Bastelt Ihr gern? Wenn ja, dann habe ich heute was für Euch!
Wir hatten mal ein Buch mit so Endlos-Bildern von M.C. Escher, die man aus dem Buch heraustrennen und zu geometrischen Figuren falten konnte. Daran musste ich denken, als ich den heutigen Link gefunden habe. Hier könnt Ihr Euer eigenes Kaleidocycle erstellen. Dann ausdrucken, ausschneiden, zusammenkleben und … Euch daran erfreuen oder so. :)
P.S. Wenn Ihr Euch auf der Seite ein bisschen weiter umschaut, dann findet Ihr auch eine Bastelvorlage für den Nerdcatcher – wer weiß, wann man sowas mal brauchen kann!
My name is Antimony Carver. I would like to share with you the strange events that took place while I attended school at Gunnerkrigg Court.
… so beginnt Tom Sidell’s Webcomic, der in einem fiktiven britischen Internat spielt, allerdings keinem gewöhnlichen. The Court scheint fast grenzenlos zu sein (ich würde ja sagen “Gormenghast-artig,” doch müsste ich die Bücher dafür tatsächlich gelesen haben und dem ist noch nicht so), mit Ausnahme des Annan Flusses, dessen jenseitiges Ufer der Gillitie Wald bildet.
Die Protagonistin findet eine Freundin, aber auch eine Menge über sich selbst, ihre Familie, die mysteriöse Geschichte des Internats, dessen Beziehung zu dem Wald und den mehr oder weniger seltsamen Bewohnern beider Orte heraus. Das klingt jetzt wesentlich abgedroschener, als es wirklich ist. Neil Gaiman hat es so ausgedrückt:
Lots of different flavours in there — it’s a semi-gothic funny-sweet school story with mysteries and robots and so forth
Für das Wochenende gibt es mal wieder was zu lesen.
Diesmal einen Artikel aus der New York Times, den ich vor einer Weile gelesen habe und recht interessant fand: Understanding the Anxious Mind.
This is not a trick that was taught to Nora. She began sitting at the piano at about one-year-old. She’s four now. She plays only when the mood strikes her, which is usually several time a times a day for short periods.
Komisch, dass ich sie hier noch nicht erwähnt habe.
Nun, inzwischen hat ihr jemand namens Mindaugas Piecaitis ein eigenes Konzert komponiert und mit dem Klaipeda Chamber Orchestra eingespielt.
Eigentlich wollte ich es nicht zeigen, weil es genaugenommen Promo ist, aber ich fand es visuell ansprechend und kommerziell obskur genug, um es dennoch zu zeigen.
Ich hatte mal einen Lehrer, der immer sehr eifrig seinen Caro Kaffee verteidigt hat, obwohl ich bezweifle, dass viele andere Lehrer ihm den streitig gemacht hätten. Da ich Kaffee generell nicht trinken mag, hab ich dazu sonst keine Meinung. :)
Chicory ‘n’ Coffee oder Cikorja an’ kafe
von Dusan Kastelic, basierend auf einem Lied oder Gedicht von Iztok Mlakar.
Da ich mich nicht entscheiden kann, ob ich die slowenische oder die englische Version lustiger finde, gibt es hier einfach beide!
Ok, eigentlich wollte ich Euch jetzt ein Bild von dem tollen Johannisbeer-Himbeer-Käsekuchen zeigen, den ich gebacken habe … ich könnte Euch sogar das Bild zeigen, das ich gemacht habe, bevor ich die Springform geöffnet habe … aber das wäre geschummelt, weil mir danach nämlich fast der gesamte Inhalt entgegenkam … und zwar nicht in dem Aggregatzustand, den ich erwartet habe. Leider habe ich vergessen, davon ein Bild zu machen, denn irgendwie war es auch lustig. Aber der Käsekuchen darf nicht gewinnen! Ich werde das nochmal probieren … wenn mir nicht mehr schlecht ist. … Außerdem habe ich noch immer keinen flickr Account …
Wo wir aber schon bei Sachen sind, die ziemlich kaputt und daneben sind …
Während meiner Schulzeit kam es nur selten vor, dass wir uns aussuchen durften, was in der Klasse gelesen werden soll (ja, ich weiß, im Zeitalter des Zentralabiturs ist das Leiden auf hohem Niveau) und da die verordnete Literatur meist nicht meinem Geschmack entsprach, war jedes dieser seltenen Ereignisse wertvoll. Dummerweise scheint “mein Geschmack” allerdings gleichzeitig von der Mehrheit nicht geteilt worden zu sein. Daher kam es, dass wir in der elften Klasse Ausgeträumt von Charles Bukowski lesen mussten, was mich aus mehreren Gründen geärgert hat:
Der Depp, der das Buch vorgeschlagen hatte, hat in seinem bisherigen Leben freiwillig genau ein Buch gelesen – und zwar dieses – außerdem konnte ich ihn noch nie leiden und ich vermute stark, das es auch bis heute das einzige Buch geblieben ist, das der Typ von sich aus gelesen hat.
Das Buch wurde nicht auf Deutsch geschrieben – und das war eins der Hauptkriterien, nach denen wir Bücher vorschlagen sollten.
Das Buch war außerdem total furchtbar:
Erzählt wird die Geschichte des Privatdetektivs Nick Belane, der den Tod in der Figur einer schönen Frau findet.
Schockwirkung durch die Darstellung brutaler Gewalt, obszöner Sexualität und des Schmutzes der Gosse.
… was natürlich, die Sprache, mit der sich die Figuren in dem Roman unterhalten, miteinschließt. Und nicht zu vergessen:
Bukowski dedicates the story to “bad writing”, and in it he clearly is mocking poor writing and all elements associated with it.
Sicherlich lesen viele Leute Bücher aus vielen verschiedenen Gründen. Ich habe allerdings nie einen gefunden, aus dem ich dieses hätte lesen sollen.
Warum erzähle ich das alles?
Ok, einerseits natürlich, weil es mich nach wie vor ärgert, wenn ich daran denke, dass wir diesen Mist lesen mussten ;) , andererseits aber wegen des heutigen Links!
Was ist schlimmer, als etwas, das schon von sich aus kaputt und daneben ist?
Natürlich etwas schönes, was mittels dessen kaputt und daneben gemacht wird!
