So-called Life

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Berlin Block Tetris

von Sergej Hein

The idea is based on a kind of parody of the former Socialist building style. They used to build whole cities where each house was designed identically to create cheap housing for workers. These ‘blocks’ were so similar that in Soviet times, you could easily wake up at a friends place in another city and still feel like you are in your flat. Even the furniture was the same.

A Complete History Of The Soviet Union Through The Eyes Of A Humble Worker, Arranged To The Melody Of Tetris

von Pig With The Face Of A Boy

Das Wetter draußen ist ja heute nicht wirklich einladend. Was also tun? Richtig, Brot backen! Und nicht irgendeins. Das Rezept für diese italienische Variante habe ich vor einer Weile im Internet entdeckt und zwar auf eat me, delicious – leckeres Essen und Katzenfotos! Das kann nie verkehrt sein. :)

Es dauert zwar eine Weile, bis es fertig ist, aber lohnt sich, denn es ist wirklich, wirklich lecker. (Für Fotos dem Link folgen. Ich vergesse jedes Mal, selber welche zu machen, und hab noch immer keinen flickr account.)

Für uns Freunde des metrischen Systems habe ich das Rezept mal umgerechnet:

Focaccia

680 g Mehl
2 TL Salz
2 Päckchen Trockenhefe
1 TL Zucker
400 ml warmes Wasser
180 ml Olivenöl
1 TL grobes Salz
Thymian und/oder Rosmarin (optional)*

Mehl und Salz in einer Schüssel mischen und eine Mulde formen. Hefe in die Mitte geben, mit dem Zucker bestreuen und das warme Wasser darüber gießen. 15 Minuten stehen lassen.
2/3 des Olivenöls zugeben und 5 – 7 Minuten zu einem weichen, elastischen Teig verkneten.
Teig in eine leicht geölte Schüssel geben und zugedeckt 1 – 1 1/2 Stunden gehen lassen.
Das restliche Olivenöl in die Backform geben, then Teig darin ausbreiten und nochmal 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 230°C vorheizen.
Mit dem Daumen Vertiefungen in den Teig machen, Salz aufstreuen und im unteren Drittel des Backofens bei 230°C (Umluft) für 15 – 30 Minuten backen.

NB: Bei meinen früheren Versuchen habe ich jeweils das Rezept halbiert.
Das ergibt dann ein Brot, das in einer mittelgroßen Auflauf- oder Lasagneform etwa 3 – 4 cm hoch wird. Da es allerdings jedes Mal schnell weggefuttert worden ist ( =] ), probiere ich heute mal, ein Brot mit den oben angegebenen Mengen zu backen. Zusätzlich teste ich, ob es noch leckerer wird, wenn man die doppelte Menge an Salz in den Teig knetet und dafür auf das grobe Salz verzichtet.** Vielleicht bestreiche ich stattdessen die Oberfläche vor dem Backen mit Olivenöl.

* Die Kräuter waren eine Idee von mir. Ich hab etwa eine Handvoll in den Teig mit hineingeknetet.
** Ja ja, mehrere Faktoren gleichzeitig zu verändern ist unwissenschaftlich und Backen ist Wissenschaft für hungrige Leute***, aber um es mit Sledge Hammer zu sagen: “Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue.” ;)
*** Übrigens eine super Geschenkidee für großzügige Menschen. *mit der Backform wink*

Habt Ihr Euch auch schon lange gefragt, wie es zur Finanz…katastrophe kommen konnte? Ich auch! (Vor allem wie es in der EU keiner vorher bemerkt haben will.)
Das alles wird in den folgenden Videos … nicht wirklich erklärt.
Aber sie sind nett anzusehen. ;)

The Greek Crisis Explained, Episodes 1 – 3

von Marilena Vatseri, Manos Gerogiannis, Christos Lefakis und Yannis Konstantinidis

Ich bin sicherlich kein Experte für Abenteuerurlaub, aber es gibt Sachen, die würde ich nicht tun wollen, ohne sie jemals ausprobiert zu haben. Sehr weit oben auf einer imaginären Liste solcher Aktivitäten ist freiwilliger Militärdienst in Israel. Ja, das kann man machen. Würde mir aber aus einer ganzen Reihe von Gründen niemals einfallen!

Someone Still Loves You Boris Yeltsin sind eine amerikanische Band, die ich neulich durch Zufall entdeckt habe.

Da man schöne Sachen nicht nur für sich behalten soll, hab ich uns mal eine Playlist gebastelt.

Anfang August (also nächste Woche oder so) erscheint ihr drittes Album, Let It Sway. Die beiden vorherigen, Broom und Pershing, waren übrigens bei einem großen Internetversandhandel gerade im Angebot, als ich gestern geschaut habe. Und laut ihrer Website sind sie im Oktober auf Europatour (leider nicht in meiner Nähe, aber z.B. in München und Wien).

Viel Spaß beim Anhören!

Anfang des Monats gab es bei Jan dieses interessante Video zu sehen …

renowned academic David Harvey asks if it is time to look beyond capitalism towards a new social order that would allow us to live within a system that really could be responsible, just, and humane?

… passend dazu gab es vorgestern Abend (wie üblich viel zu spät beginnend. Schäm Dich, ARD!) im Fernsehen:

Let’s Make Money

… ist ein Film zur Finanzkrise. Er zeigt eine alptraumhafte Reise durch das Labyrinth des globalen Marktes. Der Dokumentarfilmer Erwin Wagenhofer begleitete Investmentbanker und Fondsmanager über mehrere Jahre durch die oft undurchsichtige Finanzwelt. Sein ernüchterndes Fazit: Alle haben die Krise kommen sehen – nur hat es keinen interessiert, solange die Rendite stimmte. Die Dreharbeiten zu ‘Let’s make money’ führten Wagenhofer unter anderem in das Finanzzentrum London, auf den afrikanischen Kontinent, nach Indien, auf die Kanalinsel Jersey, in die Berge der Schweiz und an die Costa del Sol. Der Film zeigt deutlich: Wir erleben keine Finanzkrise, sondern eine Gesellschaftskrise – die wir mit unserem Geld beeinflussen können.

Sehr krass.

Bei Interesse könnt Ihr den Film bestimmt in einer digitalen oder analogen Videothek Eures Vertrauens finden. Der Link oben führt zur Filmwebsite.

Der Silberfuchs ist eine Farbvariante unseres Rotfuchses (Vulpes vulpes), der aufgrund seiner Fellfarbe in Pelztierfarmen gezüchtet wird. In den 1950er Jahren begann Dimitri Beljajew ein Experiment mit diesen Füchsen auf Basis seiner Hypothese, dass züchterische Selektion von Zahmheit der wichtigste Faktor bei der Domestizierung von Wildtieren sei.
Überraschend war, wie viele physische Merkmale sich durch die Züchtung auf das Verhalten hin verändert hatten, sowie die relativ geringe Zahl an Generationen, die es gedauert hat, um aus den wilden Füchsen von der Pelzfarm Tiere zu züchten, die in ihrem Verhalten irgendwo zwischen Hund und Katze anmuten. Also das ideale Haustier!
(Mehr Info und Links hier.)
Das Experiment (und die anhängigen Untersuchungen hinsichtlich der Genetik und Molekularbiologie, die die sichtbaren Veränderungen in den Füchsen bewirkt) wird bis heute fortgeführt, allerdings fehlt dem Institut seit dem Zusammenbruch der Sowietunion Geld. Teilweise wird das Projekt daher inzwischen dadurch finanziert, dass die Füchse verkauft werden (für knapp $6.000 pro Tier).

Zugegeben, das lustige Partyspiel “Betrunkene Dekorieren” kenne ich nur vom hörensagen. Der Besitzer von Kago dagegen muss gar nicht erst warten, bis Menschen in seiner Umbegung genügend Hirnzellen versoffen haben, er/sie dekoriert einfach seinen (oder ihren?) Kater, der sich das anscheinend oft sogar lächelnd gefallen lässt.

Für die Fotos dem Link zum Blog folgen, auf den Videos sieht man weitgehend nur, dass sich Kago ansonsten mehr oder weniger wie ein normaler, unkastrierter Kater verhält. Er wohnt mit drei anderen Katzen und darf sogar nach draußen!

Nach Maru und Daruma jetzt die dritte japanische Katze mit eigener Website.

Als ich das vorletzte Mal im Kino war, lief vor dem eigentlichen Film der Trailer zu Legend of the Guardians: The Owls of Ga’Hoole

… der bei uns Mitte Oktober in den Kinos zu sehen sein soll. Irgendwann später habe ich dann zufällig entdeckt, dass der Film auf den ersten drei Büchern der Guardians of Ga’Hoole von Kathryn Lasky basiert.

The Capture (Guardians of Ga'Hoole, #1) The Journey (Guardians of Ga'Hoole, #2) The Rescue (Guardians of Ga'Hoole, #3)

Habe mich inzwischen bis zum zweiten Buch durchgelesen und das vor allem sehr spät nachts, da es ja in letzter Zeit so angenehm warm ist! Dabei konnte ich schon öfter merkwürdige Geräusche von draußen hören, aus wechselnden Richtungen, zu unterschiedlichen Zeiten, aber immer erst eine gute Weile nach Mitternacht. Logischerweise habe ich mich gefragt, was diese Geräusche verursacht. Und damit wären wir bei den heutigen Links, denn es gibt für alles Menschen, die sich interessieren, und das Internet macht das Finden der Ergebnisse ihrer Begeisterung so viel einfacher.
Was ich also nachts bei mir hören kann, sind die Rufe weiblicher Waldkäuze (Strix aluco). Eine Hörprobe davon gibt es direkt dort in den Commons, in den Owl Pages, auf youtube und hier auch mit Bild:

ARKive video - Tawny owl catching and eating a frog

Während meiner Suche habe ich zwei weitere wunderbare Eulen-Videos gefunden, die ich einfach noch anhängen muss!

Ein asiatischer Uhu (Bubo nipalensis), der sich gern kraulen lässt …

… und eine afrikanische Büscheleule (Otus leucotis oder Ptilopsis leucotis), deren zwei Verteidigungsstrategien denen vieler Menschen erstaunlich ähneln:

Eulen sind toll!
Das erinnert mich daran, das ich nach wie vor dieses Shirt möchte.

Mein Bruder hat mir hiervon erzählt:

Konzerthaus-Musiker spielen Brahms und Ravel.

Uwe, Stefan und Helge in allen Ehren, aber trotz allem wäre es mir lieber, jeder würde diese Tröten sehr bald sehr weit weg packen und nicht wieder hervor holen.

Und “Ffffft” ist kein Wort.

Weitaus unterhaltsamer als “echtes” Fußball.

Papierkrieg von M. Bäuerle

Papierkrieg from Makaio Tisu on Vimeo.

Komisch, als mein Bruder und ich klein waren, haben wir uns oft zusammen Geschichten ausgedacht, an die ich mich leider nicht mehr richtig erinnern kann, aber ich bin sicher, dass nichts davon irgendwie mit Krieg und Waffen und sowas zu tun hatte.

Springtime von Gunther Machu

Springtime – A Journey Into Macro Space from Gunther Machu on Vimeo.

Genau das richtige für einen Mittwoch.
Einfach fünf Minuten lang zurücklehnen und zusehen.

Die Musik ist übrigens von Thomas Newman, einem meiner Lieblings-Filmkomponisten.

Ameisen-Update!

(Weils hier grade thematisch irgendwie passt.)

Erinnert Ihr Euch noch an meine Ameisen?
Ich hatte mit denen die unausgesprochene Abmachung, dass sie bleiben dürfen, solange sie sich auf ihre Pflanze, die anderen Passionsblumen und den Boden dazwischen beschränken. Vor einer Weile wurden sie etwas dreist und haben meinen Schreibtisch erobert. Zum Glück steht “ihre” Pflanze etwas weiter weg, sodass der Gedanke, sie könnten ihre Brut in meinem Laptop ausbrüten wollen, wohl hoffentlich unrealistisch war.
Nachdem ich sie eine Weile lang regelmäßig mit einem alten Bahnticket runterbefördert hatte (was sie leider nicht von neuen Eroberungsversuchen abgehalten hat), kam ich auf die Idee, dass sie sich vielleicht für die beiden Bonbon-Gläser auf dem Schreibtisch interessieren (die von papabubble), obwohl die zugeschraubt waren und die Amseisen nicht zielgerichtet darauf zugesteuert oder sie jemals “gefunden” haben.
Als ich die Gläser ins Bad evakuiert hatte, war mein Schreibtisch dann allerdings tatsächlich wieder meiner. … Dafür orientieren sich die Ameisen inzwischen richtung Bad, was auch nicht toll ist.
Was mich jetzt wirklich verwirrt ist, dass sie seit vorgestern wieder versuchen, meinen Schreibtisch zu erkunden. Diesmal habe ich keine Ahnung, was sie wollen. Ich denke, ich werde am Wochenende mal die Tischbeine mit Möbelpolitur bearbeiten und hoffen, dass sie das genug irritiert.
Hat jemand einen besseren Vorschlag zur Ameisen-Abwehr?
Oder eine Idee, was die Tierchen so merkwürdig anzieht?

Noch mehr Anna Russell!

The Lieder Singer

… umso lustiger, wenn man weiß, dass der Text prakisch überhaupt keinen Sinn ergibt.

Ich glaube, in meiner Audio-Version erzählt sie noch von ihrem deutschen Gesangs-Lehrer, ‘err Doktor Schachtel-Streichhölzer.

Anna Russell

Analyses of The Ring are frequently given by some great expert for the edification of other great experts. But these are usually so esoteric as to leave the average opera-goer just as befogged as before and is inclined to discourage him from going altogether, which is a great pity because The Ring is a magnificent work – supposing you can make any sense out of it.

Die Bildqualität ist leider suboptimal, allerdings kannte ich das bisher auch nur in Audio – und das ist ja das Wichtigste daran.

Eddy Grant

    Gimme Hope Jo’anna

Miriam Makeba

    Pata Pata
    For What It’s Worth

Nachdem es jetzt schon zum zweiten Mal zu sehen war, muss ich es doch mal posten:

Sonneborns Streetview aus der heute-show

Klar, es ist Satire, aber es sieht irgendwie schon so aus, als wäre es nicht inszeniert – und in dem Fall wäre es faszinierend und schockierend zugleich, was Leute so alles mitmachen. “Google HomeView” – soweit kommt es hoffentlich nie.

Im Übrigen wundert es mich, dass J. das noch nicht gepostet hat!

Ok, eigentlich wollte ich dieses Video aufheben, bis ich erzählen kann, wie ich daran gekommen bin, aber das würde zu lange dauern und dafür ist es zu lustig!

Leute, die schonmal mit mir Essen waren, können bestätigen, dass das nicht immer einfach ist – wobei es auch Leute gab, die das weit übertrieben haben. (Ich bin doch nicht behindert, ich esse bloß keine Tiere …)
In manchen Ländern bereitet das zugegebenermaßen mehr Probleme als in anderen (möchte jemand die Adresse des meines Wissens einzigen vegetarischen Restaurants in Lissabon? Wird von Buddhisten unterhalten und war echt klasse!) und Japan gehört da unbedingt dazu.

Leider.

Insofern vielleicht ganz gut, dass das mit meinem Auslandssemester damals nicht geklappt hat? Vielleicht wäre ich ja auch angenehm überrascht worden. (Immerhin gibts da auch Buddhisten …) Leider werden wir es nicht erfahren.

Jedenfalls, heute gibt es die lustige Variante von etwas, das ich ansonsten weitgehend ungenießbar finde:

Candy Sushi!

Für die von Euch, die sowas jetzt gern nachmachen würden, gibt es natürlich eine ganze Reihe How To Videos auf YouTube. Hier ist eins davon.

Und für diejenigen, deren Mund schon beim Gedanken zusammenklebt, gibt es hier das 24-Stunden Anti-Programm!

A man trying to imitate the amoeba movement

Im Zweifelsfall ist es immer Kunst.

Dictyostelium discoideum sind aber an sich recht interessant. Hier sind noch zwei informativere Videos, für die von Euch, die interessiert sind.

Die Philharmoniker Hamburg haben ein interessantes kleines Projekt im Internet:

Sounds of Hamburg

Sounds of Hamburg gibt Ihnen die Chance, auf und mit der Stadt Hamburg zu komponieren. Fünf Webcams und Millionen Talente (alle Menschen in Hamburg) stehen Ihnen dabei zur Vergügung.

Das Bild der Webcams wird dabei in Bereiche aufgeteilt, dem man jeweils eine Art von Instrumenten zuteilen kann, die dann aktiv werden, sobald sich etwas in diesem Bereich bewegt.

Bisher sind drei der Webcams aufgestellt: Am Rathausmarkt, an den Landungsbrücken und im Tropenaquarium.

Da die Fische nachts schlafen und der Rathausmarkt anscheinend nicht ausreichend ausgeleuchtet wird, habe ich bisher nur die Landungsbrücken angeschaut, wo um die Zeit auch nicht mehr allzu viel los war.

Aber am Wochenende damit rumzuspielen ist bestimmt lustig!
Viel Spaß!

Update:
Die Anonymität der “Mitwirkenden” bleibt wohl insoweit gewahrt, als die Bildqualität nicht so gut ist, dass man einzelne Leute genau erkennen könnte – außer man weiß, dass sie irgendwas auffälliges tragen (wie z.B. ein großes gelbes Hühnerkostüm).
Mir gefällt das Aquarium am besten – was wenig Leute überraschen dürfte.
Ich hatte gehofft, man könnte das als white noise im Hintergrund laufen lassen, aber dafür verbraucht es wohl zu viel Ressourcen.

Penguins in Heaven

von Frank Vroegop und Federico Costa

Koinzidenz: Lufthansa hat seit heute ihren ersten A 380.

Sehr aufmerksame Menschen können sich vielleicht noch an dieses Buch erinnern, das im Januar eine Weile in der Sidebar zu sehen war:

The City of Ember (The Ember Series, #1)

Citizens of Ember shall be assigned work at twelve years of age …
Lina Mayfleet desperately wants to be a messenger. Instead, she draws the dreaded job of Pipeworks laborer, which means she’ll be working in damp tunnels deep underground.
Doon Harrow draws messenger – and asks Lina to trade” Doon wants to be underground. That’s where the generator is, and Doon has ideas about how to fix it. For as long as anyone can rememeber, the great lights of Ember have kept the endless darkness at bay. But now the lights are beginning to flicker. …

Ember ist eine unterirdische Stadt, die geschaffen wurde, um die Menschen vor einer nicht genauer beschriebenen Katastrophe zu retten. Für mindestens 200 Jahre sollen die Bewohner von Ember sicher in ihrer Stadt leben können. Um zu wissen, wie sie dann wieder an die Oberfläche kommen, von deren Existenz inzwischen niemand mehr weiß, wurden ihnen von den “Builders” Instruktionen überlassen – eigentlich.

Ich bin im Internet über dieses Buch gestolpert und war angezogen von den (vielen) guten Kritiken, während ich gleichzeitig neugierig war, wie die Autorin einige der Probleme lösen würde, die sich ganz offensichtlich beim Lesen der Beschreibung aufdrängen. (Wie kann es sein, dass die Leute nichts von der Welt außerhalb Embers wissen? Wieso hat nie jemand einfach aus Neugier Ember verlassen? Wie kann eine ganze Stadt so lange ohne Kontakt zur Außenwelt existieren? Was ist das Problem mit dem Generator? etc.)
Außerdem, und das will ich nicht verschweigen, wusste ich, dass das erste Buch der Reihe verfilmt wurde. Der Film kam aber hier nie in die Kinos, sondern erschien nur im März auf DVD.

Vorgestern habe ich den Film gesehen.

Ich wollte eigentlich nicht zu den Nörglern gehören, die immer sagen “Das Buch war besser als der Film.” – denn oft würde ich eher sagen “Das Buch war halt anders als der Film.” – doch in diesem Fall trifft es zu.

Leider.

Denn das Produktionsdesign ist klasse (abgesehen von dem einen großen Patzer, dass es kein bewegliches Licht geben dürfte), die Schauspieler auch, die Animationen in weiten Teilen. Das wirkliche Problem ist das Drehbuch (oder das, was davon aus dem Schneideraum gekommen ist), welches teilweise völlig andere Elemente in die Geschichte einbaut, vor allem Action-Szenen, die nicht wirklich nötig gewesen wären und eher von der eigentlichen Geschichte, von der wahren Bedrohung Embers, ablenken.

Schade.

Was aber bleibt, ist der wunderbare Soundtrack – und den will ich Euch (zumindest denen, die bis hier gelesen oder gescrollt haben) natürlich nicht vorenthalten, denn das ist der eigentliche Sinn dieses Posts.
(Neben der üblichen “Lest das Buch.”-Aufforderung.)
Ich mag besonders den letzten Titel in der Liste.

Eine Freundin hat mir neulich erzählt, dass sie insgeheim Fan einer Youtube-Videobloggerin ist, deren Leben sich anscheinend fast ausschließlich um Make-Up und sowas zu drehen scheint. Manche Dinge sind eben wie ein Unfall – aus einer merkwürdigen Faszination heraus schaut man hin.

Ähnliches passiert glaube ich bei Prominenten, die für nichts sinnhaftes prominent sind, die nichts (wichtiges) zu sagen haben und dennoch möchten das anscheinend viele Leute wissen – irgendjemand muss ja die Klatschmagazine kaufen, sonst würde es nicht so viele davon geben.

Jedenfalls ist es immer schön, wenn sich dann jemand anderes genau darüber lustig macht.

Elaine Caroll tut das auf Very Mary-Kate!

