Ich gebe heute mal etwas mehr oder weniger beschämendes zu:
Ich habe noch keinen von Jane Austens Romanen gelesen – jedenfalls nicht im Original. (Ich glaube, ich habe Emma in deutscher Übersetzung gelesen, aber das ist schon so lange her, dass ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann.)
Ich hatte zwar sowieso geplant, diese gähnende Bildungslücke zu schließen, allerdings habe ich jetzt einen neuen Anreiz dies zu tun. Schon vor einer Weile erschien Pride and Prejudice and Zombies und spaltete die (englisch-sprachigen) Massen mit folgender Idee:
Pride and Prejudice and Zombies features the original text of Jane Austen’s beloved novel with all-new scenes of bone-crunching zombie action. As our story opens, a mysterious plague has fallen upon the quiet English village of Meryton-and the dead are returning to life! Feisty heroine Elizabeth Bennet is determined to wipe out the zombie menace, but she’s soon distracted by the arrival of the haughty and arrogant Mr. Darcy. What ensues is a delightful comedy of manners with plenty of civilized sparring between the two young lovers-and even more violent sparring on the blood-soaked battlefield as Elizabeth wages war against hordes of flesh-eating undead.
Ob geliebt oder gehasst, auf jeden Fall muss der (Verkaufs-)Erfolg davon groß genug gewesen sein, um diesem ein weiteres Buch folgen zu lassen. Im September erscheint daher Sense and Sensibility and Sea Monsters
Humor schrammt oft sehr dicht an der Grenze zur Respektlosigkeit (oft auch der Geschmacklosigkeit) entlang. Allerdings verläuft diese Grenze bei jedem anders. Mir fallen auf Anhieb zwei Leute ein, bei denen ich vermuten würde, dass sie das gar nicht witzig finden werden. (Habe ich Recht? Falls ja, dann Entschuldigung, M. und J.!)
Andererseits ist es vielleicht auch mit die Empörung der einen, die entscheidend zur Unterhaltung der anderen beiträgt?
Es heißt immer – inkorrekterweise – dass im Krieg und in der Liebe alles erlaubt sei. Aber wie ist es mit Humor?
Update:
Übrigens gibt es respektlosen Umgang mit Klassikern britischer Literatur auch weitgehend ohne (vorsätzlichen) Humor! =)
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Pingback from Das digitale Durcheinander · Poetic License on February 2, 2010 at 12:27 am
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