Als er noch in seiner vorherigen Wohnung wohnte, ging mein Bruder des öfteren in dem Supermarkt in seiner damaligen Straße einkaufen. Damals gab es dort eine Kassiererin, die er und seine Freunde immer liebevoll “das Monster” nannten. Keine Ahnung, ob er inzwischen noch dort einkaufen geht und ob es das Monster noch gibt, aber dieses Video hat mich unweigerlich daran erinnert! :)
Im April hatte ich angekündigt, den Film Where the Wild Things Are sehen zu wollen – und heute habe ich das tatsächlich geschafft. (Ich bin nicht besonders gut darin, das Kinoprogramm zu verfolgen und dann entsprechende Begleitung aufzutreiben.)
Wenn mich jetzt allerdings jemand fragen würde “Und? Wie wars?” dann müsste ich überlegen.
Die Kostüme der Viecher und ihre Computer-generierten Gesichter sind toll (Jim Henson wäre stolz auf seine Leute), das restliche Produktionsdesign und die Landschaft sind auch super, der Junge ist klasse. Und ich würde sagen etwa bis zur Hälfte ist es auch insgesamt ein schöner Film, aber das Ende und einige Sachen, die bis dahin passieren, lassen einen doch etwas verwirrt zurück.
Es ist in Ordnung, wenn ein Film, auch ein Kinderfilm, kein verzuckertes Ende hat – immerhin ist das meistens glaubwürdiger – aber das? Ich weiß nicht.
[Ich könnte mehr ins Detail gehen, aber vielleicht möchtet Ihr den Film ja noch sehen und ich habe leider noch nicht herausgefunden, wie es funktioniert, dass ich einen Teil des Posts verstecken kann, sodass man das nur absichtlich liest.]
Was ich Euch aber nicht vorenthalten will, ist der Link zu Terrible Yellow Eyes von Corey Godbey
a collection of works inspired by the beloved classic, Where the Wild Things Are by Maurice Sendak
Vom 1. Mai letzten Jahres bis 1. Januar dieses Jahres erschien dort jeden Freitag ein Bild, das durch das Buch inspiriert war. Eins davon ist dieses von Matthew Armstrong:
Gleitbeutler erfreuen sich anscheinend, vor allem in den USA, wachsender Beliebtheit als Haustier. Und ich muss sagen, ich kann verstehen warum …
… andererseits frage ich mich doch sehr, ob man solche Tiere auch nur annähernd artgerecht halten kann (ich denke da an eine Altbauwohnung mit hohen Decken, überall Äste an die Wände montiert, der Käfig zimmerhoch und eine komplette Wand einnehmend, außerdem mindestens zwei Tiere enthaltend … für den Baumsaft hab ich jetzt keine adequate Lösung … vielleicht verdünnter Ahornsirup?) und es gibt wohl auch gute Gründe das generell sein lassen zu wollen. Vielleicht wären sie glücklicher, wenn man ihnen da, wo sie wohnen, einfach mehr Bäume lassen würde.
Für die Weihnachtswoche habe ich etwas besonderes aufgehoben!
Kennt Ihr den Film Vanilla Sky ?
Ja, ich weiß, das Original ist besser und so. Doch darum geht es mir gar nicht, sondern eigentlich nur um einen Satz, der dafür aber mehrmals vorkommt:
I’ll tell you in another life, when we are both cats.
Wie wäre es mit St. Louis in den 20er Jahren – während der Prohibition?
Das bedeutet, wir brauchen Musik … Jazz natürlich …
Gut, also weiter:
Eine kleine Gruppe Katzen betreibt dort unter dem Little Daisy Café ein Speakeasy namens Lackadaisy , welches sie gegen die Konkurrenz zu behaupten versuchen.
Gezeichnet wird Lackadaisy übrigens, mit Bleistift und Photoshop, von Tracy Butler.
Damit Ihr schon hier eine Ahnung bekommt, was Euch erwartet, habe ich mal zwei Bilder aus der Galerie gekramt. Der eigentliche Comic ist allerdings in Sepiatönen gehalten, was aber auch schön aussieht.
Abgesehen davon, dass es in einer Zeit spielt, die bei uns im Geschichtsunterricht praktisch nicht behandelt wird (zumindest nicht in Bezug auf den Ort), haben mich der Humor und die individuellen Wesens- und Gesichtszüge der einzelnen Figuren angesprochen. Und natürlich nicht zuletzt der sehr detaillreiche Zeichenstil.
Ab und zu begegen mir Sachen, bei denen ich denke:
“Ok, das ist ja schön, aber wozu ist es gut?”
Meistens ist dann die Antwort auf diese Frage: “Es ist Kunst.”
Und ich glaube so ist das auch bei Follow the White Rabbit von Sylvain Favardin und Ludmila Kořenářová:
As in Lewis Carroll’s icon book, follow the white rabbit and it will take you to an adventure through a magic and interactive universe.
Through chapters you will discover a treasure hunt in this world where everything is created by bagel dough.
Wie bei dem Thema auch nicht anders zu erwarten:
Total sinnfrei, aber irgendwie witzig.
=)
Auf meiner imaginären Liste für Dinge, die ich unbedingt mal tun möchte, steht unter anderem das Streicheln der Nase eines Rentiers (ok, alternativ täte es auch ein anderer Teil des Tiers), denn wenn das hier nicht kuschelig aussieht, dann weiß ich auch nicht:
Mmmmm. =)
Oh, vielleicht sollte ich auch Rentier-Schlitten-Fahren in die Liste aufnehmen!
Das Fell dieser Tiere stelle ich mir ähnlich vor …
… hab aber leider von beiden keins da, um das zu vergleichen.
Worauf ich eigentlich hinaus wollte – und das ist total logisch:
Es sind noch ungefähr elf Tage bis Weihnachten.
Zeit, den Farbdrucker herauszukramen, um dies auszudrucken:
Nachdem ich neulich erst super Agentenfilm-Musik gesammelt habe (wozu übrigens nach wie vor gern beigetragen werden kann), habe ich inzwischen einen thematisch passenden Film gefunden!
A rookie secret agent is faced with a problem seldom covered in basic training: what to do when a curious pigeon gets trapped inside your multi-million dollar, government-issued nuclear briefcase.
Es dürfte wenig überraschen, dass Maru nicht die einzige Katze in Japan ist, die eine eigene Website hat. Eine andere ist zum Beispiel Daruma – besser bekannt als “Stalking Cat.”
Shaun Tan illustriert und schreibt fazinierend surreale Bilderbücher – allerdings nicht unbedingt nur für Kinder.
Tales From Outer Suburbia ist sein neuestes Werk, eine Anthologie aus 15 kurzen illustrierten Geschichten.
Each one is about a strange situation or event that occurs in an otherwise familiar suburban world [...] The real subject of each story is how ordinary people react to these incidents, and how their significance is discovered, ignored or simply misunderstood.