Hier ist das erste Video …

Very Mary-Kate: Moving Out from Mary-Kate Olsen on Vimeo.

… die folgenden (bisher sind es 18 weitere, jeweils eine gute Minute lang – und sie werden immer irrer) findet Ihr über den Link oder auf vimeo.

Großartig!

=]

Wisst Ihr, was heute ist?

Heute ist World Tapir Day!

Begehen wir diesen Tag mit Kunst …


The Tapir’s Dream by ~elliegreco on deviantART


Malaysian Tapir by *Kitsunebaka91 on deviantART


Tapir by *rgyoung777 on deviantART


Disgruntled Tapir… by =shoomlah on deviantART


Baby Tapir by *suzidragonlady on deviantART

… und einer Auswahl an Videos …

Im Gegensatz zu der von Rentieren, habe ich tatsächlich mal eine Tapir-Nase gestreichelt – immerhin finden die Tiere das toll. Hätte aber auch nichts dagegen, das mal zu wiederholen oder auszuweiten (auf Kraulen oder so).

Ich habe übrigens angefangen, solche “Feiertage” zu sammeln. Falls Ihr also welche kennt oder findet, freue ich mich, wenn Ihr mir schreibt!
=)

Update! Hier ist noch ein Malayen Tapir zum Selberbasteln!

Manche Leute schauen nur, andere Leute sehen.

Zum Beispiel Gesichter:

Faces in Places

A photographic collection of faces found in everyday places.

A Very Little Warrior

von Endre Barath

Mir ist nicht ganz klar, was es Uns eigentlich sagen soll, aber es hat mich an meine Erdbeerpflanzen erinnert, die ich vermisse, seit jemand sie letztes Jahr für Unkraut gehalten und vernichtet hat … =[

“But I don’t want to go among mad people,” Alice remarked.
“Oh, you can’t help that,” said the cat: “We’re all mad here. I’m mad. You’re mad.”
“How do you know I’m mad?” said Alice.
“You must be,” said the cat, “Or you wouldn’t have come here.”


A butterfly by `AquaSixio on deviantART

Eigentlich wollte ich letzte Woche Tim Burton‘s Alice im Wunderland ansehen gehen. Eigentlich, denn aus Gründen, die mir nicht näher bekannt sind, wurde daraus leider nichts.

Aber ich hatte hier ein paar schöne Links, die ich deswegen nicht meinen drei (oder so) Lesern vorenthalten will.
Auf der Filmwebsite gibt es unter “Downloads” Wallpaper mit einigen der Charaktere aus dem Film. Wer gefallen am Hintergrund-Design gefunden, aber keine Lust hat, denen die ganze Zeit in die Gesichter starren zu müssen, kann hier Louie Mantias schönes Wallpaper Set finden:
Alice, The Red Queen, The Mad Hatter, Tweedledee and Tweedledum
[Was haben die beiden auf der Teeparty verloren?]
Auf der Website des Designers gibt es noch ein paar mehr, von denen ich sehr gern The White Rabbit und The Cheshire Cat gehabt hätte, aber irgendwie kann ich sie von dort nicht runterladen … Liegt das an mir? Oder ist das so gedacht? Kann jemand helfen?

Und hier ist noch eine kleine Spielerei für das Wochenende für die Freunde des Scroll Wheels: Record Tripping
Da ich hier nur ein Touchpad habe, hab ich es nicht wirklich ausprobiert, aber die Kolibris hatten mich schon während der Wartezeit für das Aufbewahren ihres Links gewonnen! =)
Viel Spaß!


Queen of Spades Sends Regards by *puimun on deviantART

Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty

von Kathleen O’Rourke, Nicky Phelan und Darragh O’Connell

We all know the Grimm fairytales. Granny’s are grimmer…
Once upon a time there was a granny who dreamed of being the best granny in the whole world. Unfortunately, this granny was tormented by a lifetime of rage against the world and everyone in it. Luckily, nobody noticed what an angry old woman she had become because they took no notice of her one way or another. But there’s only so much anger one old woman can repress before it BURSTS OUT FROM THE DEPTHS OF HER SOUL IN A SCREAMING FIREBALL OF BITTERNESS AND RESENTMENT!

Granny O’Grimm’s Sleeping Beauty from Darragh O'Connell on Vimeo.

… laut der Website machen sie eine Serie daraus. Das wird bestimmt lustig!

Dieser Film war übrigens meine Inspiration für das Geburtstagsgeschenk meiner Mutter. Als wir alle noch sehr viel jünger waren und die Stadtbibliothek frequentierten, gab es dort ein paar Hörspielkassetten (ja, …) von Marieluise Ritter, die wir so oft ausgeliehen haben, dass ich manches davon heute noch auswendig kenne … Für ein Soloprogramm von ihr waren meine Mutter und ich dann einige Jahre später in einem lokalen Theater – dieses Programm trug den Titel “Die 13. Fee” und verfolgt logischerweise die selbe Idee wie das obige Video, wenn auch natürlich auf seine eigene Weise.
So kam ich auf die Idee, mal das Internet zu befragen, ob es davon irgendwas noch heute gibt, und wieder mal bewahrheitete sich, dass niemand ins Nirgendwo und nichts aus der Welt fällt – zum Glück!

Nebenbei bemerkt, ich habe noch nie irgendwas derartig schnell geliefert bekommen! Nur 40 Minuten nach der Auftragsbestätigung kam die nächste Mail, dass meine Bestellung verschickt wurde und schon am nächsten Morgen lag es vor der Tür!
Ok, die Post hatte es nicht wirklich weit (und über den Unsinn des einfach-vor-die-Tür-Legens lässt sich nicht wirklich diskutieren), aber superschnell war es schon. (Ich hätte mir höchstens gewünscht, dass die Herkunft des Paketes etwas unoffensichtlicher gewesen wäre, denn es sollte ja ein Geschenk werden und natürlich war es nicht ich, die es zuerst entdeckt hat … ;) , aber das sind ja Details.)

Das Durcheinander feiert seinen vierten Geburtstag!

Nur womit feiern?
Kuchen ist in digitaler Form leider eher unbefriedigend, aber Musik geht wunderbar – am besten solche, die mir schon seit Jahren immer mal wieder in den Sinn kommt.
Darum hier nun (in arbiträrer Reihenfolge) meine persönlichen Top 7 Songs von Tom Petty & The Heartbreakers:

Hier die Liste (für den Fall, dass irgendwas am Widget kaputt gehen sollte):

Learning To Fly
You And I Will Meet Again
Built To Last
Too Good To Be True
All The Wrong Reasons
Into The Great Wide Open
I Won’t Back Down

Solo Songs:

You Don’t Know How It Feels
You Wreck Me

A Record of Life
von Owen Gatley und Luke Jinks

A short animation loosely based on the scientific recording of life’s great species. And how this has given us clues that piece together, for us to discover the secrets of the evolution and diversity of life on Earth.

A Record Of Life from Owen Gatley and Luke Jinks on Vimeo.

Wissenschaftlich nicht ganz korrekt, aber dafür schön anzusehen. =)

Wusstet Ihr, dass man Ernst Haeckels Kunstformen der Natur komplett in den Wikimedia Commons findet?

Beispiel:



(Schwertschnabelkolibri)

Viel Spaß beim Anschauen!

Eine Freundin hat mich neulich auf diesen wunderbaren und vielfältig anwendbaren Song aufmerksam gemacht:

I Hate Everyone von Get Set Go

Danke B.

Jessica Hagy zeichnet gern Diagramme zu allem Möglichen auf Karteikarten, die auf Englisch index cards heißen. Danach stellt sie diese dann ins Internet auf Indexed

Hier ein Beispiel:

Indexed

Großartig! =)

02. 04. 2010 Update!
Hey, nachdem ich den Post zu diesem Link über sieben Monate prokrastiniert habe, war ich doch noch schneller als Spiegel online!
Dafür haben die natürlich mehr Hintergrundinfo und so.

Wisst Ihr was das ist?


P.R.O.U.D. by *thrumyeye on deviantART

Dieser kleine Vogel ist mir auf die Nerven gegangen, weil er wiederholt und zu mehreren am Futterplatz vor unserem Küchenfenster aufgetaucht ist und ich hätte schwören können, dass ich solche noch nie gesehen habe.

Inzwischen habe ich herausgefunden, was für eine Vogelart das ist – und zu meinem Missfallen sind es keine Einwanderer.

Das ist eine Schwanzmeise (Aegithalos caudatus).

Wenn man übrigens die englische Bezeichnung für Meisen kennt (und noch genügend spätpubertär ist), könnte man an dieser Stelle albern grinsen.

Vorgestern habe ich ausnahmsweise mal ein paar Minuten lang Harald Schmidt zugesehen – oder richtiger: zugehört. “Ausnahmsweise” nicht, weil ich ihn nicht leiden kann, sondern eher, weil ich auch kein so großer Fan bin, dass ich aktiv daran denke, mir das anzusehen und daher auch nicht den Fernseher dafür einschalte – insofern war gestern einfach Zufall und es waren auch nur die letzten paar Minuten. Irgendwie kam er im Gespräch mit seinem Gast darauf zu Sprechen, was ein Anagramm sei. Der Gast bekannte sich zur eigenen Unwissenheit, während Schmidt der Meinung war, es handele sich dabei um Worte, die “von hinten wie von vorn gelesen werden können” – und dazu muss ich dann sagen:

Nein, Herr Schmidt.
Wörter, oder genauer Zeichenfolgen, die von vorn und von hinten gelesen gleich bleiben, sind Palindrome, eine spezielle Form von Anagrammen [die für (Molekular)Biologen besondere Bedeutung haben].
Ein Anagramm dagegen ist “ein Wort, das durch Umstellung (Permutation) der einzelnen Buchstaben oder Silben aus einem anderen Wort gebildet wurde” – was eine wesentlich freiere Definition ist als die des Palindroms.

Natürlich erzähle ich das hier nicht, um herauszustellen, dass ich irgendwas besser weiß als Harald Schmidt ( ^_^ ), sondern eigentlich eher, weil es eine womöglich einzigartige Gelegenheit ist, um Euch dieses Spielzeug zu zeigen:

Internet Anagram Server

=)

Tiere verfolgen unterschiedliche Strategien, um zu vermeiden von anderen Tieren aufgegessen zu werden. Manche Tarnen sich, um möglichst unfauffällig zu werden, andere tun das genaue Gegenteil: möglichst auffällige Farbe signalisiert im Tierreich unmissverständlich “Iss mich nicht, ich bin giftig.” – ob gerechtfertigt oder nur vorgetäuscht, in den meisten Fällen hilft die Kriegsbemalung dabei, Feinde fernzuhalten. Kleine Meister aller drei Disziplinen (Tarnen, Täuschen, Drohen) finden sich auch und besonders unter den Nudibranchia (Nacktkiemern), im Meer lebenden Nacktschnecken.

Bei National Geographic gibt es eine schöne Photo Galerie und ein dazugehöriges Video, in dem der Photogragh David Doubilet ein bisschen mehr über die Schnecken und seine Arbeitsweise erzählt. Zusätzlich sind ein paar der Photos auch als Wallpaper verfügbar. (Leider ist das viertletzte Bild aus der Galerie nicht dabei, bei dem man glauben könnte, die abgebildete Schnecke lächelt in die Kamera.)

Bei dieser Gelegenheit fällt mir ein, dass ich seit … einer Weile … schon dieses Video habe, in dem man sehr schön sehen kann, wie sich die Tierchen fortbewegen. [Vorsicht, spanische Musik!]

Natürlich entdecke ich beim Rauskramen auch immer “neue” Videos, wie diese von der Chloroplasten-klauenden Schnecke (Elysia chlorotica):

Ich finde das irgendwie praktisch: man geht einfach in die Sonne und schon wird man satt. =)
(Diese Schnecken gehören allerdings einer anderen Unterordnung an als der der Nacktkiemer.)

Zum Vergleich – so sehen die Schnecken vor dem Frühstück aus:

Das hier ist aus der Infobox des untersten Videos:

The sea slug Elysia chlorotica acquires plastids by ingestion of its algal food source Vaucheria litorea. Organelles are sequestered in the mollusc’s digestive epithelium, where they photosynthesize for months in the absence of algal nucleocytoplasm. This is perplexing because plastid metabolism depends on the nuclear genome for more than 90% of the needed proteins.

Danach werden dann zwei mögliche Erklärungen gegeben und eine davon durch deren Arbeiten bestätigt, aber ich dachte, ich erspare Euch die Details. =)

Bastelt Ihr gern? Wenn ja, dann habe ich heute was für Euch!

Wir hatten mal ein Buch mit so Endlos-Bildern von M.C. Escher, die man aus dem Buch heraustrennen und zu geometrischen Figuren falten konnte. Daran musste ich denken, als ich den heutigen Link gefunden habe.
Hier könnt Ihr Euer eigenes Kaleidocycle erstellen. Dann ausdrucken, ausschneiden, zusammenkleben und … Euch daran erfreuen oder so. :)

P.S. Wenn Ihr Euch auf der Seite ein bisschen weiter umschaut, dann findet Ihr auch eine Bastelvorlage für den Nerdcatcher – wer weiß, wann man sowas mal brauchen kann!

Ein Versuch, meine wohl etwas unübliche Beziehung zu Musik zu erklären.

Zu spät?

Aus Gründen, über die von mir nie erschöpfend nachgedacht wurde, habe ich nie sehr viel Zeit in die aktive Suche nach Musik investiert. Ähnlich wie Mode, Make-Up, Tanzen und bestimmt noch ein paar andere Sachen, war das etwas, wobei ich wohl irgendwie das rechtzeitige Aufspringen auf den Zug verpasst haben muss … und sollte mir jemand diesbezüglich herauf helfen gewollt haben, dann muss ich dafür zu blind/taub/anderweitig wahrnehmungsgestört gewesen sein.

Andererseits ist es ja auch selten zu spät, also dürft Ihr mir gern verraten, woher Ihr Eure Musik bekommt – und damit meine ich nicht “Ich kaufe tatsächlich noch CDs!” oder “Ich kaufe sowas immer online bei …” wobei auch das interessant wäre, sondern viel mehr:

Was mache ich falsch?

Wie erfahrt Ihr von neuen Bands oder Solo-Musikern oder deren Musik?

Ich höre zum Beispiel so gut wie nie Radio – höchstens im Auto (und so oft fahre ich nicht). Ich habe das vor Jahren aufgegeben, weil die Werbung immer nervt, das Gelaber oft und meistens etwa jedes dritte Lied. Außerdem hatte ich in Phasen des verstärkten Radio-Ausgesetztseins (sprich: Laborpraktika) auch oft den Eindruck, dass da eigentlich immer nur dieselben zehn Lieder oder so gespielt wurden.
Musiksender im Fernsehen anzuschauen habe ich wenig Gelegenheit. Wenn ich aber tatsächlich mal dazu komme, darf ich statt Musik meistens irgendeiner verzogenen Sechzehnjährigen dabei zuhören, wie sie schlecht gelaunt das Geld ihrer Eltern für eine Party rauswarf, deren Gäste vermutlich in den wenigsten Fällen wirklich ihre Freunde waren – oder ähnlichen Quatsch.
Und wenn im Zug einer der zahllosen Halbwüchsigen mal wieder sein Mobiltelefon mit einem Ghettoblaster verwechselt hat (wohlgemerkt einem für Menschen, die keine Ahnung von Klangqualität haben), dann ist das normalerweise keine Musik, die meinem Geschmack entspricht … eher im Gegenteil.

Eine Meinung – Keine Ahnung?

Andererseits könnte ich “meinen Musikgeschmack” auch nicht so einfach in Worte fassen. Womöglich fehlt mir auch schlicht das passende Vokabular?

Wenn jemand danach fragt, versuche ich mich an eher groben Eingrenzungen wie “Ich mag elektronische Musik meistens weniger als solche, die mit echten Instrumenten erzeugt worden ist. Ich mag diese Retortenbands nicht und keine sinnfreien Texte. Dafür mag ich es, wenn Leute ihre Instrumente tatsächlich spielen können, sich ihre Melodien und Texte selber ausdenken und, sofern sie als Band unterwegs sind, schon miteinander bekannt waren, bevor sie anderen Leuten bekannt wurden.”

Insgesamt ist das dennoch eher vage. Wenn ich einfach nur die Namen von ein paar Bands murmeln würde, wäre das aber auch nicht zufriedenstellend.

Außerdem gibt es noch das Phänomen des Sich-an-etwas-satt-hörens, weshalb ich gerne unterschiedliches höre, damit mir darunter das, was ich am liebsten mag, nicht über wird.

Am wichtigsten ist aber wohl, zumindest in letzter Zeit, das mich Musik beim Lesen ablenkt – oder, je nach Standpunkt, das Lesen vom Zuhören. Das gilt insbesondere für Musik mit Gesang und für solche, mit eher einfachen und repetitiven Melodien.

Daher, und auch weil ich nicht pausenlos berieselt werden möchte/muss, höre ich von mir aus eher selten Musik und wenn doch, dann ist es oft Filmmusik.

Ein Lichtblick?

Insofern, und ich hoffe, zumindest einige von Euch haben so weit gelesen oder zumindest runtergescrollt, war ich besonders angenehm überrascht von

Zoë Keating

deren Cello-Musik mir erlaubt, dabei zu lesen, zu denken und die mir auch nach mehrmaligem Hören nicht auf die Nerven fällt – und das ist keine geringe Auszeichnung!

Ich habe mal das zusammengestellt, was es auf Grooveshark gab.

[Da Miss Keating allerdings keinen Plattenvertrag hat und ihre Musik selbst produziert, um davon zu leben, freut sie sich bestimmt, wenn jemand sie von ihr kauft, ob digital oder real. =) ]

Viel Spaß beim zuhören, habt ein schönes Wochenende und schlagt Musik vor!

Ich weiß nicht, ob ich es hier schonmal geschrieben habe, aber was Musik angeht, bin ich irgendwie … faul.* Daher habe ich eine bestimmte CD schon jahrelang auf meiner amazon Wunschliste, aber erst neulich kam ich auf die Idee, mal herauszufinden, ob mich Grooveshark da hineinhören lässt (amazon nämlich nicht).

Dort gab es zwar nicht das komplette Album (vermutlich nicht den Song, dessentwegen ich es irgendwann mal auf die Liste gesetzt hatte), aber dafür Songs von anderen Alben derselben Künstlerin, nämlich von Sarah Slean. (Erinnert ein bisschen an Tori Amos.)

Und da ich nett bin, lasse Euch auch mal reinhören und habe daher eine unordentliche (und natürlich inkomplette) Playlist erstellt.

Viel Spaß beim Anhören!

*Ok, das trifft es nicht wirklich. Aber um es besser zu erklären bräuchte ich eine ganze Menge mehr Worte und ich bezweifle, dass Ihr das alles wirklich lesen wollt. Also erspare ich es uns, solange nicht jemand so interessiert ist, dass er mich dazu auffordert. ;)

Ich habe mal Bilder von schwimmenden Elefanten gesehen, deren Bildunterschrift angab, dass sie das eigentlich ganz gern tun, wenn sie die Gelegenheit dazu bekommen. Wer weiß, was sie sonst noch gern für Sportarten ausüben würden?

7 tonnes 2 von Nicolas Deveaux

[Meine Lieblingsstelle ist die kurze Einstellung bei etwa 1:04]

=)

Für das Wochenende gibt es mal wieder was zu lesen.
Diesmal einen Artikel aus der New York Times, den ich vor einer Weile gelesen habe und recht interessant fand: Understanding the Anxious Mind.

Kennt Ihr Nora, die Katze, die Klavier spielt?

This is not a trick that was taught to Nora. She began sitting at the piano at about one-year-old. She’s four now. She plays only when the mood strikes her, which is usually several time a times a day for short periods.

Komisch, dass ich sie hier noch nicht erwähnt habe.

Nun, inzwischen hat ihr jemand namens Mindaugas Piecaitis ein eigenes Konzert komponiert und mit dem Klaipeda Chamber Orchestra eingespielt.

=)

Wenn Leute das ausnutzen können, um überteuert Blumen, Pralinen und anderen Kram zu verkaufen, dann kann ich das wenigstens ausnutzen, um ein Video mit flauschigen Katzen zu zeigen!
Vielleicht interessanter ist, dass heute gleichzeitig das chinesische Jahr anfängt und ich habe gehört, wir hätten da jetzt Tiger. Dann passt das doch sehr gut!

Crazy Love from Sam Reich on Vimeo.

Update! Mir ist da noch was potentiell Kitschiges eingefallen, das sich in meinen Bookmarks versteckt hatte: Hier könnt Ihr Eure eigenen Zuckerherzen machen (lassen) – zumindest als Bild. Irgendwo hatte ich auch noch ein Icon Set … aber man muss es ja nicht übertreiben.

Ich hatte mal einen Lehrer, der immer sehr eifrig seinen Caro Kaffee verteidigt hat, obwohl ich bezweifle, dass viele andere Lehrer ihm den streitig gemacht hätten. Da ich Kaffee generell nicht trinken mag, hab ich dazu sonst keine Meinung. :)

Chicory ‘n’ Coffee oder Cikorja an’ kafe

von Dusan Kastelic, basierend auf einem Lied oder Gedicht von Iztok Mlakar.

Da ich mich nicht entscheiden kann, ob ich die slowenische oder die englische Version lustiger finde, gibt es hier einfach beide!

Via cuteoverload, aus Challenges of Life, der ersten Episode der BBC Serie Life. [Leider möchte die BBC uns auf ihrer Website keine Videos ansehen lassen, solange wir uns nicht als Briten tarnen ... schade.]

