).
Außerdem besucht haben wir die Casa Museu Gaudí, Gaudís ehemaliges Wohnhaus im von ihm gestalteten Parc Güell.
[Update 28. Oktober, 2009: Hier ist noch Link zu einem Post mit mehr Bildern von Gaudís Bauwerken]

Auf dem Montjuic gibt es mehr zu besuchen, als wir in den wenigen Tagen geschafft hätten; entschieden haben wir uns dann für das Castell de Montjuic (allerdings haben wir uns gegen das Militärmuseum und dafür für die tolle Aussicht entschieden) und die Fundacio Joan Miró, die größte öffentliche Sammlung von Werken Mirós.

Weitere Stops auf der Museumstour waren:
Das Museu Picasso, das sich in fünf alten gotischen “Palästen” ausbreitet und eine Sammlung von mehr als 3.800 Werken aus allen “Schaffensperioden” Picassos beherbergt.
Sowie das Museu Maritim, das Schiffahrtsmuseum, untergebracht in einer mittelalterlichen Werfthalle (Europas größtes gotisches Gebäude).

Am letzten Tag, kurz bevor wir zum Flughafen mussten, stießen wir noch eher zufällig auf den Palau de la Música Catalana – unter “Guided Tours” gibt es eine virtuelle Tour durch die Konzerthalle.

Das Aquarium fand ich persönlich eher enttäuschend – im Vergleich zu dem in Lissabon wirkte dieses irgendwie … lieblos und ich weiß nicht, ob man die Kinder-Attraktionen wirklich braucht. Übrigens der einzige Ort, an dem mein nicht-internationaler Studentenausweis nicht akzeptiert wurde.

Natürlich sind wir zusätzlich viel herumgelaufen und haben uns auch unter andem die Kathedrale, in deren Kreuzgang 13 Gänse wohnen, angeschaut. Sonntagnachmittags finden sich auf dem Platz vor der Kathedrale immer Musiker ein, zu deren Musik die Bewohner (und jeder, der sonst noch mitmachen möchte) dann einen ganz bestimmten katalanischen Tanz tanzen (ich habe leider den Namen vergessen). So ähnlich stelle ich mir einen Flashmob vor. =)

Zum Schluß gibts noch ein paar leckere Links:

Bei Valor haben wir erfahren, was Spanier unter heißer Schokolade verstehen – die nehmen das wortwörtlich und es gibt Churros dazu. Sehr lecker, aber ich war froh, dass wir uns eine Portion geteilt haben.

Leckeres Essen gab es unter anderem bei Cent Onze und im 4Gats, in dem unter anderem Picasso gern zu Gast war und seine erste Ausstellung hatte.

Und last but not least: Bei papabubble konnten wir zusehen, wie Bonbons gemacht werden!

Fast vergessen: Leckere Schokolade gibt es von Blanxart, die mein Bruder auf irgendeine Weise auch hier aufgetrieben hat, und Cacao Sampaka, die auch in Berlin einen Laden betreiben.

Update: Hier noch ein Link zu mehr Fotos und so. *link*

3 comments

  1. Jan’s avatar

    Du hast den Parc Guell selbst vergessen. Einfach großartig die Komposition und auch ohne das Museum einen Besuch wert.

    Achja, das einzige Museum, das wir damals in Barcelona besucht haben war natürlich das Museum vom FC Barcelona im gigantischen Stadion Camp Nou. Echt cool.

  2. zimtstern’s avatar

    Jein, den Park haben wir besucht, aber er hat wohl leider keine eigene Website. ;)

    Was ich aber wirklich vergessen habe, sind noch zwei Schoki-Links …
    *änder*

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