Der Guardian zeigt eine dieser Geschichten, Eric, in der es um einen Erdnuss-großen Austauschschüler und die Reaktionen seiner Gastfamilie geht.
Eine sehr gute Gelegenheit für einen Blick auf meine Liste zu lesender Bücher, denn die von Shaun Tan stehen seit einer Weile darauf, auch weil sie hier früher nicht gut zu bekommen waren (ein Blick auf die Website eines bekannten Online-Buchhändlers lässt mich erfreut feststellen, dass sich das inzwischen geändert hat und drei seiner Bücher sogar übersetzt worden sind).
The Arrival ist eine wortlose Geschichte über Migration: ein Mann verlässt seine Familie auf der Suche nach besseren Aussichten in einer merkwürdigen Stadt in einem unbekannten Land mit eigenen Bräuchen, seltsamen Tieren, schwebenden Objekten und fremder Sprache. Mit nicht mehr als einem Koffer und einer Handvoll Banknoten muss er einen Platz zum Wohnen, Essen und Arbeit suchen, wobei ihm freundliche Fremde behilflich sind, die alle ihre eigene Geschichte haben.
The Lost Thing ist die Geschichte eines Jungen, der eine bizzarr-aussehende Kreatur am Strand entdeckt. Er versucht herauszufinden, wo sie hingehört, doch niemand in seiner Umgebung interessiert sich dafür; weder Fremde, noch Freunde oder seine Eltern. Doch der Junge hat Mitleid mit der Kreatur und versucht herauszufinden, wo sie hingehört.
The Red Tree artikuliert mit nur wenigen Worten
“sometimes the day begins with nothing to look forward to, and things go from bad to worse”
aber umso gewaltigeren Bildern Gefühle von Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit und Depression, aber auch von Hoffnung, denn aus dem Samen des Baums, dessen kleine roten Blätter auf allen Bildern subtil verteilt sind, wächst am Ende ein neuer roter Baum.
What minimal ’story’ there is seeks to remind us that just as bad feelings are inevitable, they are always tempered by hope.
The Rabbits, geschrieben von John Marsden, ist eine teilweise allegorische Fabel über Kolonisation, erzählt aus der Sicht der Kolonialisierten. Die Kolonialisten sind Kaninchen, die zunächst freundlich und neugierig empfangen werden, bis sich herausstellt, dass sie tatsächlich Eroberer sind. Parallelen zur Besiedelung Australiens durch die Briten sind offensichtlich, die surrealen Bilder erinnern ein bisschen an die Werke von Salvador Dalí.
Ausführlichere Erklärungen und viele Bilder aus den einzelnen Büchern findet ihr auf seiner Website.
The Melancholy Death of Oyster Boy & Other Stories ist eine Sammlung von Gedichten und Illustrationen von Tim Burton.
Das war mir bekannt, wobei ich es (noch) nicht gelesen habe. Was ich allerdings nicht wusste, ist, dass es eine Serie animierter Flash-Animationen gibt, in der einige der Charaktere daraus auftauchen: The World of Stainboy
Wäre ich pingelig, könnte ich solche Sachen sagen wie, dass die Verteilung der Elektronen nicht wirklich akkurat ist oder dass die Verbindung von Sauerstoff und Wasserstoff ein Radikal wäre, aber ich bin es nicht. Und daher finde ich es einfach nur eine witzige Idee und hoffe, Christopher Hendryx macht irgendwann mehr davon. =)
Konvergente Evolution wird es genannt, wenn die Natur eine Lösung für ein Problem mehrmals erfindet.
Etwas Vergleichbares ist die Erfindung des Computers: schon in der griechischen Antike wurde eine Art Uhrwerk-Maschine erfunden. In der Neuzeit gilt ein Brite als Erfinder des Computers*: Charles Babbage. Ada Lovelace war die Frau, die eine Beschreibung zu der von ihm erfundenen Maschine schrieb und darüber hinaus auch Programme dafür, obwohl sie noch nicht einmal gebaut war, und obendrein über seinen Horizont hinaus dachte, dass seine Maschine zu mehr zu gebrauchen war, als komplizierte Rechenaufgaben zu lösen.
Zu ihren Ehren wurde im März der Ada Lovelace Day veranstaltet:
an international day of blogging to draw attention to women excelling in technology
Und damit (ich hoffe, ich habe nicht zu weit ausgeholt) sind wir schon fast am Ziel der heutigen Tour durch die Weiten des Internets. Die Initiatorin dieser virtuellen Veranstaltung hat nämlich eine gute Freundin mit viel Phantasie, Talent, Humor und einem kleinen bisschen Wahnsinn. Als Sydney Padua von der Aktion erfuhr, dachte sie sich …
Wouldn’t it be hee-larious if there was a comic about Ada Lovelace and Charles Babbage fighting crime?
Anders als bei den Comics, die ich bisher vorgestellt habe, ist dieser in einem experimentellen Stadium. Daher gibt es keine regelmäßigen Updates, dafür aber Kommentare über die Unterschiede zwischen Comics und Animation, Details aus dem Entstehungsprozess, viele Fußnoten mit Hintergrundinformationen und Literaturlinks. Das ist nicht nur überraschend interessant (vor allem die vielen Anekdoten, hauptsächlich von und über Charles Babbage), sondern gleichzeitig auch lustig, denn Sydney Padua hat einen großartigen Sinn für Humor und Selbstironie – z.B. gibt sie uns folgende Worte der Warnung mit auf den Weg:
Also, may contain nuts.
Und da sie in einem Interview über ihre Motivation gesagt hat
I draw comics for one reason, and that reason is: flattery. The more flattery I get, the more I will draw comics.
kann ich gar nicht anders, als den Link hier zu posten, denn ich würde gern mehr davon sehen. =)
*Die Difference Engine ist eine Art Proto-Computer, sie konnte rechnen, aber war nicht programmierbar, wurde jedoch tatsächlich gebaut, während die Analytical Engine eher ein Computer war, da sie mit Lochkarten programmiert werden konnte, allerdings wurde sie nie gebaut.
Erinnert Ihr Euch noch an die Links zu den Zoomquilts von vor ziemlich genau einem Jahr? Den heutigen Link hatte ich damals auch schon, muss ihn aber übersehen haben, als ich den Post geschrieben habe.
Inspiriert durch die Zoomquilts ist
… features the artistic visions of nine acclaimed international artists, a collaboration that brings to life the world of L. Frank Baum’s classic adventure, as reimagined by the SciFi miniseries event Tin Man.