Im Sommer hatte ich eine Bildungslücke im Bereich der englischen Literatur zugegeben und deren Schließung angekündigt. Diejenigen, die hier direkt mitlesen statt nur über den RSS-Feed, haben es vielleicht schon anhand der Sidebar bemerkt: Inzwischen (und mir war nicht bewusst, dass die Ankündigung doch schon so lange zurückliegt) habe ich mich in meinem Haufen ungelesener Bücher tatsächlich “vorgearbeitet” zu Pride and Prejudice.

Pride and Prejudice

Da ich eine der Verfilmungen gesehen habe, hält sich die Spannung natürlich in Grenzen – denn ich weiß ja, wie es ausgeht – freue mich aber dennoch darüber und daran. Außerdem liefert es mir eine Gelegenheit für dies hier:

Becoming Jane, ein Film über das Leben von Jane Austen, der es mit der Wahrheit (oder zumindest dem, was als solche bekannt ist) nicht besonders genau nimmt – und daher von vielen ihrer Fans abgelehnt wurde.
Milde ausgedrückt.
Andererseits bietet sich dafür umso mehr Angriffsfläche, um sich genau darüber lustig machen – so wie das Defenestration magazine:

Who doesn’t love a feminist author?
Uh, these guys. Jane Austen becomes the world’s first clingy bipolar girlfriend in this “biopic”.

[Meine Lieblingsstelle ist bei etwa 4:00]

Ok, eigentlich wollte ich Euch jetzt ein Bild von dem tollen Johannisbeer-Himbeer-Käsekuchen zeigen, den ich gebacken habe … ich könnte Euch sogar das Bild zeigen, das ich gemacht habe, bevor ich die Springform geöffnet habe … aber das wäre geschummelt, weil mir danach nämlich fast der gesamte Inhalt entgegenkam … und zwar nicht in dem Aggregatzustand, den ich erwartet habe. Leider habe ich vergessen, davon ein Bild zu machen, denn irgendwie war es auch lustig. Aber der Käsekuchen darf nicht gewinnen! Ich werde das nochmal probieren … wenn mir nicht mehr schlecht ist. … Außerdem habe ich noch immer keinen flickr Account …

Wo wir aber schon bei Sachen sind, die ziemlich kaputt und daneben sind …

Während meiner Schulzeit kam es nur selten vor, dass wir uns aussuchen durften, was in der Klasse gelesen werden soll (ja, ich weiß, im Zeitalter des Zentralabiturs ist das Leiden auf hohem Niveau) und da die verordnete Literatur meist nicht meinem Geschmack entsprach, war jedes dieser seltenen Ereignisse wertvoll. Dummerweise scheint “mein Geschmack” allerdings gleichzeitig von der Mehrheit nicht geteilt worden zu sein. Daher kam es, dass wir in der elften Klasse Ausgeträumt von Charles Bukowski lesen mussten, was mich aus mehreren Gründen geärgert hat:
Der Depp, der das Buch vorgeschlagen hatte, hat in seinem bisherigen Leben freiwillig genau ein Buch gelesen – und zwar dieses – außerdem konnte ich ihn noch nie leiden und ich vermute stark, das es auch bis heute das einzige Buch geblieben ist, das der Typ von sich aus gelesen hat.
Das Buch wurde nicht auf Deutsch geschrieben – und das war eins der Hauptkriterien, nach denen wir Bücher vorschlagen sollten.
Das Buch war außerdem total furchtbar:

Erzählt wird die Geschichte des Privatdetektivs Nick Belane, der den Tod in der Figur einer schönen Frau findet.

Schockwirkung durch die Darstellung brutaler Gewalt, obszöner Sexualität und des Schmutzes der Gosse.

… was natürlich, die Sprache, mit der sich die Figuren in dem Roman unterhalten, miteinschließt. Und nicht zu vergessen:

Bukowski dedicates the story to “bad writing”, and in it he clearly is mocking poor writing and all elements associated with it.

Sicherlich lesen viele Leute Bücher aus vielen verschiedenen Gründen. Ich habe allerdings nie einen gefunden, aus dem ich dieses hätte lesen sollen.

Warum erzähle ich das alles?

Ok, einerseits natürlich, weil es mich nach wie vor ärgert, wenn ich daran denke, dass wir diesen Mist lesen mussten ;) , andererseits aber wegen des heutigen Links!
Was ist schlimmer, als etwas, das schon von sich aus kaputt und daneben ist?
Natürlich etwas schönes, was mittels dessen kaputt und daneben gemacht wird!

Peanuts, by Charles Bukowski

Denen, die sich entscheiden, es zu lesen, wird es einen ungefähren Eindruck dessen geben, was mich so abgestoßen hat. :)

Weil aber nie alles nur Mist sein sollte, gibt es als Ausgleich auch noch was schönes – nämlich die Musik von Vince Guaraldi:

Als er noch in seiner vorherigen Wohnung wohnte, ging mein Bruder des öfteren in dem Supermarkt in seiner damaligen Straße einkaufen. Damals gab es dort eine Kassiererin, die er und seine Freunde immer liebevoll “das Monster” nannten. Keine Ahnung, ob er inzwischen noch dort einkaufen geht und ob es das Monster noch gibt, aber dieses Video hat mich unweigerlich daran erinnert! :)

Der Kleine und das Biest

The Little Boy and the Beast from mic hic on Vimeo.

Ich dachte, ich lasse Euch ein bisschen teilhaben, an meinem neusten Abenteuer in der Wunderwelt der Technik!
Caveat emptor – eine Redewendung, die für mich mehr an Bedeutung gewinnt, seit ich einen Mac habe. Nicht dass wir uns hier falsch verstehen, ich mag ihn nach wie vor, aber manchmal bereitet er mir Kopfschmerzen und Probleme, von deren Existenz ich vorher keine Ahnung hatte.
Ihr könnt entweder mit mir lachen oder über mich.
Fest steht jedenfalls: Hinterher ist man immer schlauer!

Vielleicht können sich einige von Euch dunkel daran erinnern, dass sie von mir mit Fragen nach ihren Meinungen zu externen Festplatten belästigt wurden. Die Entscheidung darüber, welche genau es denn nun sein sollte, habe ich dann auch entsprechend lange vor mir hergeschoben. Teils wegen der Vorstellung, ich könnte mich für die falsche entscheiden und sie kratzt dann genau nach Ablauf der Rückgabe- oder Garantiefrist ab – oder sobald ich irgendwas wichtiges darauf habe. Hauptsächlich aber weil ich ungern Entscheidungen über Sachen treffe, von denen ich einfach wenig Ahnung habe – und Computerkram gehört unbedingt zu diesen Dingen. Schließlich habe ich mich dann aber doch für eine entschieden und letzten Dienstag ist sie auch hier angekommen.

Wofür wollte ich sowas eigentlich?

Also, einerseits wollte ich eine Sicherheitskopie meiner Daten haben – und das Betriebssystem von Apple kommt praktischerweise gleich mit einem Backup Programm für genau diesen Zweck – andererseits sollte darauf auch Musik und alles, was man als Digital-Hamster noch so sammelt.

Gleichzeitig hatte ich allerdings die Idee, die Festplatte auch ab und zu an einen mit Windows betriebenen PC anschließen können zu wollen. Natürlich habe ich daher vor dem Kauf im Internet herumgelesen und es sah so aus, als sollte das kein Problem darstellen.

Aber ich würde das hier ja nicht schreiben, wenn dem tatsächlich so gewesen wäre.

Was ich wusste:

  • Es gibt unterschiedliche Dateisysteme, wobei Windows standardmäßig NTFS verwendet, das Apple-Betriebssystem dagegen HFS+.
  • Mit OS X kann man Daten von NTFS-formatierten Festplatten lesen, aber keine drauf schreiben.
  • Um mit Windows HFS+-formatierte Festplatten nutzen zu können, braucht man zusätzliche Software.
  • Es gibt noch ein drittes Dateisystem, FAT32, das beide Betriebssysteme lesen und beschreiben können, bei dem allerdings Dateien maximal 4 GB groß sein können.
  • Unter Windows gibt es eine Beschränkung für das Formatieren von Partitionen in FAT – 32 GB – die es unter OS X allerdings nicht gibt.
  • Das Apple Backup Programm, Time Machine, benötigt HFS+.

  • Was ich dachte:

  • Ich kann die Festplatte in zwei Partitionen aufteilen, eine in HFS+ formatieren und für das Backup verwenden, die andere in FAT formatieren und für Musik und so verwenden.
  • Wenn ich die Festplatte an einen Windows PC anschließe, erkennt dieser die zweite Partition und kann davon lesen und darauf schreiben.

  • Wie Realität aussieht:

    Die Festplatte ist in NTFS vorformatiert, wobei das neu formatieren kein Problem sein sollte.
    In der kurzen Anleitung, die der Platte beiliegt, fand sich der Hinweis auf die Support-Websites des Herstellers. Zwar wusste ich in etwa, wie das Formatieren funktioniert, aber ein Blick auf die Website konnte ja nicht schaden.

    It is possible to use a Western Digital external hard drive on both a PC and a Mac. However, there are some things to keep in mind if you want to do this. Moreover, Western Digital does not recommend doing it.

    Danke, Western Digital. Es wäre hilfreich gewesen, diesen Hinweis irgendwo prominenter anzubringen – zum Beispiel auf der Verpackung oder in den Herstellerangaben dort, wo ich die Platte bestellt hatte.

    For both PC and Mac to be able to read the drive, it must be formatted in the FAT32 file format.

    Korrekt, wenn auch oberflächlich betrachtet .

    In order to format to FAT32 on a Mac you may need to contact Apple for support.

    Bitte? (siehe zwei Zitate weiter unten.)

    Sometimes, PC’s won’t read Mac FAT32 formatted drives, and Mac’s won’t read PC FAT32 formatted drives. You may have to re-format the drive trying both the PC and Mac until you get a format that works.

    Es ist wie Magie, nicht wahr? Irgendwann funktioniert es plötzlich und es gibt keine Erklärung warum.

    Most WD external hard drives come pre-formatted with one large FAT32 partition, which is accessible by Windows 2000, XP, and Vista, and Mac OS 10.4 and 10.5.

    Warum meine Festplatte nicht unter diese meisten fällt, erfuhr ich nur anderswo: ab einer gewissen Größe ist es wohl recht ungeschickt FAT zu verwenden, weil dann mit einer Menge Fehlern zu rechnen ist.

    Finally, you need to understand that if you are using the same drive back and forth between a Mac and PC, there is always the chance of files being corrupted. Mac’s and PC’s are different platforms, and their file systems function differently. Please keep backups of all your files before you start sharing between Mac and PC computers.

    Auch für diesen Hinweis wäre ich an anderer Stelle sehr dankbar gewesen. Nur: Wenn ich ein Backup meines Backups machen muss, wozu ist dann das Backup gut?

    Verständlicherweise war ich jetzt irritiert und suchte daher nach Erklärungen. Und die fand ich dann auch, in Form von etwas, von dessen Existenz ich, als Durchschnittsperson mit nur marginalen Computerkenntnissen, natürlich keine Ahnung hatte: Partitionstabellen. Soweit ich das richtig verstanden habe (ohne mich wirklich eingehend damit befasst zu haben), geht es dabei um eine Art Wegbeschreibung, nach der das Betriebssystem die Daten auf eine Festplatte schreibt.
    Das Problem dabei (für mich zumindest) ist nun, dass Apple aus irgendwelchen obskuren (firmware-basierten) Gründen eine andere Partitionstabelle benutzt als die bei anderen Computern übliche.
    Übrigens ist das auch gleichzeitig die Erklärung, warum an Macs eingerichtete Partitionen trotz FAT-Format manchmal unter Windows nicht erkannt werden. Es ist allerdings möglich, an einem Mac eine Festplatte so zu formatieren, dass sie eine MBR Partitionstabelle verwendet – dann wird sie auch unter Windows erkannt. Da ist keine Magie dahinter.
    Theoretisch könnte ich jetzt, glaube ich, hergehen und meine Platte so formatieren wie geplant und alles, was ich dabei zu beachten hätte, wäre die andere Partitionstabelle auszuwählen. Das Problem dabei:

    If [...] you’re using Time Machine, you may want to use the GUID Partition Table.

    Anscheinend erhöht es die Fehlerwahrscheinlichkeit, wenn man das nicht macht. Und das ist ja wie schon gesagt nicht der Sinn eines Backups.
    *

    Wenn ich all das vorher gewusst hätte, dann hätte ich wohl nicht eine große Festplatte bestellt, sondern zwei kleinere – was natürlich teurer ist. Und das wäre auch jetzt eine meiner beiden

    Optionen:

    1. Die Platte zurückschicken und zwei kleinere besorgen.
    2. Die Platte behalten, komplett in HFS+ formatieren und damit leben, sie nur an Macs benutzen zu können.

    Welche haltet Ihr für die bessere?

    Update: Habe mich inzwischen für Option 2 entschieden und fast alles drauf gepackt. Dabei bin ich auch auf eine Erklärung dafür gestoßen, warum man nicht einfach MBR/HFS+ formatieren kann:
    *Anscheinend verweigert Time Machine dann einfach nach 10 GB den Dienst.

    Stuart Brown says play is more than fun

    … und er sagt mehr als nur das, nämlich:

    The opposite of play is not work, it is depression.

    [Ich weiß, das Video ist mit über 26 Minuten etwas länger, aber darum habe ich es auch für das Wochenende aufgehoben, denn es lohnt sich.]

    Und wer mehr darüber wissen will, kann sich auf der Website des von ihm gegründeten National Institute for Play umsehen.

    Die Hierarchie der Unfähigen oder auch Das Peter-Prinzip

    Im April hatte ich angekündigt, den Film Where the Wild Things Are sehen zu wollen – und heute habe ich das tatsächlich geschafft. (Ich bin nicht besonders gut darin, das Kinoprogramm zu verfolgen und dann entsprechende Begleitung aufzutreiben.)

    Wenn mich jetzt allerdings jemand fragen würde “Und? Wie wars?” dann müsste ich überlegen.

    Die Kostüme der Viecher und ihre Computer-generierten Gesichter sind toll (Jim Henson wäre stolz auf seine Leute), das restliche Produktionsdesign und die Landschaft sind auch super, der Junge ist klasse. Und ich würde sagen etwa bis zur Hälfte ist es auch insgesamt ein schöner Film, aber das Ende und einige Sachen, die bis dahin passieren, lassen einen doch etwas verwirrt zurück.

    Es ist in Ordnung, wenn ein Film, auch ein Kinderfilm, kein verzuckertes Ende hat – immerhin ist das meistens glaubwürdiger – aber das? Ich weiß nicht.

    [Ich könnte mehr ins Detail gehen, aber vielleicht möchtet Ihr den Film ja noch sehen und ich habe leider noch nicht herausgefunden, wie es funktioniert, dass ich einen Teil des Posts verstecken kann, sodass man das nur absichtlich liest.]

    Was ich Euch aber nicht vorenthalten will, ist der Link zu Terrible Yellow Eyes von Corey Godbey

    a collection of works inspired by the beloved classic, Where the Wild Things Are by Maurice Sendak

    Vom 1. Mai letzten Jahres bis 1. Januar dieses Jahres erschien dort jeden Freitag ein Bild, das durch das Buch inspiriert war. Eins davon ist dieses von Matthew Armstrong:


    Where the Wild Things Are by ~matthewart on deviantART

    Es gibt so viele kleine Dinge, über die wir uns jeden Tag ärgern.
    Dabei bringt uns das eigentlich gar nichts.

    Auf 1000 Awesome Things sammelt Neil Pasricha eintausend einfache Dinge, über die man sich freuen kann, wenn man sie nur bemerkt.

    Also, grundsätzlich mag ich meinen Laptop und im großen und ganzen bin ich damit zufrieden (gut, der Akku könnte irgendwie … haltbarer sein, sodass ich mich nicht jedesmal ärgere, wenn ich mal das Netzkabel entferne), aber es gibt da diese eine Sache, die mich wirklich nervt.

    Das hier kann ich mit meinem Laptop auch machen. Das fiese dabei ist, dass er mir manchmal Schläge versetzt und im schlimmsten Fall scheint das zu einer Art Kurzschluß zu führen, der zumindest das Touchpad und die Tastatur lahmlegt, sodass meine einzige verbleibende Option ist, so lange auf den Ein/Aus-Knopf zu drücken, bis der Laptop komplett abschaltet. Besonders oft scheint das dann zu passieren, wenn ich vorher ein paar Minuten was anderes gemacht habe und der Mac entsprechend im Halbschlaf ist.
    Auf der Suche nach irgendeiner Lösung, oder zumindest einer Erklärung, bin ich auf dieser Seite gelandet, woher dann auch der Link zum obigen Video kam. Eine richtige Lösung hat das aber nicht gebracht, denn auch wenn ich jetzt keine Verlängerungsschnur mehr benutze, das Problem ist noch immer da.

    Hat einer von Euch eine gute Idee?

    A Bicycle Trip von Lorenzo Veracini, Nandini Nambiar und Marco Avoletta.

    Basel, 19 April 1943. Dr Albert Hofmann, a chemist, is cycling home after a day’s work in the laboratory. This episode has passed into legend, associated with the discovery of the effects on the human psyche of LSD. The film tells the story of this famous “trip”, imagining an unconventional psychedelic of the ’40s and following the protagonist’s physical and emotional journey in perception altered by ‘acid’, from the quiet streets of Basel back to a memory of childhood, with a touch of humour.

    A bicycle trip from lorenzo veracini on Vimeo.

    Jaja, die von Chemieprofessoren gern erzählte Geschichte der Entdeckung von LSD. Ein guter Grund, um im Labor Handschuhe tragen zu wollen, auch wenn es teuer und ungemütlich ist.

    P.S. Auf die Szene am Schluß hätte ich gern verzichtet (auch wenn die Maus nur gezeichnet ist).

    Es ist gerade noch genug Zeit, um das vorzubereiten.

    10 Dinge, die ich heute Abend … nicht tun werde.
    Aber vielleicht möchte es ja einer von Euch ausprobieren.

    P.S. Erinnert sich noch jemand an die “Knoff-Hoff-Show” oder so? Das Video erinnert mich irgendwie daran, sogar die Musik ist ähnlich.

    Gleitbeutler erfreuen sich anscheinend, vor allem in den USA, wachsender Beliebtheit als Haustier. Und ich muss sagen, ich kann verstehen warum …

    … andererseits frage ich mich doch sehr, ob man solche Tiere auch nur annähernd artgerecht halten kann (ich denke da an eine Altbauwohnung mit hohen Decken, überall Äste an die Wände montiert, der Käfig zimmerhoch und eine komplette Wand einnehmend, außerdem mindestens zwei Tiere enthaltend … für den Baumsaft hab ich jetzt keine adequate Lösung … vielleicht verdünnter Ahornsirup?) und es gibt wohl auch gute Gründe das generell sein lassen zu wollen. Vielleicht wären sie glücklicher, wenn man ihnen da, wo sie wohnen, einfach mehr Bäume lassen würde.

    Aber niedlich sind sie schon:

    =)

    Ok, ok, inzwischen ist Weihnachten wirklich vorbei und eigentlich sollte ich auch mal wieder kein Video zeigen. Andererseits …
    Simon Tofield, der Mann, der auf dem besten Weg zur Crazy Cat Lady ist*, hat seit Mitte Dezember wieder ein neues Video, was mir gerade erst aufgefallen ist:

    Snow Business

    Übrigens hat mir eine freundliche Weihnachtsfrau eine Kopie seines Buches geschenkt! Yay!
    Zwar verliert der Kater durch die Abwesenheit der Animation etwas Charme, aber es ist immer noch viel lustiges dabei. Außerdem kommen viele andere Tiere vor, z.B. sein Lieblingsfeind der Vogel. Ich denke, dass wir einiges davon im unglaublich schnell kommenden Jahr animiert zu sehen bekommen werden. =]

    *Immerhin hat er inzwischen vier Katzen.
    Mehr Katzen = Mehr Inspiration?

    Ich kann mich nur wiederholen: Puppen sind gruselig.
    Alma kann das nur bestätigen.

    Alma from Rodrigo Blaas on Vimeo.

    Der Baustil des Ladens erinnert mich irgendwie an das Casa Batlló in Barcelona.

    Für die Weihnachtswoche habe ich etwas besonderes aufgehoben!

    Kennt Ihr den Film Vanilla Sky ?
    Ja, ich weiß, das Original ist besser und so. Doch darum geht es mir gar nicht, sondern eigentlich nur um einen Satz, der dafür aber mehrmals vorkommt:

    I’ll tell you in another life, when we are both cats.

    Wie wäre es mit St. Louis in den 20er Jahren – während der Prohibition?

    Das bedeutet, wir brauchen Musik … Jazz natürlich …

    Gut, also weiter:

    Eine kleine Gruppe Katzen betreibt dort unter dem Little Daisy Café ein Speakeasy namens Lackadaisy , welches sie gegen die Konkurrenz zu behaupten versuchen.

    Gezeichnet wird Lackadaisy übrigens, mit Bleistift und Photoshop, von Tracy Butler.

    Damit Ihr schon hier eine Ahnung bekommt, was Euch erwartet, habe ich mal zwei Bilder aus der Galerie gekramt. Der eigentliche Comic ist allerdings in Sepiatönen gehalten, was aber auch schön aussieht.


    Lackadaisy Wintertime by *tracyjb on deviantART

    Abgesehen davon, dass es in einer Zeit spielt, die bei uns im Geschichtsunterricht praktisch nicht behandelt wird (zumindest nicht in Bezug auf den Ort), haben mich der Humor und die individuellen Wesens- und Gesichtszüge der einzelnen Figuren angesprochen. Und natürlich nicht zuletzt der sehr detaillreiche Zeichenstil.


