Der Silberfuchs ist eine Farbvariante unseres Rotfuchses (Vulpes vulpes), der aufgrund seiner Fellfarbe in Pelztierfarmen gezüchtet wird. In den 1950er Jahren begann Dimitri Beljajew ein Experiment mit diesen Füchsen auf Basis seiner Hypothese, dass züchterische Selektion von Zahmheit der wichtigste Faktor bei der Domestizierung von Wildtieren sei.
Überraschend war, wie viele physische Merkmale sich durch die Züchtung auf das Verhalten hin verändert hatten, sowie die relativ geringe Zahl an Generationen, die es gedauert hat, um aus den wilden Füchsen von der Pelzfarm Tiere zu züchten, die in ihrem Verhalten irgendwo zwischen Hund und Katze anmuten. Also das ideale Haustier!
(Mehr Info und Links hier.)
Das Experiment (und die anhängigen Untersuchungen hinsichtlich der Genetik und Molekularbiologie, die die sichtbaren Veränderungen in den Füchsen bewirkt) wird bis heute fortgeführt, allerdings fehlt dem Institut seit dem Zusammenbruch der Sowietunion Geld. Teilweise wird das Projekt daher inzwischen dadurch finanziert, dass die Füchse verkauft werden (für knapp $6.000 pro Tier).




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