Letzte Woche habe ich zwei Sternschnuppen gesehen. Dabei ist es für die Leoniden noch zu früh (und für die Perseiden wesentlich zu spät). Konsultation des Meteor Shower Calendar ergibt allerdings einige kleinere Meteor Schauer, die es in Frage kommen könnten. Leider verstehe ich (noch?) nicht genug, um genau sagen zu können, welche. Einfach hinschauen kann man natürlich auch so.
Wer sich mehr für Astronomie interessiert, der kann Stellarium ausprobieren, ein open source Planetarium für alle drei gängigen Computer-Betriebssysteme.
Da nach der ganzen Wissenschaft auch der Spaß nicht fehlen soll, habe ich ein bisschen thematisch passenden Spielkram rausgesucht: Starry Night und Pocketful of Stars. Und wem das zu albern ist, der kann dafür hier sein eigenes Sternbild malen: Rule the Stars
Mein letzter Post über … unübliche Architektur ist schon eine Weile her. Als ich die großartige Sammlung von Gravity Defying Homes fand, dachte ich daher, es wäre an der Zeit, mal meine bookmarks nach weiteren Links zu durchsuchen. Ich konnte mich nämlich noch dunkel erinnern, mal eine virtuelle Tour durch das “Mushroom House” gemacht zu haben. Das stimmt tatsächlich, es war im September 2006! – Leider ist der Link inzwischen tot (die Domain steht zum Verkauf).
Kehren wir doch nochmal auf die Südhalbkugel zurück, diesmal allerdings nach Australien. Das hier ist ein Wombat:
Ein großartiges Buch über einen Wombat ist Diary of a Wombat von Jackie French und Bruce Whatley – ein Bilderbuch, dem wenige Sätze ausreichen, um die Mentalität dieser Tiere darzustellen.
Aber eigentlich geht es heute um einen anderen Wombat – und zwar Digger (genauer gesagt Digger-of-unnecessarily-convoluted-tunnels), Titelheldin des gleichnamigen epischen Webcomics von Ursula Vernon.
Wie alle Wombats ist Digger eher praktisch veranlagt und daher weniger begeistert, als sie sich eines Tages beim Graben eines Tunnels … verirrt, um schließlich in einem Tempel von Ganesh zu landen – und mitten in einem Abenteuer, in dem sie es mit so gut wie allem zu tun bekommt, wovon sich Wombats normalerweise fern halten: Götter, Magie, Prophezeiungen, Hyänen, Dämonen, metaphorische Tauben, prophetische Schnecken, vampirisiertes Gemüse, …
Ursula Vernons Zeichenstil scheint auf den ersten Blick simplistisch, aber vielleicht lenkt gerade das den Blick auf die vielen Details und die teilweise großartigen Gesichtsausdrücke von Digger und den Wesen, die ihr begegnen. Und übrigens kann sie auch anders, sowohl in digital als auch in Acryl. Ein Besuch ihrer Website und der Galerie auf deviantART lohnt sich – ich mag z.B. die Weird Fruit Subgalerie und die Alternativen Frösche. Außerdem schreibt und zeichnet sie noch weitere Comics und Kinderbücher.
Thematik:
Seit Amara, die Cousine der Kaiserin, mit Hilfe einer obskuren Sekte die Macht an sich gerissen hat, ist das Leben in Eleysia nicht mehr so friedlich wie zuvor. Riese und ihr Wolf Fenrir reisen durch das Land und helfen, wo sie können, während sie von der mysteriösen Sekte verfolgt werden und versuchen, ihre Vergangenheit zusamenzupuzzlen.
[Eine ausführlichere Erklärung gibt es auf der oben verlinkten Website.]
[Die HD Version auf youtube bzw. deren Website wirkt weniger blass.]
Startet am 2. November und soll dann in 8 – 12 Minuten langen Folgen per online streaming gezeigt werden.
Wirkt interessant, auch wenn der Trailer bisher nicht erkennen lässt, ob es wirklich Steampunk ist oder ob man einfach nur Fantasy gemacht hat, bei denen Leuten Messing-Schutzbrillen aufgesetzt wurden. Außerdem stößt sich mein Kopf leider immer wieder am Namen der Protagonistin … Aber wir werden sehen. =)
A little robot who’s been thrown out to the scrap yard behind the city must return and confront the Black Cap Brotherhood and save his robot-girl friend.
Ich wusste, ich hatte es hier schon erwähnt, aber ich war dann doch überrascht, dass es so lange her ist. Morgen ist der offizielle Veröffentlichungstag und seit dem ersten Oktober gibt es hier Demoversionen für Windows und OS X und einen Auszug aus dem Soundtrack. Ich wüsste gern, wie weit die Demoversion tatsächlich reicht, denn ich kam nur bis zu der Szene, die im obigen Video das Standbild ist. Bekommt jemand den Wagen dazu, nicht aus dem Bild zu fallen?
Ok, gelöst.
P.S. Großzügige Menschen dürfen mir gern die Vollversion davon schenken. =]
(Da ich keine/n Kreditkarte/PayPal Account habe. =[ )
Update: Inwischen gibt es die Demo als Browser-Spiel, wenn man auf den Link ganz oben klickt. … Und das mit den großzügigen Menschen gilt nach wie vor. =)
“The single most beautiful, solid, unearthly, and unjustifiably forgotten novel of the twentieth century.”
Das hat mich natürlich neugierig gemacht. Aber erstmal brauchen wir passende Musik …
So. Worum geht es also?
Dort, wo die Flüsse Dawl und Dapple zusammenfließen, liegt Lud-in-the-Mist, die Hauptstadt des Landes Dorimare, das soziale wie kulturelle Zentrum. Der Dapple entspringt westlich von Dorimare, hinter den Elfin Marches und den Debatable Hills, in Fairyland. Vor einigen hundert Jahren, als noch die Aristokratie in Form von Duke Aubrey über das Land regierte, wurden Dinge aus dem Feenland mit Verehrung betrachtet.
In the days of the Dukes, fairy things had been looked on with reverence and the most solemn event of the religious year had been the annual arrival from Fairyland of mysterious, hooded strangers with milk-white mares, laden with offerings of fairy fruit…. But after the revolution, when the merchants had seized all the legislative and administrative power, a taboo was placed upon all things fairy.
Doch seit das Bürgertum herrscht, hat sich dies ins Gegenteil verkehrt und der Verzehr von Früchten aus dem Feenland ist ein schweres Vergehen, mit dem Nathaniel Chanticleer, der Bürgermeister von Lud, sich konfrontiert sieht, nachdem bekannt wird, dass sein Sohn davon genascht hat. Er bleibt kein Einzelfall, denn die Früchte gelangen auf geheimen Wegen in die Stadt und erodieren das bisher so angenehme Leben in Lud. Nun ist es an Nathaniel Chanticleer, die Dinge wieder zurechtzurücken und seinen Sohn und die Stadt zu retten.