    Lackadaisy Syncopators by *tracyjb on deviantART

    Ab und zu begegen mir Sachen, bei denen ich denke:
    “Ok, das ist ja schön, aber wozu ist es gut?”
    Meistens ist dann die Antwort auf diese Frage: “Es ist Kunst.”

    Und ich glaube so ist das auch bei Follow the White Rabbit von Sylvain Favardin und Ludmila Kořenářová:

    As in Lewis Carroll’s icon book, follow the white rabbit and it will take you to an adventure through a magic and interactive universe.
    Through chapters you will discover a treasure hunt in this world where everything is created by bagel dough.

    Wie bei dem Thema auch nicht anders zu erwarten:
    Total sinnfrei, aber irgendwie witzig.
    =)

    Growing Up von Jr. Canest, Marisa Torres, Casey Lum, Alexander Badr & Vincent Lui

    Auf meiner imaginären Liste für Dinge, die ich unbedingt mal tun möchte, steht unter anderem das Streicheln der Nase eines Rentiers (ok, alternativ täte es auch ein anderer Teil des Tiers), denn wenn das hier nicht kuschelig aussieht, dann weiß ich auch nicht:

    Mmmmm. =)
    Oh, vielleicht sollte ich auch Rentier-Schlitten-Fahren in die Liste aufnehmen!

    Das Fell dieser Tiere stelle ich mir ähnlich vor …

    … hab aber leider von beiden keins da, um das zu vergleichen.

    Worauf ich eigentlich hinaus wollte – und das ist total logisch:

    Es sind noch ungefähr elf Tage bis Weihnachten.
    Zeit, den Farbdrucker herauszukramen, um dies auszudrucken:


    Jackalope for your Tree by ~mirroreyesserval on deviantART

    Frohes Basteln!
    =]

    Schon seit einer ganzen Weile wohnt in meinem Zimmer ein kleines Ameisenvolk. Wer jetzt denkt, bei mir gäbe es dafür genug Krümel, der irrt, denn die Ameisen ernähren sich (zumindest soweit ich das erkennen kann) von meinen Passionsblumen, genauer gesagt durch die Nektardrüsen an deren Blattstielen (ok, und von einem einzigen Karamellbonbon in meinem Schreibtisch, das ich dann mal entsorgt hab …). Daher könnte ich hier den ganzen Tag putzen und sie wären immer noch da. Und da ich sie nicht vorsätzlich umbringen möchte (Ameisendosen o.ä.), koexistiere ich eben mit ihnen. Die vielen Spinnen in meinem Zimmer freuen sich auch darüber – eine von ihnen hat ihr Netz genau unter der Stelle aufgeschlagen, an der die Ameisen ihren Topf verlassen.

    Warum erzähle ich das?

    Gestern gab es auf arte einen Film über Ameisen, den ich schon lange hier zeigen wollte:

    Ants – Nature’s Secret Power

    Filmemacher Wolfgang Thaler und der weltweit führende Ameisenexperte Bert Hölldobler präsentieren in der Dokumentation neue Aspekte des verborgenen Lebens dieser hoch organisierten Insekten.

    Ameisen sind eine Insektenart, die bereits seit mehreren Millionen Jahren auf der Erde existiert, deren Lebensweise dennoch voller Rätsel ist. Dank der geduldigen Beobachtungen von Filmemacher Wolfgang Thaler und Ameisenexperte Bert Hölldobler von der Universität Würzburg kann zum ersten Mal die in Borneo vorkommende Ameise Camponotus aus der Nähe gezeigt werden. Es ist die einzige bisher bekannte Ameise, die schwimmen und tauchen kann.
    Die Dokumentation zeigt außerdem verblüffende Bilder aus Argentinien. Dort ist es Wissenschaftlern gelungen, den Bau einer riesigen Kolonie von Grasschneiderameisen freizulegen. Ihr Werk besteht aus einem über 50 Quadratmeter großen verzweigten System unterirdischer Gänge, Pilzgärten, Brutkammern und Komposthöhlen, das acht Meter tief in die Erde reicht.
    Ameisenexperte Bert Hölldobler öffnete für die Dokumentation erstmals sein Labor an der Würzburger Universität. Dort testen er und sein Team die Leistungsfähigkeit der Ameisen auf Laufbändern, in Klimaanlagen und Zentrifugen.

    Hier gibt es den Film als ganzes, auf youtube in sechs Teilen (s.u.). Die Bildqualität ist leider nicht berauschend, dafür zeigt arte den Film nochmal am 10. Dezember – und auf Deutsch.

    [Für alle, die nicht den ganzen Film sehen möchten (was schade wäre), aber trotzdem wissen wollen, was es mit dem Titel auf sich hat: gegen Ende des Films wird gezeigt, wie Wissenschaftler einen Ameisenbau mit Zement (ca. 3 t) ausgießen und anschließend freilegen, um dessen Aufbau zu studieren. In Teil 5 so etwa ab der zweiten Hälfte.]

    Shaun Tan illustriert und schreibt fazinierend surreale Bilderbücher – allerdings nicht unbedingt nur für Kinder.

    Tales from Outer Suburbia

    Tales From Outer Suburbia ist sein neuestes Werk, eine Anthologie aus 15 kurzen illustrierten Geschichten.

    Each one is about a strange situation or event that occurs in an otherwise familiar suburban world [...] The real subject of each story is how ordinary people react to these incidents, and how their significance is discovered, ignored or simply misunderstood.

    Der Guardian zeigt eine dieser Geschichten, Eric, in der es um einen Erdnuss-großen Austauschschüler und die Reaktionen seiner Gastfamilie geht.

    Eine sehr gute Gelegenheit für einen Blick auf meine Liste zu lesender Bücher, denn die von Shaun Tan stehen seit einer Weile darauf, auch weil sie hier früher nicht gut zu bekommen waren (ein Blick auf die Website eines bekannten Online-Buchhändlers lässt mich erfreut feststellen, dass sich das inzwischen geändert hat und drei seiner Bücher sogar übersetzt worden sind).

    The Arrival The Lost Thing The Red Tree

    The Arrival ist eine wortlose Geschichte über Migration: ein Mann verlässt seine Familie auf der Suche nach besseren Aussichten in einer merkwürdigen Stadt in einem unbekannten Land mit eigenen Bräuchen, seltsamen Tieren, schwebenden Objekten und fremder Sprache. Mit nicht mehr als einem Koffer und einer Handvoll Banknoten muss er einen Platz zum Wohnen, Essen und Arbeit suchen, wobei ihm freundliche Fremde behilflich sind, die alle ihre eigene Geschichte haben.

    The Lost Thing ist die Geschichte eines Jungen, der eine bizzarr-aussehende Kreatur am Strand entdeckt. Er versucht herauszufinden, wo sie hingehört, doch niemand in seiner Umgebung interessiert sich dafür; weder Fremde, noch Freunde oder seine Eltern. Doch der Junge hat Mitleid mit der Kreatur und versucht herauszufinden, wo sie hingehört.

    The Red Tree artikuliert mit nur wenigen Worten

    “sometimes the day begins with nothing to look forward to, and things go from bad to worse”

    aber umso gewaltigeren Bildern Gefühle von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression, aber auch von Hoffnung, denn aus dem Samen des Baums, dessen kleine roten Blätter auf allen Bildern subtil verteilt sind, wächst am Ende ein neuer roter Baum.

    What minimal ‘story’ there is seeks to remind us that just as bad feelings are inevitable, they are always tempered by hope.

    The Rabbits

    The Rabbits, geschrieben von John Marsden, ist eine teilweise allegorische Fabel über Kolonisation, erzählt aus der Sicht der Kolonialisierten. Die Kolonialisten sind Kaninchen, die zunächst freundlich und neugierig empfangen werden, bis sich herausstellt, dass sie tatsächlich Eroberer sind. Parallelen zur Besiedelung Australiens durch die Briten sind offensichtlich, die surrealen Bilder erinnern ein bisschen an die Werke von Salvador Dalí.

    Ausführlichere Erklärungen und viele Bilder aus den einzelnen Büchern findet ihr auf seiner Website.

    =)

    Habt Ihr schon mal einfach auf gut Glück eine URL eingegeben, nur um zu schauen, was sich am anderen Ende findet?

    nirgendwo/irgendwo

    Ob da wohl ein tieferer Gedanke dahinter steckt?

    Wann immer ich mit einem Standby-Flugticket unterwegs bin, reist die Vorstellung mit, ich könnte mal auf einem fremden Flughafen “stehen bleiben”. Bisher ist mir das zum Glück noch nicht passiert – und ich hoffe sehr, das bleibt so. Als Vorsorge für den Ernstfall könnte ich allerdings einen Blick hierhin werfen: Sleeping in Airports.

    Ein weiterer Nachteil des Standby-Tickets ist, dass man natürlich keins dieser Spezialessen (z.B. für Kinder, Hindus, Muslime, Juden, Diabetiker, Vegetarier, …) ordern kann. Aus dem Essen in Flugzeugen habe ich mir daher noch nie besonders viel gemacht – vielleicht bin ich deswegen auch selten wirklich enttäuscht worden. Anders als dieser Herr, der sich über das allzu indische Menu auf seinem Virgin Air Flug beschwert – das allerdings so unterhaltsam, dass Richard Branson sich persönlich bei ihm gemeldet hat. – Die “crime scene cookies” fand ich besonders witzig!

    Dan Pink on the surprising science of motivation

    Think about your own work: are the problems you face [...] are those the kind of problems that have a clear set of rules and a single solution?
    No. The rules are mystifying, the solution – if it exists at all – is surprising and non-obvious.

    Habt Ihr Euch jemals gewünscht, Ihr könntet an zwei Orten gleichzeitig sein?

    Zugegeben, meistens bin ich ganz zufrieden damit, nur an einem Ort zu sein.

    Aber wenn ich morgen in Frankfurt wäre, dann würde ich mich gegen Mittag auf den Weg ins Orfeo’s Erben Kino machen, dort zunächst etwas leckeres Essen und mir dann diesen Film ansehen:

    Auf der Suche nach dem Gedächtnis

    ‘In Search of Memory’ is a passionate exploration of the life and work of Eric Kandel, the brillliant and irrepressible neurobiologist, whose pioneering work has illuminated the very workings of memory.

    Eric Kandel ist der Guru der Neurowissenschaften. Sein allgemeines Lehrbuch Principles of Neural Science ist schon lange auf meiner Wunschliste für Bücher. Durch einen merkwürdigen Zufall hatte ich gerade heute sein mehr populärwissenschaftliches (aber nicht weniger interessantes) Buch in der Hand, nach dem der Film benannt wurde:

    In Search of Memory: The Emergence of a New Science of Mind

    … und nur das Wissen, dass hier noch fast 40 Bücher herumliegen, die ich noch nicht gelesen habe, hat mich davon abgehalten, es mit nach Hause zu nehmen.

    Wie gesagt, ich kann morgen leider nicht in Frankfurt sein, aber wenn ich es könnte, dann wäre es genau das, was ich tun würde. =]
    Vielleicht möchte ja einer von Euch hingehen und mir danach erzählen, wie es war? (Sowohl der Film, als auch das Essen.)

    Oxygen from Christopher Hendryx on Vimeo.

    Wäre ich pingelig, könnte ich solche Sachen sagen wie, dass die Verteilung der Elektronen nicht wirklich akkurat ist oder dass die Verbindung von Sauerstoff und Wasserstoff ein Radikal wäre, aber ich bin es nicht. Und daher finde ich es einfach nur eine witzige Idee und hoffe, Christopher Hendryx macht irgendwann mehr davon. =)

    Unglaublich, was manche Katzen tun.

    Nur zwei Monate nach der Zerstörung seiner Gardinen hat Simon Tofield wieder eine neue … Eigenart seiner/aller Katzen animiert:

    Die Süddeutsche Zeitung hat ein Interview mit Simon Tofield – inklusive Interview mit der Katze in Bildern.

    Danke an K. für den Link!

    Konvergente Evolution wird es genannt, wenn die Natur eine Lösung für ein Problem mehrmals erfindet.
    Etwas Vergleichbares ist die Erfindung des Computers: schon in der griechischen Antike wurde eine Art Uhrwerk-Maschine erfunden. In der Neuzeit gilt ein Brite als Erfinder des Computers*: Charles Babbage. Ada Lovelace war die Frau, die eine Beschreibung zu der von ihm erfundenen Maschine schrieb und darüber hinaus auch Programme dafür, obwohl sie noch nicht einmal gebaut war, und obendrein über seinen Horizont hinaus dachte, dass seine Maschine zu mehr zu gebrauchen war, als komplizierte Rechenaufgaben zu lösen.

    Zu ihren Ehren wurde im März der Ada Lovelace Day veranstaltet:

    an international day of blogging to draw attention to women excelling in technology

    Und damit (ich hoffe, ich habe nicht zu weit ausgeholt) sind wir schon fast am Ziel der heutigen Tour durch die Weiten des Internets. Die Initiatorin dieser virtuellen Veranstaltung hat nämlich eine gute Freundin mit viel Phantasie, Talent, Humor und einem kleinen bisschen Wahnsinn. Als Sydney Padua von der Aktion erfuhr, dachte sie sich …

    Wouldn’t it be hee-larious if there was a comic about Ada Lovelace and Charles Babbage fighting crime?

    Sie ahnte wohl noch nicht, worauf das hinauslaufen sollte:
    2D Gogglesdangerous experiments in comics

    Anders als bei den Comics, die ich bisher vorgestellt habe, ist dieser in einem experimentellen Stadium. Daher gibt es keine regelmäßigen Updates, dafür aber Kommentare über die Unterschiede zwischen Comics und Animation, Details aus dem Entstehungsprozess, viele Fußnoten mit Hintergrundinformationen und Literaturlinks. Das ist nicht nur überraschend interessant (vor allem die vielen Anekdoten, hauptsächlich von und über Charles Babbage), sondern gleichzeitig auch lustig, denn Sydney Padua hat einen großartigen Sinn für Humor und Selbstironie – z.B. gibt sie uns folgende Worte der Warnung mit auf den Weg:

    Also, may contain nuts.

    Und da sie in einem Interview über ihre Motivation gesagt hat

    I draw comics for one reason, and that reason is: flattery. The more flattery I get, the more I will draw comics.

    kann ich gar nicht anders, als den Link hier zu posten, denn ich würde gern mehr davon sehen. =)

    *Die Difference Engine ist eine Art Proto-Computer, sie konnte rechnen, aber war nicht programmierbar, wurde jedoch tatsächlich gebaut, während die Analytical Engine eher ein Computer war, da sie mit Lochkarten programmiert werden konnte, allerdings wurde sie nie gebaut.

    Ich habe den Link zu diesem faszinierenden Video schon seit Weihnachten, aber die surreal groteske Atmosphäre passt wunderbar zu Halloween.

    Es erinnerte mich ein bisschen an Jugendstil-Gemälde, an die Silhouetten-Animationsfilme, die ab und zu im Fernsehen kamen, als ich klein war, und an Tim Burton’s Nightmare Before Christmas, den zu sehen übrigens von jetzt bis Weihnachten genau die richtige Zeit ist.

    The Tale of How von Shy the Sun :
    Jannes Hendrikz, Ree Treweek und Markus Smit

    The Tale of How from Shy the Sun on Vimeo.

    Ein weiterer Grund, es nicht früher zu zeigen, war, dass ich gern etwas mehr Hintergrundinformationen und Erklärung dazu gehabt hätte. Inzwischen gibt es ein Making of Video, das in dieser Hinsicht vergleichsweise wenig bietet

    The Tale of How is the second part of the Dodo Trilogy. The Dodo Trilogy forms an intricate part of a much greater tale called The Household.

    We will later be developing and completing the other two poems of the Dodo Trilogy: The Tale of When and The Tale of Then.

    dafür aber den aufwendigen Entstehungsprozess zeigt.

    The Tale of How: The Making of from Shy the Sun on Vimeo.

    (Sehr aufmerksamen Menschen könnte auffallen, dass der Musikproduzent, den man bei etwa 6:00 sieht, vor einem Werk von Takashi Murakami steht, dessen Werken ich im April in Bilbao kurz … begegnet bin.)

    Letzte Woche habe ich zwei Sternschnuppen gesehen. Dabei ist es für die Leoniden noch zu früh (und für die Perseiden wesentlich zu spät). Konsultation des Meteor Shower Calendar ergibt allerdings einige kleinere Meteor Schauer, die es in Frage kommen könnten. Leider verstehe ich (noch?) nicht genug, um genau sagen zu können, welche. Einfach hinschauen kann man natürlich auch so.

    Wer sich mehr für Astronomie interessiert, der kann Stellarium ausprobieren, ein open source Planetarium für alle drei gängigen Computer-Betriebssysteme.

    Da nach der ganzen Wissenschaft auch der Spaß nicht fehlen soll, habe ich ein bisschen thematisch passenden Spielkram rausgesucht: Starry Night und Pocketful of Stars. Und wem das zu albern ist, der kann dafür hier sein eigenes Sternbild malen: Rule the Stars

    Mein letzter Post über … unübliche Architektur ist schon eine Weile her. Als ich die großartige Sammlung von Gravity Defying Homes fand, dachte ich daher, es wäre an der Zeit, mal meine bookmarks nach weiteren Links zu durchsuchen. Ich konnte mich nämlich noch dunkel erinnern, mal eine virtuelle Tour durch das “Mushroom House” gemacht zu haben. Das stimmt tatsächlich, es war im September 2006! – Leider ist der Link inzwischen tot (die Domain steht zum Verkauf).

    Eher das Gegenteil von Avantgarde ist dagegen das Bauen mit Bäumen. Einer der Pioniere des “tree shaping” war übrigens ein Deutscher: Arthur Wiechula.
    Auch schön sind diese umweltfreundlichen Häuser.

    Vor fast zwei Wochen hat Jan dieses Video gezeigt:

    Meine logisch zu erwartende Reaktion lässt sich ziemlich genau mit den Worten des Künstlers beschreiben:

    I am appalled by these scenes, and yet also drawn into them with awe and fascination. The immense scale of our consumption can appear desolate, macabre, oddly comical and ironic, and even darkly beautiful

    Aber gleichzeitig musste ich die ganze Zeit darüber nachdenken, dass ich das irgendwann irgendwo schon mal gesehen hatte, ich wusste nur nicht mehr wo und wann.
    Gestern Abend habe ich Chris Jordans Website in meinen bookmarks gefunden.
    Datum: 15. April 2007 – bedeutet das jetzt, dass mein Gehirn gut funktioniert oder schlecht?
    Ich weiß es nicht, aber ich denke, es bedeutet wenigstens, dass ich etwas Ordnung in meinen bookmarks gebrauchen könnte. =)

    Machinarium

    A little robot who’s been thrown out to the scrap yard behind the city must return and confront the Black Cap Brotherhood and save his robot-girl friend.

    Machinarium Trailer from Amanita Design on Vimeo.

    Ich wusste, ich hatte es hier schon erwähnt, aber ich war dann doch überrascht, dass es so lange her ist. Morgen ist der offizielle Veröffentlichungstag und seit dem ersten Oktober gibt es hier Demoversionen für Windows und OS X und einen Auszug aus dem Soundtrack.
    Ich wüsste gern, wie weit die Demoversion tatsächlich reicht, denn ich kam nur bis zu der Szene, die im obigen Video das Standbild ist. Bekommt jemand den Wagen dazu, nicht aus dem Bild zu fallen?
    Ok, gelöst.

    P.S. Großzügige Menschen dürfen mir gern die Vollversion davon schenken. =]
    (Da ich keine/n Kreditkarte/PayPal Account habe. =[ )

    Update: Inwischen gibt es die Demo als Browser-Spiel, wenn man auf den Link ganz oben klickt. … Und das mit den großzügigen Menschen gilt nach wie vor. =)

    In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre unternahm Mark Cawardine mehrere Reisen mit Douglas Adams auf der Suche nach den am stärksten bedrohten Tierarten für eine Radioserie der BBC.
    Last Chance to See
    Daraus entstand dann das Buch Last Chance to See, das ich zwar in der leicht gekürzten Hörbuch-Ausgabe kenne, aber trotzdem nur empfehlen kann.

    20 Jahre später war Mr Cawardine wieder unterwegs, diesmal mit Stephen Fry und für das Fernsehen.

    In New Zealand the travellers make their way through one of the most dramatic landscapes in the world. They are on a journey to find the last remaining Kakapo, a fat, flightless parrot which, when threatened with attack, adopts a strategy of standing very still indeed.

    Dass er Sirocco so nah kommen würde, hatte Mr Cawardine wohl nicht erwartet.

    Update: Ich hatte noch ein etwas älteres Video, in dem Richard Henry, der vermutlich älteste lebende Kakapo zusammen mit einigen Damen nach Chalky Island umgesiedelt wird.

    … and the Golden Apples of the West.

    Lud-in-the-Mist von Hope Mirrlees

    Lud-In-The-Mist

    wird von Neil Gaiman bezeichnet als

    “The single most beautiful, solid, unearthly, and unjustifiably forgotten novel of the twentieth century.”

    Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Aber erstmal brauchen wir passende Musik …

    So. Worum geht es also?

    Dort, wo die Flüsse Dawl und Dapple zusammenfließen, liegt Lud-in-the-Mist, die Hauptstadt des Landes Dorimare, das soziale wie kulturelle Zentrum. Der Dapple entspringt westlich von Dorimare, hinter den Elfin Marches und den Debatable Hills, in Fairyland. Vor einigen hundert Jahren, als noch die Aristokratie in Form von Duke Aubrey über das Land regierte, wurden Dinge aus dem Feenland mit Verehrung betrachtet.