Ich lasse gern jeden seine eigene Meinung finden – außerdem bin ich nicht besonders gut darin, meine eigene breitzutreten – also sage ich nur dies:
Wenn man Bücher mit … Genussmitteln vergleichen kann, dann ist Lud-in-the-Mist so ungefähr eine Schachtel Pralinen.
Hier ist noch eine Rezension von jemandem, der das besser kann als ich. ;) – allerdings ein bisschen mehr von der Geschichte verrät.
Oh, außerdem ist hier mein digitales Buchregal – falls jemand neugierig ist oder mir bei goodreads Gesellschaft leisten möchte. =)
Antonia is a 12 year old girl. She often has daydreams, in which she wanders off in to a magical far away forest, were she hides from the problems of the real world. One day, however, her father takes drastic measures and she has to face a decision.
Buch, Regie und Amination von David Scharf. In höherer Auflösung und zum Download auf dessen Website.
* Ein Buch, das schon lange auf meiner Liste-zu-lesender-Bücher ist.
Eine nicht näher benannte Freundin von mir ging vor ein paar Jahren durch das, was sie ihre “Frettchen-Phase” nannte. Das sollte bedeuten, dass sie zu der Zeit in Erwägung zog, Frettchen bei sich einziehen zu lassen, es aber dann aus verschiedenen Gründen doch nicht dazu kam. Ich habe das nur am Rande mitbekommen und es tut auch nicht so viel zur Sache – außer um zu erklären, was gemeint ist, wenn ich sage: ich glaube, ich habe eine “Chinchilla-Phase”.
Tim is off on a search to rescue the Princess. She has been snatched by a horrible and evil monster.
This happened because Tim made a mistake.
Who can just shrug away a guilty lie, a stab in the back?
Such a mistake can change a relationship irreversibly.
Our world, with its rules of causality, has trained us to be miserly with forgiveness.
What if our world worked differently?
We could remove the damage but still be wiser for the experience.
So beginnt Braid von Number None, ein etwas anderes Spiel. Die Hintergründe und Szenerien wirken, wie ein lebendig gewordenes Ölgemälde, die Musik erinnert ein wenig an Soundtracks zu Filmen, die in Irland oder China spielen, die Geschichte bleibt mysteriös, die Steuerungsweise bisher wohl einzigartig:
In each world, you have a different power to affect the way time behaves, including the ability to rewind, create parallel realities, and utilize time dilation.
Die beiden letztgenannten Fähigkeiten konnte ich in der Demoversion nicht ausprobieren. Vermutlich gibt es die in Welt 5 und 6, die dort nicht zugänglich sind. Die Einblicke in Welt 2, 3 und 4 reichen aber zunächst vollkommen, um sich das Hirn zu verknoten. Ich habe es auch – in meinen zwei Versuchen – nicht geschafft, alle Puzzleteile zu finden bzw. zu erreichen, trotzdem ist Braid aber durchaus der lobenden Erwähnung wert und sollte jemandem danach sein, darf er mir gern einen Lizenzcode schicken. =)
P.S. Hinter dem Namen Number None verbergen sich übrigens Jonathan Blow und David Hellman, von denen letzterer eine Zeit lang Comics unter dem Titel A Lesson Is Learned But The Damage Is Irreversiblegezeichnet gemalt hat.
M., Du hast wirklich großartiges ( !! ) Timing bewiesen, denn ab Mitte August gibt es Hello Kitty Online Europe!
Nochmal Alles Gute und viel Spaß in der rosa Welt!
Gestern war ich mal wieder im Kino, in Harry Potter 6. Über den Film darf sich jeder sein eigenes Urteil bilden.
Für mich aber auf jeden Fall ein prima Anlass für die Potter Puppet Pals von Neil Cicierega (und seiner erweiterten Familie)!
I asked her to dance – she asked me to die.
Großartig!
Vielen Dank an K. für den Link und die Begleitung!
P.S. Falls jemandem danach ist, darf er mir gerne den “Potions Master Mug” schenken. =)
Jan hatte es vor einer Weile gepostet, aber da ich ziemlich sicher bin, dass unsere “Leser” nur teilweise dieselben sind und mir außerdem jemand erzählt hat, dass er mit der russischen Röhre nichts anfangen kann, wäre es schade, es nicht auch hier zu zeigen verlinken (da Einbetten nicht möglich … =[ …) Partly Cloudy von Pixar!
Letzte Woche wurde ich infiziert!
Nein, keine Angst, nicht mit H1N1 oder ähnlichem, sondern mit Phage Wars!
Zum Glück ist meine Abwehr relativ gut, da ich keine (USB-)Maus besitze und das ganze nur mit dem Touchpad für die Finger sehr schnell sehr anstrengend wird. Die Fortsetzung, Phage Wars 2, mit der ich ursprünglich infiziert wurde, erwies sich initial sogar total unspielbar für mich. Der Unterschied ist, dass man sich im ersten Teil seine Phagen-Linie aussuchen kann (für meinen Test wählte ich die orangenen Phagen), während man sie im zweiten durch geschickte Auswahl der Gene, die man erhält, zusammenbastelt – zumindest glaube ich das, denn so weit kam ich ja nicht. ^_^
Viel Spaß beim Ausprobieren! Ich wette, ihr seid besser als ich.
Übrigens hat Joey Betz im Biologie-Unterricht nicht richtig aufgepasst: Phagen sind für Bakterien das, was Viren für uns sind. Was bedeutet, dass sowohl seine Spielbeschreibungen
Spread your parasites in this fast pace, strategy game. The goal is to overtake all other parasites and become the “Dominant Species”. Learn to master each parasite effectively and infect all forms of cellular life.
set up within a testing environment built around genetically modifying viruses. Your goal is to create the most powerful virus ever by defeating all the other genetically engineered viruses in this fast paced, strategy game.
als auch das Aussehen seiner Zellen (ganz abgesehen on der Tatsache, dass sie niemals absterben, was sie normalerweise irgendwann würden) nicht wirklich korrekt sind. Entweder das, oder es sollte “Virus Wars” heißen, was zugegebenermaßen weniger gut klingt, der Sache aber näher kommt.
Vielen Dank an C. (dessen Namen ich auf Wunsch auch gern einfüge) für den Link!
Eine kleine Auswahl ähnlicher Mitteilungen auf Deutsch gibt es in dieser Zeit-Bildergalerie. [Oh, ich sehe gerade, dass jemand dort den obigen Link als Kommentar hinterlassen hat. Lustig.]
Habt Ihr Euch schon mal gefragt, was das längste … ist, das es gibt?
Nein? Ich auch nicht. Aber wir sind ja nicht das Maß aller Dinge. Und natürlich gibt es Leute, die sich um sowas mehr Gedanken machen als wir. Einer davon hat sich deshalb folgende Domain besorgt:
Falls Ihr Euch irgendwann einmal wider Erwarten in einem Märchen wiederfindet, kann es nicht schaden, darauf vorbereitet zu sein. Neil Gaiman gibt Euch die notwendigen Instruktionen:
Kennt Ihr die Zeichnungen von Walter Moers? Und ich meine jetzt nicht den Krempel mit dem präpubatierenden Kind, dem es erheblich an Erziehung mangelt, sondern die Zamonien Sachen (ich würde das mit einem Link versehen, aber der Eichborn Verlag hat es vorgezogen, unter der URL inzwischen lieber seinen restlichen Kram zu bewerben).
Oder kennt Ihr die Monster des Alltags von Christian Moser?
Eine meiner (in meinem Buchregal übrigens noch fehlenden) Entdeckungen während der vielen, vielen Zeit, die ich in der Bahnhofsbuchhandlung damit verbracht habe, entweder auf die Bahn oder den Bus zu warten.
An beides musste ich ein bisschen denken, beim Anblick von Creatures in my headAndrew Bell’s head.
Etliche Größenordnungen kleiner geht es dagegen zu in Julie Peasleys Particle Zoo:
I have had a lifelong interest in cosmology, the quantum world and theoretical physics. The particle plushies idea came about after attending a physics lecture at UCLA by Dr. Lawrence Krauss entitled “The Beginning and End of Time.” A couple of difficult physics books later (including Lisa Randall’s Warped Passages), I realized that the individual particles seemed to have various “personalities” that could be “felted out” with relative ease.
I hope The Particle Zoo can raise awareness and interest in the fascinating field of particle physics.
Es dürfte wenig Leute überraschen, wenn ich sage: Ich finde Fußball langweilig.
Ok, ich finde auch praktisch alle anderen Sportarten langweilig anzuschauen … Fußball drängt sich nur leider viel mehr auf, zumindest hierzulande.
Allerdings gibt es für alles auch Ausnahmen und heute mache ich eine, denn das hier ist der Trailer zu The Other Final, einem niederländischen Dokumentarfilm über ein etwas anderes Fußballspiel:
Und ich muss dem Kommentator zustimmen, wenn er sagt:
Also nice for people who don’t like football. I know because I’ve seen it!
=)
Oh, und natürlich hat jemand davon Teile am üblichen Ort verstaut. Hier ist der Link zum ersten Teil, den Rest könnt ihr dann einfach von dort aus finden.
Der Stil hiervon hat mich ein bisschen an die Kinderserie mit dem kleinen osteurpäischen Maulwurf erinnert, dessen Namen ich leider gerade vergessen habe:
a psychedelic, dream-like composition of heartfelt stories and reinterpreted folklore based around a cute but slightly odd little girl and her giant octopus guardian.
Ich hab es bis zu der Nummer mit dem Motorrad geschafft, dann war ich zu unfähig, nicht in den Graben zu fallen. Wer von Euch ist besser?
Erinnert Ihr Euch noch an das FOUND Magazine?
Sollte Euch seitdem selbst die Sammelleidenschaft gepackt und ihr Euch gefragt haben, wohin Ihr das Zeug loswerden könntet (von der Altpapiertonne mal abgesehen): Das ganze gibt es auch auf Deutsch als Absender unbekannt.
Neulich wurde ich an eins der Kultspiele erinnert, die ich im Wesentlichen nur vom Zusehen kenne: Monkey Island! Eins von mehreren LucasArts Spielen, die sich mir ins Gehirn gegraben haben. Euch auch? Hier gibt es ein paar Screenshots zum Auffrischen des Gedächtnisses.
Das Studium bringt einen gelegentlich an eigene Grenzen: Motivation, Leistungsbereitschaft, Lernfähigkeit und -geschwindigkeit, Durchhaltevermögen, und nicht zuletzt auch Selbstvertrauen.
Jeder entwickelt eigene Methoden, um mit all dem Druck umzugehen – oder auch nicht. In jedem Fall bin ich froh, weder Mathematik noch Physik studiert zu haben (ok, zumindest nicht als Hauptfach …).
Warum? Weil ich sicher bin, dass ich dabei wahnsinniger geworden wäre als diese zwei Jungs:
Ab und zu kann es ganz interessant sein, Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Einige sind dabei naheliegender als andere. Hier könnt Ihr einen Kühlschrank aus der Sichtweise eines Lebensmittels betrachten!
Ich laufe eine Treppe hinauf.
Manchmal gerade, manchmal gewunden.
Meine Schritte verhallen.
Hinter mir brechen die Stufen lautlos ab.
Fallen ins Nichts.
Nicht stehen bleiben. Nicht umsehen …
Schon wieder dieser Traum,
denke ich und stehe auf.
Aber weiß ich, daß ich jetzt wach bin?
Ist das mein Leben? Ist das real?
Ich muß es annehmen.
Ich weiß es nicht besser.
Waschen, anziehen …
Das alles geschieht im Halbwachzustand.
Halbschlaf?
Egal. Nur raus hier. Raus.
Das Überstehen der täglichen Gratwanderung.
Aussehen ist alles, Sein ist nichts.
Den Anschein erwecken.
Masken begegnen mir.
Aufgesetzt. Angemalt.
Grausam verzerrte Fratzen. Darunter Angst.
Angst herauszufinden, wer man ist.
Angst, so zu sein.
Und so gehe ich alleine durch die heiligen Hallen.
Entweiht wie sie sind.
So, wie ich bin.
Vor mehr als zehn Jahren, ich weiß es nicht mehr genau, zu einer Zeit als jetzt noch ein Printmagazin war, gab es dort einmal einen Schreibwettbewerb mit dem Thema “Alltag Schule” oder so ähnlich. Gefragt wurde nach Kurzgeschichten, Gedankenprotokollen, Dialogen, Aufsätzen, Interviews, Anekdoten, Beobachtungen.
Geschrieben habe ich damals ein Gedicht.
Eingesandt habe ich es nie.
Vielleicht, weil es nicht rechtzeitig fertig geworden ist.
Vielleicht, weil ich mich nicht getraut habe.
Ich weiß es nicht mehr.