    In the days of the Dukes, fairy things had been looked on with reverence and the most solemn event of the religious year had been the annual arrival from Fairyland of mysterious, hooded strangers with milk-white mares, laden with offerings of fairy fruit…. But after the revolution, when the merchants had seized all the legislative and administrative power, a taboo was placed upon all things fairy.

    Doch seit das Bürgertum herrscht, hat sich dies ins Gegenteil verkehrt und der Verzehr von Früchten aus dem Feenland ist ein schweres Vergehen, mit dem Nathaniel Chanticleer, der Bürgermeister von Lud, sich konfrontiert sieht, nachdem bekannt wird, dass sein Sohn davon genascht hat. Er bleibt kein Einzelfall, denn die Früchte gelangen auf geheimen Wegen in die Stadt und erodieren das bisher so angenehme Leben in Lud. Nun ist es an Nathaniel Chanticleer, die Dinge wieder zurechtzurücken und seinen Sohn und die Stadt zu retten.

    Ich lasse gern jeden seine eigene Meinung finden – außerdem bin ich nicht besonders gut darin, meine eigene breitzutreten – also sage ich nur dies:
    Wenn man Bücher mit … Genussmitteln vergleichen kann, dann ist Lud-in-the-Mist so ungefähr eine Schachtel Pralinen.

    Hier ist noch eine Rezension von jemandem, der das besser kann als ich. ;) – allerdings ein bisschen mehr von der Geschichte verrät.

    Oh, außerdem ist hier mein digitales Buchregal – falls jemand neugierig ist oder mir bei goodreads Gesellschaft leisten möchte. =)

    Aus irgendeinem Grund befindet sich in unserer Küche derzeit überdurch- schnittlich viel Zimt. Daher war ich auf der Suche nach Ideen, was sich damit anfangen lässt. Dabei fand ich den Apfelkuchen von Deborah Perelmans Mutter auf smitten kitchen, einem Foodblog mit schönen Bildern und oft lustigen, aber immer ehrlichen Texten.
    Ich wünschte, Amerikaner würden das metrische System verwenden, so wie der Rest der Welt. Ich bin mir nie sicher, ob ich das richtig umrechne und beim Backen ist es theoretisch weniger egal als beim Kochen. Nach geraumer Zeit des Umrechnens und Augenrollens habe ich das Rezept halbiert (im Original muss es riesig sein) und teilweise verändert und angepasst.

    Neugierig?

    Das hier war das Ergebnis:
    Free Image Hosting at www.ImageShack.us


    *
    Sehr experimentell, aber letzten Endes sehr lecker!

    Ist es gemein, sowas an einem Montag zu zeigen?
    Vielleicht ein bisschen. ;)

    Aber ich leiste gern Hilfe zur Selbsthilfe und daher ist hier mein Rezept für

    Zimt-Apfelkuchen

    3 Äpfel (Braeburn **)
    2 1/2 EL brauner Zucker
    1 EL Zimt

    200 g Weizenmehl
    50 g Weizenvollkornmehl
    1/2 EL Backpulver
    1/2 TL Salz

    95 g Zucker
    95 g brauner Zucker
    1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
    100 g Joghurt (1,5% Fett)
    100 ml Rapsöl (neutrales Pflanzenöl)
    100 ml Apfelsaft
    2 Eier

    Backform*** einfetten und mit ein wenig Semmelbröseln ausstreuen.
    Äpfel schälen, in Stücke schneiden.
    Zucker und Zimt mischen, zu den Äpfeln geben, durch vorsichtiges Schütteln mischen und beiseite stellen.
    Backofen auf 180 °C (Umluft) vorheizen.
    Mehl, Backpulver und Salz mischen.
    Zucker, Vanillezucker, Joghurt, Pflanzenöl und Apfelsaft mischen.
    Mehlmischung nach und nach unter die feuchten Zutaten mischen.
    Eier trennen. Eigelb unter den Teig mischen, Eiweiß steif schlagen, dann unter den Teig heben.
    So viel Teig in die Backform geben, dass der Boden bedeckt ist. 2/3 der Äpfel auf dem Teig verteilen, sodass sie den Rand der Form nicht berühren.
    Flüssigkeit, die sich in der Schüssel mit den Äpfeln gebildet hat, unter den restlichen Teig rühren, diesen dann über die Äpfel in die Form geben.
    Restliche Äpfel gleichmäßig auf dem Teig verteilen.
    Bei 180 °C mindestens 30 Minuten backen, solange bis ein Saté-Spieß sauber herauskommt. ****

    Vergangene Zeit bis hierher: weniger als 2 Stunden (habe nicht auf die Uhr gesehen, daher ungefähr).

    Abkühlen lassen, dann aus der Form und auf einen Teller stürzen. Mit Puderzucker servieren.

    N.B.: Brauner Zucker kann durch normalen ersetzt werden, ebenso das Vollkornmehl durch normales. Statt dem Joghurt geht wohl auch mehr Pflanzenöl, statt dem Apfelsaft auch Orangen- oder Zitronensaft und die Eier kann man auch als ganzes (nacheinander) zufügen.

    * Ja, das Foto ist nicht ganz scharf und ja, womöglich brauche ich doch einen flickr account …
    ** Weil sie da waren und schon leicht schrumpelig.
    *** Ich habe eine runde, flache Silikonbackform benutzt. Eine Springform tut es sicherlich auch.
    **** Ich war dämlich und hatte meinen Ofen aus Versehen auf 220 °C gestellt, was mir nach 17 Minuten auffiel. Daraufhin habe ich die Temperatur auf 150 °C reduziert und nach weiteren 7 Minuten gestestet, ob der Kuchen fertig war. Daher – und weil jeder Ofen ein bisschen anders ist – solltet Ihr einfach nach 30 Minuten mal schauen und dann entsprechend später wieder. =)

    New Weird ist ein literarisches Subgenre, das totgesagt wird, ohne wirklich aktiv gelebt zu haben. Vielleicht ist es auch einfach eine Bezeichnung für Literatur, die sich nicht ohne weiteres zwischen Fantasy, Science Fiction und Horror einordnen lässt und womöglich gerade deshalb kein klar definierbares Genre abgeben kann.

    Ein Beispiel ist die Novelle The Situation von Jeff VanderMeer über merk- würdige bis gruselige Vorgänge in einer surrealen, dystopischen Bürowelt. Ein Ort, an dem man selbst niemals sein möchte.

    Oder mit den Worten von Margo Lanagan:

    Take Dilbert, insert him into Gormenghast, add lashings of nighmarish biotech, and you’ll have something of the flavour of Jeff VanderMeer’s The Situation. This darkly hilarious story tells horrible truths about modern work and workplace relations. Anyone who has ever had a dysfunctional colleague, or served a flawed organisation, will recognise all too easily the machinations and the monsters in here.

    Zum Glück nur eine Geschichte. Viel Spaß beim Lesen! =)

    Oh, fast vergessen: Beaker ist natürlich auch dieses Jahr wieder schön anzusehen!

    … because I wished to live deliberately, …

    Henry David Thoreau, Walden *

    The Forest from David Scharf on Vimeo.

    Antonia is a 12 year old girl. She often has daydreams, in which she wanders off in to a magical far away forest, were she hides from the problems of the real world. One day, however, her father takes drastic measures and she has to face a decision.

    Buch, Regie und Amination von David Scharf. In höherer Auflösung und zum Download auf dessen Website.

    * Ein Buch, das schon lange auf meiner Liste-zu-lesender-Bücher ist.

    Ich habe nicht vor “beschämende Geständnisse” als Serie hier einzuführen, aber für den heutigen Link bietet es sich (leider) irgendwie an. Also: Ich habe schon relativ lange nicht mehr regelmäßig Sport getrieben. Dabei würde ich nicht sagen, dass ich fauler wäre als der Durchschnitt. Es hat sich eher einfach so ergeben. Zwar habe ich vor das zu ändern, bin aber noch unentschieden, was das richtige für mich wäre. Vorschläge sind immer willkommen.

    House Gymnastics

    is a cross breed of yoga, breakdancing, climbing and gymnastics in a domestic setting. House Gymnastics can be performed by anyone, at anytime, anywhere.

    House Gymnastics allows you to exercise while enjoying your home and other environments in new and exciting ways.

    Ursprünglich als Parodie auf Fitness Videos gedacht, entwickelte die Erfindung von Spencer Harrison und James Ford wohl ein ungeahntes Eigenleben. Es gibt sogar ein Demo-Video.

    Ich glaube, dafür bin ich nicht Angst-befreit genug und fehlt mir die geeignete Wohnung. Vorschläge also weiterhin willkommen. ;)

    Eine nicht näher benannte Freundin von mir ging vor ein paar Jahren durch das, was sie ihre “Frettchen-Phase” nannte. Das sollte bedeuten, dass sie zu der Zeit in Erwägung zog, Frettchen bei sich einziehen zu lassen, es aber dann aus verschiedenen Gründen doch nicht dazu kam. Ich habe das nur am Rande mitbekommen und es tut auch nicht so viel zur Sache – außer um zu erklären, was gemeint ist, wenn ich sage: ich glaube, ich habe eine “Chinchilla-Phase”.

    Warum?

    Also, das ist doch keine Frage!

    =)

    ENCORE!

    =]

    Wie so viele Dinge, kann auch das Internet sowohl Fluch als auch Segen sein: Nie zuvor war es so einfach, schnell und bequem, an Informationen zu kommen oder auch selbst welche zu verbreiten.
    Waren die vielleicht entscheidensten Schlüsselqualifikation des letzten Jahrhunderts die Aufnahme und Verarbeitung von Information, so ist es jetzt das effiziente Filtern der Flut von Informationen nach dem, was wichtig oder zumindest interessant ist. Gleichzeitig sollte dieser Filter auch in die Gegenrichtung funktionieren. Einerseits aus Höflichkeit anderen gegenüber, andererseits – und vielleicht wichtiger – um sich nicht selbst der Lächerlichkeit preiszugeben oder sich generell unvorteilhaft zu präsentieren. Die dramatische Fallhöhe ist dabei individuell verschieden, die Tiefe allerdings auch.

    Zu abstrakt? Wovon rede ich eigentlich?

    Von den sogenannten social Webservices und der Gefahr des “Oversharing” – Dinge, die wir niemals wissen wollten, vorsätzlich verbreitet von Menschen, die wir deshalb am liebsten nicht kennen würden und/oder froh sind, nicht näher kennenlernen zu müssen.
    Anders ausgedrückt:

    OversharersWhen people feel the need to tell us way too much.

    Anyone who publicly shares embarrassingly intimate–or gross and disgusting–details of their lives, right out there where anyone can read them. On Facebook. On Twitter. On a blog. Or just about any other place on the web.

    Natürlich gibt es auch das Equivalent für facebook: Lamebook.

    Passend dazu ist auch das Video über Twitter, das Jan schon vor einer Weile gezeigt hat:

    Nebeinbei bemerkt: Es war vermutlich nicht beabsichtigt, aber es amüsiert mich ungemein, dass der Name dieses Service eine Steilvorlage zur Beleidigung der des Englischen mächtigen Nutzer bietet.
    “I have an account on twitter.” – “Oh, so you’re a twit.”
    “I just twittered this.” – “Oh, you twat!”

    Und hier noch ein Link für die Leser dieses Posts, die tatsächlich über einen Account bei Twitter verfügen: when twitter is down …
    Wegen folgender Warnung durch Firefox bzw. Google:

    This web site at whentwitterisdown.com has been reported as an attack site and has been blocked based on your security preferences.
    Attack sites try to install programs that steal private information, use your computer to attack others, or damage your system.
    Some attack sites intentionally distribute harmful software, but many are compromised without the knowledge or permission of their owners.

    Unsere Katzen sind von laufendem Wasser fasziniert, allerdings bei weitem nicht so wie Woody!

    1. Lautstärkeregler des Videos auf etwa 1/4 stellen.
    2. Song starten.
    3. Video starten.

    Während wir in Japan waren, haben mein Bruder und ich oft die Fahrstuhlmusik geraten. Also ist es nur folgerichtig, wenn ich eine japanische Katze mit sowas unterlege.

    [via Cute Overload]

    In other news:
    Ja, ich habe inzwischen einen brauchbaren Ersatz für SeeqPod gefunden.
    Grooveshark!

    Ungefähr seit ich darüber nachgedacht und meine eigenen weggelegt habe, finde ich Puppen gruselig – besonders sprechende, sich bewegende und die mit beweglichen Augenlidern. Denn mal ehrlich, wer weiß schon was in den leeren Plastikschädeln so vor sich geht?
    Etwas anderes sind die 9 kleinen, an Voodoo-Puppen erinnernden, Jutesäckchen von Shawn Acker, die sich in dem Oscar-nominierten Kurzfilm schon 2004 gegen eine Maschine verteidigen mussten:

    In der Kinofilm-Version, die heute anlief, geht der Kampf weiter.
    [Update: Ok, hier ist noch ein Link zu einem weiteren Trailer mit mehr Musik, den ich übersehen hatte.]

    Womöglich sind sackleinen-basierte Voodoo-Püppchen der neue Trend?
    Vielleicht geht langsam irgendwo ein Licht auf, sodass die in letzter Zeit medial über-repräsentierten Vampire zurück in die Gruft müssen? (Hoffentlich.)
    Denn schon vor ein paar Wochen fand ich diesen Kurzfilm und habe ihn für heute aufbewahrt:

    Sebastian’s Voodoo von Joaquín Baldwin.

    A voodoo doll must find the courage to save his friends from being pinned to death.

    Folgt dem obigen Link für eine größere, hochauflösendere Version.

    Update: Ich habe 9-inspirierte Kunst entdeckt und dachte, ich füge sie hier noch schnell dazu:


    Scholars by *pu-sama on deviantART

    Alarm from Meteorix007 on Vimeo.

    Sonntag Nachmittag, erst recht wenn es so heiß ist wie heute (32°C), ist oft eine gute Zeit zum Lesen. Darum gibt es heute mal was zum Lesen. Keine Angst, es ist nichts zu langes.

    How To Talk To Girls At Parties von Neil Gaiman.
    Mit Illustrationen von Jouni Koponen.

    Teaser:

    “It’ll be the same as it always is,” I said. “After an hour you’ll be off somewhere snogging the prettiest girl at the party, and I’ll be in the kitchen listening to somebody’s mum going on about politics or poetry or something.”

    Zum Weiterlesen logischerweise dem Link folgen.

    Ich gebe heute mal etwas mehr oder weniger beschämendes zu:
    Ich habe noch keinen von Jane Austens Romanen gelesen – jedenfalls nicht im Original. (Ich glaube, ich habe Emma in deutscher Übersetzung gelesen, aber das ist schon so lange her, dass ich mich nicht mehr genau daran erinnern kann.)
    Ich hatte zwar sowieso geplant, diese gähnende Bildungslücke zu schließen, allerdings habe ich jetzt einen neuen Anreiz dies zu tun. Schon vor einer Weile erschien Pride and Prejudice and Zombies und spaltete die (englisch-sprachigen) Massen mit folgender Idee:

    Pride and Prejudice and Zombies features the original text of Jane Austen’s beloved novel with all-new scenes of bone-crunching zombie action. As our story opens, a mysterious plague has fallen upon the quiet English village of Meryton-and the dead are returning to life! Feisty heroine Elizabeth Bennet is determined to wipe out the zombie menace, but she’s soon distracted by the arrival of the haughty and arrogant Mr. Darcy. What ensues is a delightful comedy of manners with plenty of civilized sparring between the two young lovers-and even more violent sparring on the blood-soaked battlefield as Elizabeth wages war against hordes of flesh-eating undead.

    Ob geliebt oder gehasst, auf jeden Fall muss der (Verkaufs-)Erfolg davon groß genug gewesen sein, um diesem ein weiteres Buch folgen zu lassen. Im September erscheint daher Sense and Sensibility and Sea Monsters

    Humor schrammt oft sehr dicht an der Grenze zur Respektlosigkeit (oft auch der Geschmacklosigkeit) entlang. Allerdings verläuft diese Grenze bei jedem anders. Mir fallen auf Anhieb zwei Leute ein, bei denen ich vermuten würde, dass sie das gar nicht witzig finden werden. (Habe ich Recht? Falls ja, dann Entschuldigung, M. und J.!)
    Andererseits ist es vielleicht auch mit die Empörung der einen, die entscheidend zur Unterhaltung der anderen beiträgt?
    Es heißt immer – inkorrekterweise – dass im Krieg und in der Liebe alles erlaubt sei. Aber wie ist es mit Humor?

    Update:
    Übrigens gibt es respektlosen Umgang mit Klassikern britischer Literatur auch weitgehend ohne (vorsätzlichen) Humor! =)

    Aus gegebenem Anlass begeben wir uns heute … auf eine lustige bunte rosa Reise.

    Zunächst sorgen wir für das notwendige Hintergrundwissen.
    Dann schauen wir uns noch schnell an, was passiert, wenn man es übertreibt.
    Und schon kann es losgehen.
    Wohin?
    Na dort hin:

    M., Du hast wirklich großartiges ( !! ) Timing bewiesen, denn ab Mitte August gibt es Hello Kitty Online Europe!
    Nochmal Alles Gute und viel Spaß in der rosa Welt!

    Erinnert Ihr Euch noch an Simon Tofield und seine Katze?
    Das hier macht mich irgendwie froh, dass meine Katzen zu alt und/oder zu faul sind, um sowas zu tun:

    Übrigens hat die Katze inzwischen auch ihre eigene Website!

    Gestern war ich mal wieder im Kino, in Harry Potter 6. Über den Film darf sich jeder sein eigenes Urteil bilden.
    Für mich aber auf jeden Fall ein prima Anlass für die Potter Puppet Pals von Neil Cicierega (und seiner erweiterten Familie)!

    I asked her to dance – she asked me to die.

    Großartig!

    Vielen Dank an K. für den Link und die Begleitung!

    P.S. Falls jemandem danach ist, darf er mir gerne den “Potions Master Mug” schenken. =)

    … wäre ein super Indianer-Name oder? Egal.

    Things They Don’t Tell You (But Should) A Guide To Life
    von Winston Rowntree

    Letzte Woche wurde ich infiziert!
    Nein, keine Angst, nicht mit H1N1 oder ähnlichem, sondern mit Phage Wars!

    Zum Glück ist meine Abwehr relativ gut, da ich keine (USB-)Maus besitze und das ganze nur mit dem Touchpad für die Finger sehr schnell sehr anstrengend wird. Die Fortsetzung, Phage Wars 2, mit der ich ursprünglich infiziert wurde, erwies sich initial sogar total unspielbar für mich. Der Unterschied ist, dass man sich im ersten Teil seine Phagen-Linie aussuchen kann (für meinen Test wählte ich die orangenen Phagen), während man sie im zweiten durch geschickte Auswahl der Gene, die man erhält, zusammenbastelt – zumindest glaube ich das, denn so weit kam ich ja nicht. ^_^
    Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich wette, ihr seid besser als ich.

    Übrigens hat Joey Betz im Biologie-Unterricht nicht richtig aufgepasst: Phagen sind für Bakterien das, was Viren für uns sind. Was bedeutet, dass sowohl seine Spielbeschreibungen

    Spread your parasites in this fast pace, strategy game. The goal is to overtake all other parasites and become the “Dominant Species”. Learn to master each parasite effectively and infect all forms of cellular life.

    set up within a testing environment built around genetically modifying viruses. Your goal is to create the most powerful virus ever by defeating all the other genetically engineered viruses in this fast paced, strategy game.

    als auch das Aussehen seiner Zellen (ganz abgesehen on der Tatsache, dass sie niemals absterben, was sie normalerweise irgendwann würden) nicht wirklich korrekt sind. Entweder das, oder es sollte “Virus Wars” heißen, was zugegebenermaßen weniger gut klingt, der Sache aber näher kommt.

    Vielen Dank an C. (dessen Namen ich auf Wunsch auch gern einfüge) für den Link!

    So wie im Rückspiegel Objekte manchmal näher erscheinen als sie sind, erscheinen Tiere im Fernsehen oft kleiner als in Wirklichkeit. Zumindest geht es mir so. Zum Beispiel gab es in Japan (ich glaube, es war auf Miyajima) in einem extrem traurigen Zoo/Aquarium ein Walross, von dessen Größe ich wirklich überrascht war. Vor ein paar Wochen fand ich dann irgendwo das hier. Ignoriert einfach den Text und konzentriert Euch auf den Größenvergleich Mann : Tier. (Übrigens glaube ich nicht, dass es sich – wie auf der Website angegeben – um ein Walross handelt. Eher schon um einen weiblichen See-Elefanten, kenne mich da allerdings auch nicht aus.)

    Mehr Größenvergleiche?

    Die WDCS, die britische Gesellschaft zur Erhaltung von Walen und Delphinen, hat einen Blauwal in Lebensgröße abgebildet, den man mit dem Browser anschauen kann.

    Vielleicht hätten wir anstelle des oben erwähnten traurigen Aquariums lieber das Churaumi Aquarium auf Okinawa besuchen sollen:

    Kuroshio Sea – 2nd largest aquarium tank in the world from Jon Rawlinson on Vimeo.

    [Video erst vollständig laden lassen, da HD, dann im Vollbildmodus anschauen.]