Ich weiß aber noch, dass ich es einer Lehrerin ins Fach geworfen habe, die mich gefragt hatte, ob ich mal wieder etwas geschrieben hätte. Daran erinnerte sie sich allerdings später nicht mehr, wusste also nicht, von wem dieses Gedicht stammte, aber sie las es in ihrer Klasse vor, wovon ich später erfuhr.
Seit damals, oder genauer, seit ich es mal wieder lesen wollte und nicht in meinem alten Computer finden konnte, dachte ich, sie hätte die einzige Kopie dieses Gedichtes.
Und das dachte ich bis heute, als ich es in einem Haufen anderer Dinge fand!
Ist jemand neugierig? Wenn ja, dann poste ich es vielleicht.
Weil der aktuelle Comic so gut passt, stelle ich heute mal wieder einen Webcomic vor: Patches von Kelly Vivanco.
Zwei nicht näher charakterisierte Nagetiere, “Glasses” und “Suspenders”, stellen allerlei absonderliche Dinge fest und an. Manchmal werden sie von häschenartigen Tieren unterstützt oder abgelöst. Erwartet nicht unbedingt Realismus – Patches ist eher eine Auszeit für die Realität, meistens. Macht aber immer Spaß.
Ein paar Highlights: Coffee, Cookies und Schlafmangel.
Taking place in a colorful and musical universe, “Al Dente” is a short film which tells us the story of a little street girl discovering the magic and the dangers of an ogre’s kitchen.
Al Dente was a student graduation project for Supinfocom, France, and was directed by Jean-François Barthelemy, Maël François et Carlos Felipe Leon Ortiz.
Mehr Informationen und eine Version des Films in Quicktime (auch zum Herunterladen) gibt es hier: *link*
Nachdem es gestern zum ersten Mal im April geregnet hat, kann ich ein paar von den Regen-Links herauskramen, für die es im März zu viel geregnet hat. Ich hatte auch eine SeeqPod Playlist mit lauter Regen-Songs, irgendwie ist SeeqPod schon seit ein paar Tagen nicht wirklich einsatzbereit. =(
Und erinnert Ihr Euch an diese Szene in der Truman Show, in der Truman vom Regen verfolgt wird? Diese kleine Spielerei aus dem niederländischen Designbüro Cartelle ist ein bisschen so.
Ich hatte mal einen Link zu einem Online-Archiv der kompletten Sammlung von Osvaldo Cavandolis Cartoon Serie La Linea, der leider schon nicht mehr funktioniert hat, bevor ich ihn posten konnte. Dafür gibt es jetzt La Linea interaktiv!
This is an interactive animated short film (first one on Youtube!). When you see the buttons, press one to make a choice. Its a tribute to Osvaldo Cavandoli I made with the original material of La Linea.
Fans tun ja einiges – manchmal Albernes, manchmal Fragwürdiges. Was sie grundsätzlich vereint ist ihre Begeisterung. Und wenn sie sich für das gleiche begeistern und sich zusammen tun, dann kommt manchmal etwas Großartiges dabei heraus.
Nächsten Sonntag, am 3. Mai, erscheint The Hunt for Gollum und im Herbst dieses Jahres Born of Hope. Beides sind Filme von Fans für Fans von Tolkien’s Herr der Ringe und die Trailer und Websites lassen die enorme Arbeit und Leidenschaft erkennen, die dahinter stecken muss.
Beide Filme widmen sich den Ereignissen, die chronologisch vor denen im Herrn der Ringe angesiedelt sind. In beiden geht es um Aragorns Vorgeschichte. Während The Hunt for Gollum zeitlich recht nah an den Herrn der Ringe kommt
The story follows the Heir of Isildur; the “greatest huntsman and traveller in Middle Earth” as he sets out to find the creature Gollum. The creature must be found to discover the truth about the Ring, and to protect the future Ringbearer.
greift Born of Hope noch weiter in der Zeit zurück
Inspired by only a couple of paragraphs written by Tolkien in the appendices of the Lord of the Rings we follow Arathorn and Gilraen, the parents of Aragorn, from their first meeting through a turbulent time in their people’s history.
Der Elektrische Reporter charakterisiert den Nerd.
Ich finde, der Informatik-Professor, der zu Wort kommt, hat eine gewisse Ähnlichkeit mit Herrn Wörner, dem ehemaligen Präsidenten der TUD.
Vielen Dank an den/die Verantwortlichen für den Link!
… auch bekannt als: Ostersonntag -montag (jaja, war zu langsam …).
Auch wenn es schon fast vorbei ist, ein paar thematisch passende Links habe ich doch noch. Zum Beispiel übernehmen Häschen die Herrschaft über New York in diesem, inzwischen nicht mehr neuen, Werbespot.
Außerdem gibt es noch das Tägliche Häschen.
Und Tex, Toto und Thud öffnen Briefe.
P.S. Vielen Dank an die Verantwortliche für den Daily Bunny Link!
Kennt Ihr das Buch “Wo die wilden Kerle wohnen” von Maurice Sendak?
Falls nicht, dann habt ihr noch bis Oktober Dezember Zeit, um diese Wissenslücke zu füllen. Falls ja, dann müsst Ihr Euch noch bis Oktober gedulden, bis der Film ins Kino kommt:
Es ist immer wieder faszinierend, wie weit mich Reisen im Internet tragen. Heute: Brasilien! Ich kann zwar kein Brasilianisch, dennoch reichen mein Latein und Spanisch aus, um folgendes zu verstehen und ich denke das wird euch genauso gehen:
Domains mit Namen, die denen von bekannten Websites sehr ähneln, findet man im Netz gelegentlich. Und nichtmal alle davon sind absichtliche fakes mit niederträchtigen Absichten. Zum Beispiel gibt es “Microsift”, das auf Werbung aus ist, und Google ohne e – oder zumindest gab es das mal. Und ich erinnere mich dunkel, dass auch Jan sowas zu monetärem Vorteil unterhält, aber er hat Pech Glück, denn ich kenne die URL nicht.
Dies hier ist flickr ohne l – recht albern, meiner bescheidenen Meinung nach. Aber vielleicht sind Menschen ja zu vielem bereit, solange es Hits bringt?
Andererseits ist glaube ich keine Werbung da, also bleibt die Motivation ungewiss.
Thema: dämliche Produktbeschriftungen und sowas. Nett, aber hat auch was anal retentives.
Was das ganze mit “science” zu tun hat, ist mir allerdings irgendwie nicht klar geworden.
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Ich hätte nicht gedacht, dass ich hier mal “anal retentiv” gebrauchen würde … hmm.
Mein Bruder nutzt ja seinen Red Room nicht mehr wirklich. Leider.