    Und da wir gerade schon bei Superlativen sind, stellt sich doch gleich die Frage: was ist denn dann das größte Aquarium?
    Auf der Suche nach einer Antwort fand ich hier viele weitere Aquarien, viele schöne Bilder und die Erkenntnis, dass ich wohl doch nochmal nach Berlin möchte! =)

    Kerry Miller sammelt

    painfully polite and hilariously hostile writings from shared spaces the world over

    auf passive-aggressive notes.com.

    Eine kleine Auswahl ähnlicher Mitteilungen auf Deutsch gibt es in dieser Zeit-Bildergalerie. [Oh, ich sehe gerade, dass jemand dort den obigen Link als Kommentar hinterlassen hat. Lustig.]

    Free Image Hosting at www.ImageShack.us

    (*)

    Ich rede nicht gerne mit Geräten. Am Telefon lege ich normalerweise auf, wenn Anrufbeantworter ans Telefon gehen, und ich lege immer auf, wenn nichtmenschliche Wesen anrufen und von irgendwelchen dubiosen Gewinnen erzählen möchten (was grundsätzlich auch verboten gehört, sofern es das nicht längst ist). Warum ich das erzähle? Das wird Euch klar, wenn ihr dem heutigen Link folgt:

    Richard Felix und Chris Coyier nahmen den (inzwischen vielleicht nicht mehr ganz so) neuen iPod shuffle als Vorbild für ihren iMac Shuffle:

    It’s the desktop that had everything. Now, there’s less.

    Die Website erinnert ganz unten auch ein bisschen an etwas, dass Henry Ford einmal gesagt hat:

    Sie können jede Farbe haben, solange sie schwarz nehmen.

    Bei Vermietern sind Haustiere oft nicht gern gesehen. Besonders Katzen und Hunde könnten Lärm und Dreck machen und Schäden in der Wohnung anrichten. Kaninchen sind dagegen eher harmlos … oder?

    Red Rabbit from Egmont Mayer on Vimeo.

    Ein Beispiel dafür, wie das Fernsehen uns … beeinflusst: Kennt Ihr Muppets Tonight? Das war der, leider eher kurzlebige, Versuch aus der Varieté Show der Muppets eine zeitgemäßere Late Night Show zu machen. Davon aus irgendeinem Grund bei meinem Bruder und mir hängen geblieben ist der große böse Hase aus Swift Wits, der eingebetteten Quiz Show Parodie:

    … Ok, Ihr könnt jetzt die Hand wieder von der Stirn nehmen.

    Ich hab zwar nicht viel Ahnung davon, aber dennoch bin ich ziemlich sicher, dass dies hier bei mir so nicht funktioniert. Nur für den Fall, dass es jemanden interessieren oder amüsieren sollte.

    Levni Yilmaz zeichnet die Tales of Mere Existence. Teils auf normalem Papier, teils aber auf einer Art Seiden- oder Pergamentpapier, auf dessen anderer Seite sich eine Kamera befindet. Dabei geht es unter anderem um:

    the feelings of alienation, isolation, and self-doubt that you think will pass in adolescence but never really do

    Hier sind ein paar Beispiele:

    Schlaflosigkeit

    Prokrastination

    Vom Umgang mit Depressionen

    Mehr Videos gibt es auf YouTube, die nicht-animierten Comics auf der Website.

    “With Canon you can!”
    Oh really?!?

    In der Werbung wird immer gern viel behauptet. Zum Beispiel wirbt Apple auch gern damit, dass man nicht lange nach irgendwelchen Treibern zu suchen braucht. Stimmt, es hat nicht lange gedauert, bis ich herausgefunden habe, dass Canon für meinen Scanner und OS X keinen Treiber hat!

    Argh!

    Hat irgend ein Freund des angebissenen Apfels eine alternative Idee, wie ich meinen Mac dazu bekommen kann mit meinem Scanner zu reden (und umgekehrt)?

    Jede Jahreszeit hat ihre Vor- und Nachteile. Und da man immer versuchen soll, das Positive zu sehen, gewinne ich heute mal dem Sommer eine seiner positiven Eigenschaften ab: Unser Nachbar hat weniger* Grund, sein Laubblas-Gerät zu benutzen!

    * Nein, nicht gar keinen – so gern ich das auch hätte – irgendwas zum Wegblasen findet sich anscheinend auch im Sommer.

    Ein Film, von dem ich schon vor ein paar Wochen gehört, dann aber vergessen habe, danach zu suchen: HOME.
    Yann Arthus-Bertrand zeigt die Erde; was schön ist und was häßlich ist.

    Den ganzen Film gibt es hier.
    Am besten mit ein paar Tassen Tee oder Kakao ansehen, und vielleicht ein paar Keksen!

    Die Welt ist voller komplizierter, abstrakter, verwirrender Begriffe.
    Jeden Montag versucht Craig Damrauer auf NewMath einen davon in Form mathematischer Gleichungen begreifbar zu machen.
    Diese Woche zum Beispiel den Unsichtbaren Freund.
    Weitere Beispiele: der erste Eindruck, späte Einsicht, Enttäuschung, Meckern, Unwissen, Vernunft, verrückt, Konzentration.

    Eine Anekdote aus dem Lehrerzimmer meiner Schule, die immer wieder gern erzählt wird:
    Auf dem Platz eines abwesenden Kunstlehrers liegt ein angebissenes, belegtes Brötchen. Lehrer A, wissend, dass der genannte Kunstlehrer für einige Tage abwesend sein wird, macht Anstalten das Brötchen zu entsorgen. Da stürzt Lehrerin B auf Lehrer A zu und ruft: “Nicht wegwerfen! Der macht doch Beuys!”
    Tage später, besagter Kunstlehrer ist inzwischen wieder anwesend, stellt sich heraus, dass das Brötchen gar nicht von ihm war.

    Das und die Fettecke waren die Assoziationen, die mir im Kopf herumgingen, wann immer irgend jemand den Namen Beuys aufbrachte – bis ich das hier gesehen habe:

    Aaaaaaaaaaa!

    Übrigens habe ich das mit Absicht bis nach der 80s Party meines Bruders aufbewahrt. ; )

    Und geht es nur mir so oder erkennt noch jemand eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Beuys und von Hagens, dem Typ, der alles plastiniert (und dabei aussieht wie der Tod in Menschengestalt)?

    Falls Ihr Euch irgendwann einmal wider Erwarten in einem Märchen wiederfindet, kann es nicht schaden, darauf vorbereitet zu sein. Neil Gaiman gibt Euch die notwendigen Instruktionen:

    Hier ist auch eine Version zum Lesen, Ausdrucken, Einstecken, Weiterreichen.

    Und hier habe ich noch Kuchen für meinen Bruder!

    Bibel- / Thoratreuen Christen bzw. Juden könnte der heutige Link womöglich keine echte Freude bereiten.

    Ich musste ein bisschen an die Moses-Szene in Mel Brooks’ Film History of the World Part I denken (hier relativ am Anfang zu sehen) bei

    The Proper Commandments

    If God really existed he’d surely have produced a list of commandments far superior to the ones which he supposedly drafted. Whoever was responsible for them missed a golden opportunity to lay down some ground rules to which numerous people would adhere for centuries to come, drastically reducing the kind of annoying situations that frustrate the intelligent section of society on a daily basis.

    This blog is my personal version of the commandments, the list I would’ve handed out had I been given the opportunity, and shall be updated as and when I can be bothered.

    Kennt Ihr die Zeichnungen von Walter Moers? Und ich meine jetzt nicht den Krempel mit dem präpubatierenden Kind, dem es erheblich an Erziehung mangelt, sondern die Zamonien Sachen (ich würde das mit einem Link versehen, aber der Eichborn Verlag hat es vorgezogen, unter der URL inzwischen lieber seinen restlichen Kram zu bewerben).
    Oder kennt Ihr die Monster des Alltags von Christian Moser?
    Eine meiner (in meinem Buchregal übrigens noch fehlenden) Entdeckungen während der vielen, vielen Zeit, die ich in der Bahnhofsbuchhandlung damit verbracht habe, entweder auf die Bahn oder den Bus zu warten.
    An beides musste ich ein bisschen denken, beim Anblick von
    Creatures in my head Andrew Bell’s head.

    Es dürfte wenig Leute überraschen, wenn ich sage: Ich finde Fußball langweilig.
    Ok, ich finde auch praktisch alle anderen Sportarten langweilig anzuschauen … Fußball drängt sich nur leider viel mehr auf, zumindest hierzulande.

    Allerdings gibt es für alles auch Ausnahmen und heute mache ich eine, denn das hier ist der Trailer zu The Other Final, einem niederländischen Dokumentarfilm über ein etwas anderes Fußballspiel:

    Und ich muss dem Kommentator zustimmen, wenn er sagt:

    Also nice for people who don’t like football. I know because I’ve seen it!

    =)

    Oh, und natürlich hat jemand davon Teile am üblichen Ort verstaut.
    Hier ist der Link zum ersten Teil, den Rest könnt ihr dann einfach von dort aus finden.

    … bekannter als Lemurs with John Cleese, ein Klassiker, an den ich neulich mal wieder denken musste.

    The simple truth is, I adore Lemurs. They’re extremely gentle, and well-mannered, and pretty, and yet great fun!

    Update: Falls jemand von den 2 Stunden Spielzeit abgeschreckt sein sollte, der Film ist eigentlich nur eine knappe Stunde lang, dahinter hängt dann nur noch ein Testbild (zumindest soweit, ich es gesehen habe). Warum kann ich allerdings nicht sagen.

    Neulich wurde ich an eins der Kultspiele erinnert, die ich im Wesentlichen nur vom Zusehen kenne: Monkey Island! Eins von mehreren LucasArts Spielen, die sich mir ins Gehirn gegraben haben. Euch auch? Hier gibt es ein paar Screenshots zum Auffrischen des Gedächtnisses.

    Für alle Fans und Neugierigen gibt es hier
    Monkey Island 5: Escape from ASCII Island!
    Viel Spaß!

    Das Studium bringt einen gelegentlich an eigene Grenzen: Motivation, Leistungsbereitschaft, Lernfähigkeit und -geschwindigkeit, Durchhaltevermögen, und nicht zuletzt auch Selbstvertrauen.
    Jeder entwickelt eigene Methoden, um mit all dem Druck umzugehen – oder auch nicht. In jedem Fall bin ich froh, weder Mathematik noch Physik studiert zu haben (ok, zumindest nicht als Hauptfach …).
    Warum? Weil ich sicher bin, dass ich dabei wahnsinniger geworden wäre als diese zwei Jungs:

    … irgendwas stimmt mit meinem Mailserver nicht …
    *Den Bruder anschau*

    Woher ich das weiß? Ganz einfach: normalerweise bekomme ich pro Tag so zwischen 50 und 100 Spam Mails (Ja, das kotzt mich nach wie vor an. Nein, ich möchte noch immer keine gefälschten Uhren, Medikamente, Software, und was weiß ich …) und heute waren es genau 2. Eine dieser Mails trägt als Betreffzeile “Check Exposed Gaga” … und auch wenn das irgendwie unterhaltsam klingt, ich bin ziemlich sicher, dass ich nicht rausfinden will, um was es sich dabei handelt. Ich wünschte, die Leute, die sowas verschicken, würden einfach damit aufhören (oder wahlweise sterben, gern auch qualvoll), aber das ist wohl naiv.

    Immerhin hat es mich an Nicolas Mahlers Museum erinnert. Hier ist warum:

    hello. i collected 15.000 spam-mails. i illustrated some of them. [...] if you`ve got a small dic`k, don`t blame your parents.

    *Weiter den Bruder anschau*

    Nach der überbordenden Resonanz auf Sachen, die ich geschrieben habe, schreibe ich heute lieber mal über Sachen, die jemand anderes geschrieben hat.

    Seit ich vor zwei Jahren dieses Video gesehen habe,

    wollte ich dieses Buch lesen:
    Un Lun Dun
    Un Lun Dun von China Miéville.

    In einem Interview, dass ich grade irgendwie nicht mehr finden kann, hat Herr Miéville gesagt, er habe einen großen Haufen Monster im Kopf, die praktisch auf ihren Einsatz warten. (So in etwa)

    Eine nicht geringe Anzahl davon bekam einen Auftritt in UnLondon, das teilweise ein, wenn auch sehr verzerrtes, Spiegelbild von London ist, in dem Gegenstände und Worte ein Eigenleben entwickeln. Sicher, ich musste den logisch-denkenden, anatomie-bewanderten Teil meines Gehirns abschalten, aber dann war es wirklich unterhaltsam. UnLondon ist absolut eine Reise wert. =)

    P.S. Oh, und es ist kein Buch für Leute, die allergisch gegen Wortwitze (engl. puns) sind und aufgrund derselben ich auch die englische Originalversion empfehlen würde, ohne die deutsche Übersetzung gelesen zu haben.

    P.P.S. Das neueste Werk desselben Autors ist übrigens The City & The City und verspricht Spannung – mal sehen, wann ich das dem Haufen ungelesener Bücher gegenüber rechtfertigen kann!

    Update: Hier ist übrigens der zweite Teil des obigen Interviews.

    Außerdem habe ich vergessen zu erwähnen, dass ich beim Lesen des Buches oft dieses Lied in den Ohren hatte:

    =)

    Ich laufe eine Treppe hinauf.
    Manchmal gerade, manchmal gewunden.
    Meine Schritte verhallen.
    Hinter mir brechen die Stufen lautlos ab.
    Fallen ins Nichts.
    Nicht stehen bleiben. Nicht umsehen …
    Schon wieder dieser Traum,
    denke ich und stehe auf.
    Aber weiß ich, daß ich jetzt wach bin?
    Ist das mein Leben? Ist das real?
    Ich muß es annehmen.
    Ich weiß es nicht besser.
    Waschen, anziehen …
    Das alles geschieht im Halbwachzustand.
    Halbschlaf?
    Egal. Nur raus hier. Raus.
    Das Überstehen der täglichen Gratwanderung.
    Aussehen ist alles, Sein ist nichts.
    Den Anschein erwecken.
    Masken begegnen mir.
    Aufgesetzt. Angemalt.
    Grausam verzerrte Fratzen. Darunter Angst.
    Angst herauszufinden, wer man ist.
    Angst, so zu sein.
    Und so gehe ich alleine durch die heiligen Hallen.
    Entweiht wie sie sind.
    So, wie ich bin.

    Vor mehr als zehn Jahren, ich weiß es nicht mehr genau, zu einer Zeit als jetzt noch ein Printmagazin war, gab es dort einmal einen Schreibwettbewerb mit dem Thema “Alltag Schule” oder so ähnlich. Gefragt wurde nach Kurzgeschichten, Gedankenprotokollen, Dialogen, Aufsätzen, Interviews, Anekdoten, Beobachtungen.

    Geschrieben habe ich damals ein Gedicht.

    Eingesandt habe ich es nie.

    Vielleicht, weil es nicht rechtzeitig fertig geworden ist.
    Vielleicht, weil ich mich nicht getraut habe.
    Ich weiß es nicht mehr.

    Ich weiß aber noch, dass ich es einer Lehrerin ins Fach geworfen habe, die mich gefragt hatte, ob ich mal wieder etwas geschrieben hätte. Daran erinnerte sie sich allerdings später nicht mehr, wusste also nicht, von wem dieses Gedicht stammte, aber sie las es in ihrer Klasse vor, wovon ich später erfuhr.
    Seit damals, oder genauer, seit ich es mal wieder lesen wollte und nicht in meinem alten Computer finden konnte, dachte ich, sie hätte die einzige Kopie dieses Gedichtes.

    Und das dachte ich bis heute, als ich es in einem Haufen anderer Dinge fand!

    Ist jemand neugierig? Wenn ja, dann poste ich es vielleicht.

    Aus der selben Institution wie die Menschen hinter Al Dente kommt
    Machu Picchu Post von Clement Crocq, Margaux Durand-Rival and Nicolas Novali:

    This is the story of the unexpected meeting between a young peruvian boy living with his lama and a pilot from the airmail flying above the boy’s house.

    Machu Picchu Post from Machu Picchu Post Team on Vimeo.

    Weitere Informationen gibt es wie üblich auf deren Website.

    Machu Picchu selbst ist absolut einen Besuch wert, wie auch Alina und Steffen letztes Jahr festgestellt haben. – Der Rest ihres Reisetagebuchs ist übrigens auch sehr unterhaltsam!

    Wie bei (Ur)Großmutter!

    Clara prepares recipes that her mother made during the Great Depression. Clara shares her stories and wisdom from the Depression as she shows you how to make simple, inexpensive and delicious meals.

    Hier Episode 1: Pasta with Peas

    Alle weiteren Episoden findet ihr auf Great Depression Cooking with Clara.

    Für mich eine immer wiederkehrende Frage. Und wohl nicht nur für mich. Immerhin hat sie jemanden zur Erstellung folgender Website inspiriert:
    badpaintingsofbarackobama

    =)

    Nachdem es gestern zum ersten Mal im April geregnet hat, kann ich ein paar von den Regen-Links herauskramen, für die es im März zu viel geregnet hat. Ich hatte auch eine SeeqPod Playlist mit lauter Regen-Songs, irgendwie ist SeeqPod schon seit ein paar Tagen nicht wirklich einsatzbereit. =(

    Naja. Also, hier ist Emily in the Clouds, ein animierter Kurzfilm von Clayton Mitchell. Jetzt, da ich ihn wieder ansehe, erinnern mich die Blumen irgendwie an die Sachen von Takashi Murakami. Merkwürdig.

    Und erinnert Ihr Euch an diese Szene in der Truman Show, in der Truman vom Regen verfolgt wird? Diese kleine Spielerei aus dem niederländischen Designbüro Cartelle ist ein bisschen so.

    Nach Barcelona, der größten Stadt Kataloniens, hier nun Teil zwei aus der Reihe “Besuche spanischer Städte mit B”:
    Bilbao, die größte Stadt des Baskenlands.

    Diesmal haben wir sehr nobel gewohnt, im Silken Gran Hotel Domine, das gegenüber dem Guggenheim Museum, dem ursprünglichen Grund für die Reise, liegt. Sinnvoll ist es, zu Beginn eine Stadtrundfahrt zu machen, denn man bekommt eine gute Übersicht und viele Informationen über die Stadt. Angeboten werden auch Touren zu Fuß und Rundfahrten in San Sebastián. Wenn man die Tickets für die Tour in einer der Touristen Infobüros kauft, gelten sie übrigens einen Tag länger.
    Das Museo de Bellas Artes (Museum der Schönen Künste), Spaniens drittgrößte Kunstgalerie, versammelt Werke vom 12. Jahrhundert bis zu moderner Kunst, hauptsächlich spanischer und flämischer und natürlich baskischer Künstler. Mittwochs ist der Eintritt kostenlos.
    Wie oben schon angedeutet, waren wir – wie so viele Bilbao Touristen – eigentlich wegen des Guggenheim Museums gekommen. Das Gebäude ist schon spektakulär, die Ausstellungen darin wechseln alle paar Monate. Mir persönlich hat es inhaltlich, ganz ehrlich, nicht wirklich viel gegeben. Ich vermute, Sturgeon’s Gesetz trifft auch auf Kunst zu. Und vielleicht hätten wir die Audioguides nutzen sollen oder so. Was ich allerdings auch nicht verstehe ist deren permanente Kollektion, von der sie (außer wir haben es irgendwie übersehen) nichts zeigen außer den Stahlskulpturen “The Matter of Time” von Richard Serra – und bei denen bezweifle ich, dass sie überhaupt tranportabel sind. Also sammeln sie den Rest, um ihn … nicht zu zeigen? Naja.

    Wir haben auch einen Ausflug nach San Sebastián gemacht, wo wir ein bisschen durch die Innen- und Altstadt gelaufen sind und uns das Aquarium angesehen haben, das gleichzeitig ein kleines Schiffahrtsmuseum ist und insgesamt weniger traurig als das von Barcelona.

    Weniger lohnend war der Besuch im Museo Vasco (dem baskischen Museum), das im Moment renoviert und umgestaltet wird – dafür hat es danach vielleicht auch Infotäfelchen in Englisch!
    Nicht angesehen haben wir, unter anderem, das Museo Marítimo (das Seefahrtsmuseum), da wir uns sowohl von dem in Barcelona als auch durch den Besuch des Aquariums von San Sebastián noch ausreichend nautisch gesättigt fühlten. =)

    Auch nicht gesehen (weil schon geschlossen, als wir hinkamen) haben wir den Mercado de la Ribera, der sich rühmt, der größte überbachte Markt in Europa zu sein. Liegt gleich neben der Kirche von San Antón und der gleichnamigen Brücke und wird zur Zeit renoviert. Hier noch ein Bild.

    Bilbao rühmt sich seiner lokalen Küche und Restaurants und Bars gibt es an jeder Ecke, vor allem für Freunde der “Pinchos”, der dortigen Variante der Tapas. Restaurants bieten meistens ein komplettes Menu mit zwei Gängen und Nachtisch, bei dem man meist jeweils drei Wahlmöglichkeiten hat, für einen festen Preis an. Das wirkt ein bisschen als wäre man bei Freunden zum Essen eingeladen. Für mich als Vegetarier war kulinarisch aber leider eher wenig Anlass zur Freude – Freunde von Fisch und Fleisch könnten das wohl ganz anders sehen. Das einzig erwähnenswerte Restaurant, das wir besucht haben, war das Prada a Tope im Casco Viejo, der Altstadt von Bilbao, und das auch nur wegen des Fisches, den ich natürlich nicht gegessen habe, der aber angeblich sehr gut gewesen sein soll. Wer kein Spanisch kann, wem es aber nicht ganz egal ist, was er auf seinem Teller findet, dem sei übrigens empfohlen, ein Wörterbuch mitzunehmen oder einen Reiseführer mit Übersetzungsteil für essbares. Meine Spanischkenntnisse reichen nur für das Verstehen von ganz basalen Dingen. Während Katalanisch dem was einem als Spanisch gelehrt wird (“Castillano”) wenigstens noch etwas ähnlich ist, musste ich bei Baskisch total passen, da es nicht verwandt ist und als Egrativ-Sprache auch komplett anders funktioniert, als alle Sprachen, die mir bisher näher begegnet sind.

    Ich habe noch immer keine Entscheidung bezüglich flickr/zooomr/was-immer getroffen (Meinungen dazu sind nach wie vor willkommen), aber hier gibt es ein paar Bilder von … Enric.

    Und nicht zu vergessen: Leckere Schokolade gab es auch hier bei Cacao Sampaka, aber auch einheimischer bei Chocolates Mendaro Saint Gerons.

    Der Elektrische Reporter charakterisiert den Nerd.
    Ich finde, der Informatik-Professor, der zu Wort kommt, hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Herrn Wörner, dem ehemaligen Präsidenten der TUD.

    Vielen Dank an den/die Verantwortlichen für den Link!

    … auch bekannt als: Ostersonntag -montag (jaja, war zu langsam …).
    Auch wenn es schon fast vorbei ist, ein paar thematisch passende Links habe ich doch noch. Zum Beispiel übernehmen Häschen die Herrschaft über New York in diesem, inzwischen nicht mehr neuen, Werbespot.
    Außerdem gibt es noch das Tägliche Häschen.
    Und Tex, Toto und Thud öffnen Briefe.

    P.S. Vielen Dank an die Verantwortliche für den Daily Bunny Link!

    Nachdem es im März fast unablässig nur geregnet hat, wird der April bisher seinem Klischee nicht gerecht. In den letzten zwei Wochen ist es irgendwie schlagartig Frühling geworden. So schnell, dass man fast sogar dem Gras beim Wachsen zusehen kann.

    Auch sehr schön: Kolibri nascht an Heliconie.

    *link*

    … werden gerne als gegensätzlich dargestellt. Ganz anders momentan in der Schirn Kunsthalle in Frankfurt, in der

    Anlässlich des 200. Geburtstags von Charles Darwin im Jahr 2009 und des 150. Jahrestags der Veröffentlichung seines Schlüsselwerks “On the Origin of Species” (Über die Entstehung der Arten) [...] die Ausstellung „Darwin. Kunst und die Suche nach den Ursprüngen“ [gezeigt wird].

    Die Ausstellung stellt nun erstmals die Auswirkungen des Darwinismus auf die bildende Kunst in den Mittelpunkt. Allen in der Ausstellung präsentierten Künstlern war ein mehr oder weniger starkes Interesse an den Naturwissenschaften gemeinsam; sie lasen Darwins eigene Schriften oder Texte, die sich mit seinen Theorien beschäftigten.

    Die FAZ hat einen Artikel dazu, der auch zwei kleine Bildergalerien enthält.

    Eins der Bilder, die ich am schönsten fand, war – wie könnte es anders sein – Passionsblumen und Kolibris von Martin Johnson Heade, das in echt allerdings größere Wirkung hat als in digital.

    Die Ausstellung läuft noch bis 3. Mai. =)

    Irgendwie habe ich nach dem Aspartat Film vergessen, den Film über die Wurzel vielen Übels im Biotech Sektor zu posten:

    “The World According to Monsanto”
    lief im März letzten Jahres auf arte und ist zwar lang, aber sehr sehenswert:

    “Don’t fix it, if it ain’t broken” ist ein im Englischen Sprachraum relativ bekannter Spruch. Umso weniger freut es mich, dass die Leute bei SeeqPod da anscheinend anders drüber denken.
    Irgendwann in den letzten Tagen haben sie, wie ihr vermutlich bemerkt habt, ihre eingebetteten Player so verändert, dass sie automatisch starten. Ich finde das ja schon grundsätzlich eine blöde Entscheidung, denn wenn man eine Website besucht, sollte man selbst wählen dürfen, ob man sich etwas anhören/-sehen möchte oder nicht – sogar eingebettete Videos von YouTube starten ja erst, wenn man sie dazu auffordert. Ganz besonders ätzend wird es aber, wenn man – wie ich, im Moment und bis ich es gleich geändert habe – mehrere dieser Player gleichzeitig auf der Website einbaut. Die Dinger starten dann nämlich alle mehr oder weniger gleichzeitig, was echten Terror bedeutet, wenn man auf die Startseite kommt.
    Ich werde jetzt mal die ganzen Player rauswerfen bzw. durch Links ersetzen, damit das aufhört. Aber ich hoffe sehr, sie denken da nochmal drüber nach, denn eigentlich fand ich das eine schöne Idee. Schade, sehr schade.

    Mein Bruder nutzt ja seinen Red Room nicht mehr wirklich. Leider.
    Allerdings musste ich gerade an seine “Japanese Cat Content Power” Aktion von … vor fast einem Jahr denken, als ich Maru’s Photoblog gefunden habe. Maru sieht ein bisschen aus wie mein Kater, allerdings ist er wohl keine zufällige Bauernhof-Mischung, sondern ein Scottisch Fold – wobei ich dachte, die hätten anliegenden Ohren wie die im Bonus Video und sowas zu züchten ist hier, glaube ich, verboten.
    Und nur keine Angst vor dem Japanischen Text, die Fotos und Videos sind auch so ansehbar. =)

    Tracy Chapman – Talkin’ Bout A Revolution

    … dachte ich mir heute, als ich im Zeitschriftenladen im Bahnhof and diesem Magazin vorbeiging:
    “Intelligent Life”
    ein Spin-Off (oder wie man das bei Zeitschriften nennt) von The Economist
    … mit Paris Hilton auf dem Cover …
    Ich kann nur vermuten, dass dies auf den Leitartikel “The Age of Mass Intelligence” anspielen soll.
    Dabei geht es um das Phänomen, dass “die breite Masse” sich neuerdings in verschiedener Weise für Kultur interessiert:

    In most rich countries, the old distinction between high and popular culture is breaking down.

    It’s unlikely people are more intelligent than they used to be. Perhaps the elites that enjoy high culture are now bigger for some reason? Perhaps popular tastes have changed in such a way as to benefit high culture? Or perhaps it has nothing to do with changes in the audience, and more to do with the artists and institutions, who have become more skilled at attracting people? Answer: all of the above.

    Unabhängig davon, was nun der wirkliche Grund sein mag und ob man Interesse für bestimmte Elemente unserer Kultur direkt mit Intelligenz korrelieren kann, ist es doch Ironie in Reinstform, wenn man für einen Artikel mit diesem Inhalt mit einer Person wirbt, die höchstwahrscheinlich mehr Geld für ihre Fingernägel ausgegeben hat als für Bücher oder Theater-/Opern-/Konzert-/Museumsbesuche.
    Wenn irgendjemand als eine Art Antiheldin für Intelligenz und Kultiviertheit gelten kann, dann doch wohl sie.

    The Divine Comedy – Dumb It Down

    Werbung ist eigentlich nicht so mein Ding. Zum Beispiel sehe ich nicht ein, warum ich vergleichsweise viel Geld für ein T-Shirt oder einen Pullover ausgeben sollte, deren “Design” lediglich aus dem Aufdruck des Markenlogos besteht. Sollten die nicht eher mir Geld dafür geben, dass ich für sie Werbung laufe? Verkehrte Welt.

    Andererseits finde ich aber auch gelegentlich Dinge, die es in meinen Augen wert sind, dass ich sie weiter verbreite – zumindest sofern man von Verbreiten sprechen kann, wenn ich es hier poste und es … ein paar wenige Leute vielleicht lesen, vielleicht noch nicht anderswo davon gehört haben und es vielleicht nicht doof finden.

    Wie auch immer.

    Wenn es ein Gen für Computer-Begeisterung und -Fähigkeit gibt, dann ist es zwar wohl an meinen Bruder gegangen statt an mich, dennoch kann ich mich noch an eins der ersten Computerspiele erinnern, die in meiner Familie seinerzeit sehr beliebt waren: Lemmings. Jahre später stieß ich auf ein ähnliches Spiel, in dem man statt der Lemminge Schafe davor bewahren musste, sich selbst sinnlos umzubringen – das hatte auch viel schönes, erreichte aber irgendwie nie denselben Aufmerksamkeitsfaktor (bei mir vielleicht, weil ich nicht besonders gut darin war …ähem).

    Vor einer Weile dann stieß ich zufälllig auf das hier:

    World of Goo is a physics based puzzle / construction game. The millions of Goo Balls who live in the beautiful World of Goo don’t know that they are in a game, or that they are extremely delicious.

    Entwickelt von Kyle Gabler und Ron Carmel

    based in San Francisco, making games the old fashioned way – a team of two, no money, and a whole lot of “love”.
    Their swanky San Francisco office is whichever free wi-fi coffee shop they wander into on a given day.

    Ich fand es sehr witzig, bin allerdings zu unfähig für den letzten Level der Demoversion des Spiels, die man von ihrer Website herunter laden kann. Die Vollversion gibt es auch da und für die Freunde der CD für knapp 20 € bei amazon oder in den üblichen Läden.

    *link*

    Gibt es eigentlich ein Wort für das zufällige Wiederfinden von etwas, das man wunderbar fand, an das man aber schon jahrelang nicht mehr gedacht hat?
    Ich weiß es nicht, ich glaube es nicht, aber das ist schade, denn dann habe ich nämlich kein Wort hierfür:

    … aus dem sehr schönen Film “At Sachem Farm“.

    Jemand sollte dieses Wort (er)finden.

    Gestern Nacht war ich das erste Mal allein und bei richtig viel Schnee im Auto unterwegs. War gar nicht so schlimm wie ich erwartet hatte. Und Schnee in großen Flocken, wenn es kalt genug ist, dass er auch liegen bleibt und sich nicht sofort in Matsch verwandelt, ist ja auch eigentlich was ganz schönes. Außerdem liefert er einen prima Grund, um zu Hause in gemütlichen Klamotten Kakao zu trinken.

    Andererseits schadet es ja auch nicht, sich schonmal im Voraus darauf zu freuen, dass es auch mal wieder warm wird. Mit Bildern geht das sehr gut:

    Waterdrop Macros is an ongoing project by photographer Brian Valentine that features stunning macro images of flowers viewed through water drops

    *link*

    Aus … ähm … gegebenem Anlass führt der Link für heute zu

    one of the most celebrated magazine stories ever published, a pioneering example of what came to be called New Journalism — a work of rigorously faithful fact enlivened with the kind of vivid storytelling that had previously been reserved for fiction

    Frank Sinatra has a cold.

    Edit: Hätte ich doch beinah die Gelegenheit versäumt, mit dem Finger auf das Schuldige zu zeigen –> Rhinovirus.
    Grundsätzlich und momentan besonders unbeliebt und unwillkommen: Streptococcus mutans Braucht wirklich keiner.

    Und weil ich es dieses Jahr schon wieder verpasst habe und nicht bis nächstes Jahr warten will: Phil das Murmeltier sagt, dass es noch sechs Wochen lang Winter bleibt. Brrr!

    Außerdem wäre Charles Darwin heute 200 Jahre alt geworden, wenn er noch leben würde.
    Eigentlich wollte ich dazu irgendwas schönes schreiben, aber zu mehr als dem Link zu einem Artikel, den mir meine Tante vor einer Weile geschickt hat, reicht es heute leider nicht: Warum Männer früher sterben sollten.

    Heute wäre Edgar Allan Poe 200 Jahre alt geworden, wenn er noch leben würde.

    Zur Feier des Tages trägt Christopher Walken sein bekanntestes Gedicht vor:

    Und Vincent ist Tim Burtons Tribut, gelesen von Vincent Price:

    Thank you for throwing your shoe

    Muntadar al-Zaidi is the Iraqi journalist who was arrested for throwing his shoes at President Bush. This is a photo project devoted to letting al-Zaidi know that people from all over the world share in his outrage over the war in Iraq. We do not condone shoe-throwing, but we prefer it to war.

    *link*

    Lange angekündigt, endlich da: die virtuelle Tour durch Barcelona!

    Allerdings ohne meine Photos, da ich mich nicht zwischen flickr und zoomr entscheiden konnte und keiner für eins von beiden Partei ergiffen hat.

    Natürlich bekommt man so nur einen kleinen Teil zu sehen, es fehlt der Zusammenhang und die Atmosphäre, aber vielleicht inspiriert es ja den ein oder anderen, mal selbst hinzufahren – es lohnt sich. =)

    Zu allererst das Wahrzeichen Barcelonas, die Sagrada Familia, mit vollem Namen “Temple Expiatori de la Sagrada Familia”, an der seit über hundert Jahren gebaut wird.
    Zwei weitere bekannte Bauwerke des Architekten Antoni Gaudí:
    Die Casa Batlló, das bekannteste der drei Gebäude der “Manzana de la Discórdia” (Häuserblock der Zwietracht) am Passeig de Gràcia und die Casa Milá, auch bekannt als “La Pedrera” (der Steinbruch).
    Außerdem besucht haben wir die Casa Museu Gaudí, Gaudís ehemaliges Wohnhaus im von ihm gestalteten Parc Güell.
    [Update 28. Oktober, 2009: Hier ist noch Link zu einem Post mit mehr Bildern von Gaudís Bauwerken]

    Auf dem Montjuic gibt es mehr zu besuchen, als wir in den wenigen Tagen geschafft hätten; entschieden haben wir uns dann für das Castell de Montjuic (allerdings haben wir uns gegen das Militärmuseum und dafür für die tolle Aussicht entschieden) und die Fundacio Joan Miró, die größte öffentliche Sammlung von Werken Mirós.

    Weitere Stops auf der Museumstour waren:
    Das Museu Picasso, das sich in fünf alten gotischen “Palästen” ausbreitet und eine Sammlung von mehr als 3.800 Werken aus allen “Schaffensperioden” Picassos beherbergt.
    Sowie das Museu Maritim, das Schiffahrtsmuseum, untergebracht in einer mittelalterlichen Werfthalle (Europas größtes gotisches Gebäude).

    Am letzten Tag, kurz bevor wir zum Flughafen mussten, stießen wir noch eher zufällig auf den Palau de la Música Catalana – unter “Guided Tours” gibt es eine virtuelle Tour durch die Konzerthalle.

    Das Aquarium fand ich persönlich eher enttäuschend – im Vergleich zu dem in Lissabon wirkte dieses irgendwie … lieblos und ich weiß nicht, ob man die Kinder-Attraktionen wirklich braucht. Übrigens der einzige Ort, an dem mein nicht-internationaler Studentenausweis nicht akzeptiert wurde.

    Natürlich sind wir zusätzlich viel herumgelaufen und haben uns auch unter andem die Kathedrale, in deren Kreuzgang 13 Gänse wohnen, angeschaut. Sonntagnachmittags finden sich auf dem Platz vor der Kathedrale immer Musiker ein, zu deren Musik die Bewohner (und jeder, der sonst noch mitmachen möchte) dann einen ganz bestimmten katalanischen Tanz tanzen (ich habe leider den Namen vergessen). So ähnlich stelle ich mir einen Flashmob vor. =)

    Zum Schluß gibts noch ein paar leckere Links:

    Bei Valor haben wir erfahren, was Spanier unter heißer Schokolade verstehen – die nehmen das wortwörtlich und es gibt Churros dazu. Sehr lecker, aber ich war froh, dass wir uns eine Portion geteilt haben.

    Leckeres Essen gab es unter anderem bei Cent Onze und im 4Gats, in dem unter anderem Picasso gern zu Gast war und seine erste Ausstellung hatte.

    Und last but not least: Bei papabubble konnten wir zusehen, wie Bonbons gemacht werden!

    Fast vergessen: Leckere Schokolade gibt es von Blanxart, die mein Bruder auf irgendeine Weise auch hier aufgetrieben hat, und Cacao Sampaka, die auch in Berlin einen Laden betreiben.

    Update: Hier noch ein Link zu mehr Fotos und so. *link*

    Nach einiger Zeit mal wieder ein Webcomic!
    Und zwar heute Wasted Talent von Angela Melick.

    Warum?

    Why “Wasted Talent”? Because it’s the story of my life. Hehe, that sounds pessimistic, but it’s true. I’m just a girl cursed with intelligence and intense curiosity as well as dangerous creativity. I want to be an engineer and draw comic books at the same time, but it’s obvious that they both can’t happen at once. So, my life right now is about being an engineer first and an artist at the side… so my “artistic talent” is wasted on engineering.

    Etwas, das ich sehr gut nachvollziehen kann. Ich kann zwar nicht gut zeichnen – erst recht keine Comics – aber auch ich suchte immer nach einem Ausgleich für den Wissenschaftskram.

    Studiert hat sie übrigens an der UBC in Vancouver, was in vielen der Comicstrips in der ein oder anderen Form auftaucht, denn:

    This comic began because my life was too strange to not chronicle with little comics. It is 100% autobiographical. Meaning, ALL of the comics are based on true events and conversations that happened to me. Well,… some of the things only happened in my head, but I can’t tell the difference. 99% of the time the conversation or event is real. Personally I think it makes the comic more interesting. Or more depressing. One way or another. [...] WT became my outlet for anything funny that happened to me or ran through my head. My classmates became big fans of my stupid little strips and eventually they got published in school papers and newsletters. Soon the “Wasted Talent” section of my binder got too thick and crowded out some other notes, and that’s [when] I realized I probably needed a site to put all this crap.

    Einerseits total verrückt, andererseits aber auch – und vielleicht gerade deswegen – sympathisch.

    Zum Beispiel: Verhandlungen mit ihrem Freund über Cookies oder Kätzchen hier und hier.

    Viel Spaß beim Lesen!

    Ein Preview Video zum neuesten Projekt von Amanita Design:

    Machinarium Preview from Amanita Design on Vimeo.

    Machinarium is a strange rusty metallic place populated only by robots. The story is about a little robot who has been unjustly thrown out to the scrap yard behind the city. In the game he returns to the town where he meets the bad guys from Black Cap Brotherhood – they are just preparing a bomb attack on the central tower where the town ruler has residence in. Of course our hero must stop them and also rescue his friend robot-girl.

    Und dazu das Lied, das den Titel des Posts inspriert hat:

    Update. In der Zwischenzeit gab es ein zweites Preview Video:

    Machinarium Preview 02 from Amanita Design on Vimeo.

    Die Grenze zwischen Kunst und Müll ist immer fließend und manchmal fusselig und gleichzeitig immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, von dem gern behauptet wird, man könne über ihn nicht streiten. Das hält aber Sam und Karen von Craftastrophe nicht davon ab, sich über die äh … Erzeugnisse anderer Leute zu amüsieren.

    Craftastrophe was created by nothing more than a few innocent messenger chats where we shared some creative pounces we came across on Etsy. From then on it was a mirage of craftastrophes which couldn’t very well be kept to ourselves, but had to be shared.

    These craftastrophes aren’t necessarily bad crafts, many are well made and have taken the crafter a lot of time and energy to create; this site’s goal is to showcase those crafts that are funny, weird, strange and make us laugh. We mean no harm and can honestly say that there have been sales for some sellers on various sites due to their craft being featured on this site! We merely want to share the laughs and enjoy the talents of many. Talents which neither of us have.

    Die beiden machen das wirklich großartig. Habe schon lange nicht mehr so viel gelacht … ehrlich gesagt, bin ich noch immer dabei.

    P.S. Dazu passend, aber mehr auf Stricken (und gelegentlich Häkeln) beschränkt war You knit whatt?? und wird fortgeführt als You knit what – Part 2.

    Noch eine Woche bis Weihnachten und daher Zeit für ein paar weihnachtsmäßige Links.
    Zunächst beweist der Sun Sentinel durch eine eindrucksvolle Sammlung (275!) von Bildern unglücklicher Kinder, dass der Weihnachtsmann fast genauso gruselig ist wie Clowns und Pantomimen.
    Hier sammelt jemand Bilder des Leidens und Sterbens von Lebkuchenmännchen.
    Auf der Insel ist das Versenden von Weihnachtskarten sehr viel üblicher als bei uns und daher gibt es beim Daily Telegraph 11 Weihnachtspostkarten für Geeks.
    Natürlich gibt es auch ein paar Last-Week-Geschenktips: Der Laptophalter für den Heimtrainer, und wenn einem sonst gar nichts einfällt, kann man zur Not Tassen und Becher verschenken (ich hab da so ein paar ganz gruselige im Keller … *Kopf schüttel*): Diese Liste hat wenigstens ein paar witzige/schöne Exemplare.
    Außerdem gibt es bei “SUCK UK” einen “Terrorist Tea Pot“, diese schöne Fußmatte und mehr witzige Dinge.

    Und last but not least:

    This display was the work of Carson Williams, a Mason, Ohio, electrical engineer who spent about three hours sequencing the 88 Light-O-Rama channels that controlled the 16,000 Christmas lights in his annual holiday lighting spectacular (from Christmas 2004). His 2005 display includes over 25,000 lights that he spent nearly two months and $10,000 to hook up. So that the Williams’ neighbors aren’t disturbed by constant noise, viewers driving by the house are informed by signs to tune in to a signal broadcast over a low-power FM radio station to hear the musical accompaniment.

    Zunächst – für alle, die sich über den Titel wundern oder über den Suchbegriff hierher finden sollten: Nein, Spinnen sind keine Insekten.
    (Ob das wohl ähnlich viele Hits bekommt, wie der Frösche und Schnecken Post?)
    Egal.

    Ich wollte heute zur Abwechslung mal wieder was posten, das mich zum Lächeln gebracht hat.
    Eine Serie kurzer Animationsfilme von Thomas Szabo und Hélène Giraud:

    minuscule

    revolves around the day-to-day existence of insects. Although the series calls to mind a wildlife documentary, it’s a documentary in which the insects are presented in burlesque situations, with a fair amount of philosophical contemplation thrown in. You might call it a cross between Tex Avery and Microcosmos, or grassroots slapstick. Or a docu-cartoon series.

    Although children aren’t entomologists, when they take a trip to the country and start roaming through fields and meadows, they do spend an incredible amount of time observing insects. Unlike grown-up specialists, our knee-high observers with scabby knees have a peculiar perception of these tiny creatures, readily imagining them in utterly weird, surrealistic situations. Such an offbeat, and often comic vision provides the basis for how MINUSCULE will be showing insects in their day-to-day existence, “at grassroots level”, as if we were right there with them. So forget everything you’ve ever learned about segmented, winged or wingless creatures, because you’re about to discover bug reality.

    In Frankreich sind die Filme auf insgesamt vier DVDs erschienen.
    Unser amazon hat sie leider nicht, “UnsereRöhre” natürlich schon:

    Viele weitere finden sich hier und hier.

    So schön und genau das richtige für einen Sonntag, an dem draußen sowieso nur alles grau und kalt und nass und blöde ist!

    P.S. Gestern wurde durch den Mutterkolaus meine kleine Sammlung unüblicher Stofftiere grandios erweitert: Um einen Kobold-Maki, der auch noch eine Umwelt-Stiftung unterstützt! Danke! ^____^

    Ich war ja schon vor geraumer Zeit der Ansicht, dass Mentos reinzuwerfen das beste ist, das man mit Diät Cola tun kann.

    Eigentlich hauptsächlich, weil ich den Geschmack einfach nicht mag. Allerdings habe ich neulich diesen Film entdeckt: “Sweet Misery”

    Sicher, keiner von uns trinkt 6 Liter davon am Tag und Gift ist immer eine Frage der Dosis, trotzdem vergeht einem da doch der Appetit oder?

    Aspartame was discovered in l965 by Searle chemist, Jim Schlatter. He was developing this drug for another use and after accidentally licking his finger found that aspartame was sweet. Today aspartame is consumed by more than 100 million people in the United States. This chemical (aspartame) has been approved by the Food and Drug Administration (FDA) who said that an individual can safely consume 97 packets of aspartame every day. Aspartame is in many products including some that children use such as diet soda, light yogurt, Flintstone Vitamins, baked goods, puddings, and Winterfresh gum. It has been known to cause headaches, nausea, vision problems, seizures and cancer in its users.

    The ingredients in aspartame are aspartic acid, phenylalanine, and methyl alcohol. Methyl alcohol is a chemical that breaks down in high temperatures and turns into formaldehyde and DKP (diketopiperazine), two chemicals known to cause problems in the nervous system. Aspartame’s life is 262 days at 77 degrees Fahrenheit, or 25 degrees Celsius. The FDA gets more complaints about aspartame than any other food or drink. The symptoms of aspartame are a lot like the symptoms of multiple sclerosis and Alzheimer’s disease. Ever since aspartame was approved in l985, there has been an increase in brain tumors. There is no direct proof that aspartame caused the brain tumors, but there is enough reason to suspect that, and the television show, “60 Minutes” recently did a report linking the increase in brain cancer to aspartame use.

    The FDA reviewed Searle’s studies of this artificial sweetener in which rats were fed aspartame daily with their meals for one year. There were 12 brain tumors in the 320 rats that were fed aspartame and no brain tumors in the 120 rats that were not fed aspartame.

    There was also a study done at the University of Wisconsin on rhesus monkeys. they were fed aspartame daily. After day 200 of a one year study the monkeys developed epileptic seizures. After the study ended, the aspartame was discontinued and the monkeys were fully watched for 60 days. The monkeys had no more seizures.

    So how did this deadly stuff get into our environment? Donald Rumsfeld, while he was president of Searle, called in his markers to get aspartame, a deadly chemical poison approved when the FDA said no.

    *Quelle*

    Green Day – Boulevard of Broken Dreams

    Erinnert Ihr Euch noch an meinen Post über Google im letzten Jahr? Gegen Ende des Videos wird berichtet, Google betreibe Forschung auf dem Gebiet der Molekularbiologie und Genetik. Neulich bin ich irgendwo zufällig auf das Unternehmen gestoßen, das von Google mitfinanziert wird: Bei 23andMe kann man für $399 seine DNA analysieren lassen.

    Warum sollte man das tun?

    Sucht man auf der Website herum, bieten sie einem vier Gründe an:
    1. “Health and Traits”

    Discover how your genes influence your health and traits. Get your data on over 90 traits and diseases, with more topics added every month.

    Folgt man dem Link zur kompletten Liste, erfährt man, dass eine ernsthafte Aussage nur bei 23 der getesteten Merkmale möglich ist (darunter so nutzbringende Dinge wie die eigene Augenfarbe, die Beschaffenheit des Ohrenschmalzes und weitere Dinge, über die man sich zum großen Teil sowieso schon im Klaren sein sollte, ob man sie hat oder aufgrund der eigenen Familie zu einer Risikogruppe zählt – worauf man sich dann eigentlich individuell testen lassen könnte …). Die restlichen 68 Merkmale, die getestet werden:

    give you information from research that has not yet gained enough scientific consensus [...] This research is generally based on high-quality but limited scientific evidence.

    Was passiert jetzt, wenn dabei herauskommt, dass man für eine oder viele dieser Krankheiten positiv getestet wird? Lebt man dann weiter mit der diffusen Angst, dass man sie möglicherweise hat? Oder denkt man “mir kann ja nichts passieren”, wenn man negativ dafür ist? Oder hilft es einem eigentlich gar nicht wirklich weiter?

    2. “Ancestry”

    See your personal history through a new lens with high-resolution maternal and paternal lineage, ancestry painting, and similarity to various global populations.

    Auch hier halte ich persönlich den Nutzen für sehr begrenzt.

    3. “Sharing and Community”

    giving you secure, simple options to share your genetic information with family and friends. See what you have in common and what makes you unique!

    Myspace, facebook und der ganze restliche social web 2.0 Tralala sind ja nicht genug. Man will seine Freunde auch wissen lassen, dass man keinen Milchzucker verträgt und keinen Alkohol, ob man mal Prostata-Krebs bekommen wird und an welchen anderen erblichen Krankheiten man irgendwann zugrunde gehen wird oder könnte.

    4. “Research”

    gives customers the opportunity to leverage their data by contributing it to studies of genetics. With enough data, we believe we can produce revolutionary findings that will benefit us all.

    Wie sieht das genauer aus?

    * Take surveys that collect important data for scientific research.
    * Learn new things about yourself–and what your genes may have to do with them.
    * Find out which traits make you stand out from the crowd.

    Mit anderen Worten: Man nimmt an Umfragen teil, in denen man ihnen noch mehr Informationen über sich und seine Lebensumstände mitteilt. Vielleicht bekommt man von ihnen dann auch etwas in der Art von “sie können nichts dafür, dass sie eine halbe Tonne wiegen, daran sind ihre Gene schuld, dagegen können sie auch nichts tun” oder “nur 5% der Menschen ihrer Altersklasse hatten ihr Geburtsgewicht” – gibt einem das das dann ein gutes Gefühl? Bringt es einem persönlich irgend etwas?

    Weiter auf der Suche nach einem Grund, ihre Dienste in Anspruch zu nehmen.
    Sehen wir uns doch mal ihre Philosophie an – sie nennen das “core values“:

    we believe in the combined potential of genetics and the Internet to have a significant, positive impact

    Klar, Google sammelt meine restlichen Informationen ja auch nur, um mir mein Leben schöner und bunter und angenehmer zu machen.

    Weitere highlights:
    “We believe that your genetic information should be controlled by you.”

    Though we store and help you interpret it, your genetic information is yours to have and explore. [...] Since it is your data, it is also your option to share it as you wish with your family and friends.

    Und löschen sie es auch komplett bei sich, wenn ich es von ihnen verlange? Kann ich auch von ihnen verlangen, meine Daten nicht für ihre Untersuchungen zu nutzen? *Grillenzirpen*

    “We believe that the value of your genetic information will increase over time.”

    Ob sie wohl meine Speichelproben aufheben, damit sie später noch weitere Tests damit machen können – je nachdem, was sich neues zum Suchen anbietet? Oder sequenzieren sie das gleich komplett? Dann haben sie auch übermorgen noch was davon!

    “We encourage dialogue on the ethical, social and policy implications of personalized genetic services.”

    We recognize that the availability of personal genetic information raises important issues at the nexus of ethics, law, and public policy. 23andMe is committed to fostering open dialogue with a full spectrum of stakeholders. In areas where new policies are needed to protect the public interest, we will engage directly with decision-makers to contribute our unique expertise and perspective.

    Stellt sich natürlich die Frage, was man unter “public interest” versteht, denn wenn man sich andere Beispiele aus den USA ansieht, dann ist das öffentliche Interesse seltener in dem begründet, was dem Durschnittsbürger entspricht, sondern eher dem Wohl der Firmen, deren Lobbyisten so manches durchsetzen, was wohl kaum zur Verbesserung beiträgt.

    “We believe in giving everyone the opportunity to contribute to improving human understanding.”

    It’s fun to learn about your own genome in the light of what you know about yourself, and even more enlightening to see how your data compares to that of your family and friends. But what if you could, at the same time, contribute to science’s understanding of how genes interact with the environment to make individuals who they are?

    when you send in that spit sample, you’re not only learning about yourself, you’re joining a community of motivated individuals

    Da ist es wieder, dieses kuschelige web 2.0 Gefühl.

    Werfen wir zuletzt noch einen Blick auf ihre “policies”, denn ganz können auch sie nicht ignorieren, dass ihre Arbeit kontrovers diskutiert wird:

    We believe all efforts must be made to guarantee individuals complete control over access to their genetic information.

    Ob Google nicht doch noch Wege und Mittel einfallen, diese Daten für ihre Zweicke zu nutzen?
    Wir dürfen gespannt sein.


    *FAZ link* *Wikipedia link*

    Und für alle die sich jetzt denken “Da war mal mehr Haar dran!” das Original von ’92 – huaa!

    Eigentlich kann ich von mir nicht behaupten, dass ich viel Ahnung von Konsolen Videospielen hätte (immerhin hatte ich nie eine, außer man zählt einen “Game Boy” dazu), trotzdem kann ich an vielen Punkten lachen beim Lesen von
    The Grand List Of Console Role Playing Game Clichés

    … as I play the latest masterpiece to come out of Japan I sometimes can’t help the feeling that, somehow, I’ve seen it all before…

    Nachdem ich es letztes Jahr nicht geschafft hatte, zur Buchmesse zu gehen, wollte ich eigentlich dieses Jahr hin, wusste aber nicht so recht mit wem. Dafür kann ich aber ein paar passende Links rauskramen!

    Schon seit über einem Jahr lassen uns Jan und seine Freunde schöner lesen.

    Kunst mit Büchern: This Into That – Gallery

    This Into That offers functional art furniture, primarily book shelves on any theme. Each is made by Jim Rosenau at his studio in Berkeley, California. No books that could change the course of world events are harmed in the production.

    Anleitung zum unsichtbaren Buchregal Cast levitation level 7 on your books!.

    Bücher für die Ohren: Märchenblog von Beatrice Amberg.

    Und nicht zuletzt, was ich schon lange mal posten wollte: Goodreads.

    * A way to see what your friends have read
    * A great way to find good reads
    * A new way to keep track of what you’ve read and what you’d like to read

    Ich hab eine Weile darüber nachgedacht, weil ich finde, dass man nicht jeden Web 2.0 Kram braucht, den das Internet zu bieten hat und bislang konnte ich mich noch daran erinnern, ob ich ein Buch gelesen habe oder nicht. Aber der soziale Aspekt wäre doch vielleicht ganz nett, gerade wenn man sich eigentlich viel zu selten sieht und/oder unterhält.
    Was haltet ihr davon?

    Nach dem letzten Post über Steine, dachte ich diesmal “oh, du hattest doch auch noch einen Link mit Sandskulpturen, das würde doch gut zusammen passen” … nach längerem Wühlen hab ich ihn auch gefunden … und dann kam mir das Layout irgendwie bekannt vor … wenn mir das schon gestern aufgefallen wäre, dann hätte ich es gleich dazugepackt. Aber nein … naja, so bekommen die Sandskulpturen dann halt ihren eigenen Post. =)

    Als ich neulich in Zürich war, sah ich jemanden am See Steine auf einander stellen.
    So ähnlich wie hier, allerdings oft viel größere auf kleine.
    Anscheinend ein Hobby, von dem ich noch nie vorher gehört habe.

    Ironischerweise wollte ich schon ganz lange diesen Post über das Aufschieben schreiben.
    Lange dachte ich ja, das wäre nur mein persönliches Problem. Aber weit gefehlt. Auch Max Goldt schreibt darüber in seinem Text “Prekariat und Prokrastination” (enthalten in seinem Buch QQ). Ich hoffe, er verklagt mich nicht auf sein Urheberrecht, wenn ich hier seine wirklich treffende Definition widergebe:

    Der Begriff bezeichnet ein nicht zeitmangelbedingtes, aber umso qualvolleres Aufschieben dringlicher Arbeiten in Verbindung mit manischer Selbstablenkung, und zwar unter Inkaufnahme absehbarer und gewichtiger Nachteile.

    Inzwischen habe ich schon von mehreren Leuten gehört, dass es ihnen da auch nicht anders geht. Als ich eigentlich hätte für meine Prüfungen lernen sollen, hatte ich plötzlich dieses unglaubliche Bedürfnis nach Aufräumen und Saubermachen – der Extremfall davon war Fensterputzen (und zwar nicht die in meinem Zimmer, sondern die im Wohnzimmer, die bis zum Boden reichen =), was aber total verblasst gegen “Komplettes Ersetzen aller Silikondichtungen in meinem Bad” und “Abschrauben der Bodenzierleisten in der Küche, gefolgt von Saubermachen und Wiederanschrauben” von denen mir auch berichtet wurde =). Letztendlich aber verliefen meine Prüfungen alles in allem eigentlich recht akzeptabel – und auch bei der Person, von der die obigen Erlebnisse berichtet wurden, habe ich da keinen Zweifel.
    Meine Diplomarbeit habe ich, wenn man es genauer betrachtet, in den letzten zwei, drei Wochen vor der Abgabe geschrieben. Natürlich habe ich das Anfangen so lange wie möglich hinausgezögert, und habe oft halbe, aber auch ganze Tage verbracht, ohne einen einzigen Satz weiter gekommen zu sein. Die meisten Seiten sind zwischen 10 Uhr abends und 3 Uhr morgens zustande gekommen, auch und gerade als ich endlich nichts mehr im Labor zu tun hatte. (Und auch jetzt im Moment ist es nach 2 Uhr =) ) Aber ist das dann wirklich Ausdruck des schlechten Gewissens, das den Tag über betäubt war und abends dann drohend den Zeigefinger hebt? Oder ist es einfach nur so, dass ich mich aus irgendwelchen Gründen (gesellschaftliche? hirnchemische, circadiane Rhythmik?) zu genau dieser Zeit einfach besser konzentrieren und kreativer denken kann? Ich weiß es nicht, aber ist es wichtig?

    Klar kann ich meine Zeit jetzt damit vergeuden, mich über jede Minute zu ärgern, die ich mit anderen Dingen verbracht habe anstatt zu lernen. Oder im Kopf die Zeit zu überschlagen, die ich tatsächlich mit konzentriertem Lernen bzw. Schreiben verbracht habe, um danach festzustellen, dass ich eigentlich gar nicht so langsam war und, hätte ich nicht so viel Zeit mit Vermeidung vergeudet, mir viel Stress hätte ersparen können. Schlimmstenfalls könnte ich mich fragen, wieviel besser ich abgeschnitten hätte, wenn ich das mit absoluter Disziplin angegangen wäre.

    Sicher nehme ich mir jedes Mal aufs neue vor, beim nächsten Mal früher anzufangen und weniger aufzuschieben, aber so richtig funktionierte das bisher nicht. Man könnte jetzt sagen, ich sei nicht lernfähig, aber genausogut könnte man sagen: Ich bin eben kein Roboter. =) Und bisher habe ich die meisten Dinge trotzdem fertig bekommen, also steht es wohl nicht ganz so schlimm um mein Gehirn.

    Warum schreibe ich all das nun? Ganz einfach, weil ich seit mehr als einem Jahr diesen Link posten möchte, den mir eine Freundin geschickt hat:
    John Perrys Structured Procrastination
    Zwar konnte ich seine Methode bislang nicht erfolgreich anwenden – mir mangelt es irgendwie an:

    The ideal sorts of things have two characteristics. First, they seem to have clear deadlines (but really don’t). Second, they seem awfully important (but really aren’t).

    oder an der Fähigkeit, diese zu identifizieren. Aber wenn man es trotz Prokrastination an die Uni von Standford schafft, dann kann es doch nicht so schlimm sein.

    Ode To Joy from Beaker on Vimeo.

    Da ich vorhin erst nach Hause gekommen bin, gibt es heute nur einen ganz kurzen Link.
    Ich habe keine Ahnung mehr, wo ich ihn aufgesammelt habe (erst recht, wegen all dem kyrillisch drum rum, von dem ich nichts verstehe). Der Inhalt ist trotzdem lustig und daher:
    *link*

    P.S. Kann jemand mir einen guten Tipp für den besten Photo-hosting service geben? Denn dann gibt es hier vielleicht auch eingebettete Photos, unter anderem von Zürich und Barcelona …

    Manche von Euch, die schonmal bei mir zu Gast waren, erinnern sich vielleicht an die Postkarte in meinem Bad. Nicht ohne Grund erinnert sie mich jeden Tag aufs Neue daran, dass manches auch schlimmer sein könnte.
    Seit April wird das immer mal wieder bestätigt von Shane Johnson’s Life in A Cube.

    Mein Bookmark-Chaos folgt zumindest weitgehend einem minimalen Ordnungsprinzip: der Zeit. Je nachdem, wo ein Link gespeichert ist, kann ich ungefähr abschätzen, wie lange ich ihn schon habe. Die ältesten dieser unsortierten Bookmarks sind vermutlich von 2004. Der heutige ist nicht ganz so alt, aber dennoch bin ich bisher nie dazu gekommen, einen Post drum herum zu schreiben:

    PostSecret

    Would you share a secret with a stranger? Many share their secrets with one man. Frank Warren has collected more than 100,000 secrets from people all over the world.
    Warren started PostSecret as a community art project in November 2004. At first, Warren gave out postage-paid postcards on the street inviting people to send their secrets to him. Soon, people were sending homemade postcards on their own.

    Teilweise Kunst, sicher aber ein faszinierendes soziologisches Experiment.
    Es gibt auch etliche Videos auf Youtube.
    Ein bisschen schade ist allerdings, dass die Postkarten nach einer Woche von der Website verschwinden (auf der zugehörigen myspace site bleiben sie ein wenig länger, außerdem kann man sie einzeln bookmarken) und vor allem dass die Nummer der Bring-Dich-Nicht-Um Hotline verschwunden ist …

    Für alle, die sich gefragt haben, wo ich letztes Wochenende war – und auch für alle anderen: Ich war in Zürich.
    Da redet man etwa so. Wenn man Eingeborener ist. Als Besucher wurde mir davon abgeraten, mich daran zu versuchen, da das unter Umständen nach hinten losgehen kann.
    Aber darüber grinsen kann ich schon. =]

    Ahoy!

    Letztes Jahr hab ich ihn leider verpasst – vermutlich musste ich für irgendeine Prüfung lernen. Dieses Jahr ist es mir aber rechtzeitig eingefallen, sodass auch Ihr Euch noch auf morgen vorbereiten könnt.
    Denn morgen ist Talk like a Pirate Day!

    What, you’re wondering, is the point?
    We’re going to be painfully honest here, perhaps fatally so.
    The point is, there is no point.
    And that’s what’s fun about Talk Like a Pirate Day specifically, and talking like a pirate in general.

    Arrr!

    Edit: Aus irgendeinem Grund fehlt oben der 10., letzte Teil. Der ist hier:

    Bin schon gespannt, wie es weiter gehen wird!

    Kennt Ihr das, wenn man sich im Internet “fest liest”? Ich kann es schlecht anders beschreiben, aber es passiert mir häufiger, als es mir eigentlich lieb ist. Heute war es Jans Post, der mich mal wieder ungeplant auf die Reise geschickt hat. Über diese ganze Thematik von Sicherheit, Identität und Privatsphäre habe ich mir tatsächlich leider erst neuerdings Gedanken gemacht. Und zwar nicht, weil mir bis jetzt irgendwas schlimmes passiert wäre – zum Glück nicht *auf Holz klopf* – sondern eigentlich nur, weil ich mich damit befasst habe, was ich alles für den Mac brauche. Da dies das erste Mal ist, dass ich mich praktisch selbst darum kümmern muss, wollte ich dabei gründlich sein und habe wohl tief in den Eingeweiden angefangen – nämlich beim Thema Sicherheit. Bin ich wohl noch lang nicht auf dem Wissensstand, bei dem ich irgendwann mal ankommen möchte. Aber ich arbeite daran und daher erwartet Euch in Zukunft vielleicht mehr darüber.

    Worauf ich aber eigentlich hinauswollte ist, dass wir alle (oder doch zumindest die