Allerdings musste ich gerade an seine “Japanese Cat Content Power” Aktion von … vor fast einem Jahr denken, als ich Maru’s Photoblog gefunden habe. Maru sieht ein bisschen aus wie mein Kater, allerdings ist er wohl keine zufällige Bauernhof-Mischung, sondern ein Scottisch Fold – wobei ich dachte, die hätten anliegenden Ohren wie die im Bonus Video und sowas zu züchten ist hier, glaube ich, verboten.
Und nur keine Angst vor dem Japanischen Text, die Fotos und Videos sind auch so ansehbar. =)
Werbung ist eigentlich nicht so mein Ding. Zum Beispiel sehe ich nicht ein, warum ich vergleichsweise viel Geld für ein T-Shirt oder einen Pullover ausgeben sollte, deren “Design” lediglich aus dem Aufdruck des Markenlogos besteht. Sollten die nicht eher mir Geld dafür geben, dass ich für sie Werbung laufe? Verkehrte Welt.
Andererseits finde ich aber auch gelegentlich Dinge, die es in meinen Augen wert sind, dass ich sie weiter verbreite – zumindest sofern man von Verbreiten sprechen kann, wenn ich es hier poste und es … ein paar wenige Leute vielleicht lesen, vielleicht noch nicht anderswo davon gehört haben und es vielleicht nicht doof finden.
Wie auch immer.
Wenn es ein Gen für Computer-Begeisterung und -Fähigkeit gibt, dann ist es zwar wohl an meinen Bruder gegangen statt an mich, dennoch kann ich mich noch an eins der ersten Computerspiele erinnern, die in meiner Familie seinerzeit sehr beliebt waren: Lemmings. Jahre später stieß ich auf ein ähnliches Spiel, in dem man statt der Lemminge Schafe davor bewahren musste, sich selbst sinnlos umzubringen – das hatte auch viel schönes, erreichte aber irgendwie nie denselben Aufmerksamkeitsfaktor (bei mir vielleicht, weil ich nicht besonders gut darin war …ähem).
Vor einer Weile dann stieß ich zufälllig auf das hier:
World of Goo is a physics based puzzle / construction game. The millions of Goo Balls who live in the beautiful World of Goo don’t know that they are in a game, or that they are extremely delicious.
Entwickelt von Kyle Gabler und Ron Carmel
based in San Francisco, making games the old fashioned way – a team of two, no money, and a whole lot of “love”.
Their swanky San Francisco office is whichever free wi-fi coffee shop they wander into on a given day.
Ich fand es sehr witzig, bin allerdings zu unfähig für den letzten Level der Demoversion des Spiels, die man von ihrer Website herunter laden kann. Die Vollversion gibt es auch da und für die Freunde der CD für knapp 20 € bei amazon oder in den üblichen Läden.
Dylan und Dana sind vermutlich zwei sehr glückliche Kinder. Denn anders als tausende andere Kinder müssen sie nicht den Fraß essen, den man ihnen in ihrer Schule vorsetzt, da ihre Eltern ihnen jeden Tag eine Tüte mit hoffentlich besserem Essen für die Mittagspause mitgeben. Und weil das Auge schließlich auch mit isst, bemalt ihr Vater diese Tüten am Vortag mit allem, was sie so kennen und mögen. Und er wird immer besser dabei! =)
In Japan, a lots of moms wake up early to make bento for their kids and their husbands. And often, they make cute animals or characters from anime shows out of food, so that kids will enjoy eating healthy food. Those bento are called “Kyaraben” or “Charaben”. (character bento)
Klingt nach wirklich hingebungsvollen Eltern, denn sowas herzustellen dauert
only about a couple of hours
laut Anna:
usually 1 hour for doing a sketch for bento, 1 hour for preparation the night before, and a couple of hours in the morning
I get up 6 in the morning, and we try to leave the house around 9:15-9:30
Nach einiger Zeit mal wieder ein Webcomic!
Und zwar heute Wasted Talent von Angela Melick.
Warum?
Why “Wasted Talent”? Because it’s the story of my life. Hehe, that sounds pessimistic, but it’s true. I’m just a girl cursed with intelligence and intense curiosity as well as dangerous creativity. I want to be an engineer and draw comic books at the same time, but it’s obvious that they both can’t happen at once. So, my life right now is about being an engineer first and an artist at the side… so my “artistic talent” is wasted on engineering.
Etwas, das ich sehr gut nachvollziehen kann. Ich kann zwar nicht gut zeichnen – erst recht keine Comics – aber auch ich suchte immer nach einem Ausgleich für den Wissenschaftskram.
Studiert hat sie übrigens an der UBC in Vancouver, was in vielen der Comicstrips in der ein oder anderen Form auftaucht, denn:
This comic began because my life was too strange to not chronicle with little comics. It is 100% autobiographical. Meaning, ALL of the comics are based on true events and conversations that happened to me. Well,… some of the things only happened in my head, but I can’t tell the difference. 99% of the time the conversation or event is real. Personally I think it makes the comic more interesting. Or more depressing. One way or another. [...] WT became my outlet for anything funny that happened to me or ran through my head. My classmates became big fans of my stupid little strips and eventually they got published in school papers and newsletters. Soon the “Wasted Talent” section of my binder got too thick and crowded out some other notes, and that’s [when] I realized I probably needed a site to put all this crap.
Einerseits total verrückt, andererseits aber auch – und vielleicht gerade deswegen – sympathisch.
Zum Beispiel: Verhandlungen mit ihrem Freund über Cookies oder Kätzchen hier und hier.
Gelegentlich finde ich Dinge in verschiedenen Ecken des Internets, bei denen ich mir an den Kopf greife und mich frage “Was soll das? Warum macht man denn sowas? Was haben die für Drogen genommen?”
Damit auch ihr euch daran erfreuen könnt, gibt es heute Charlie, das Einhorn:
Natürlich war das noch nicht alles, denn es gibt auch noch Teil 2:
Wer sich damals hiervon angezogen fühlte, wird sich vielleicht auch über “Auditorium” freuen.
Auditorium is about the process of discovery and play. There are no right or wrong answers; there are many ways to solve every puzzle. To get started, fill up the first audio level. We hope you enjoy the demo of Auditorium.
Die Grenze zwischen Kunst und Müll ist immer fließend und manchmal fusselig und gleichzeitig immer auch eine Frage des persönlichen Geschmacks, von dem gern behauptet wird, man könne über ihn nicht streiten. Das hält aber Sam und Karen von Craftastrophe nicht davon ab, sich über die äh … Erzeugnisse anderer Leute zu amüsieren.
Craftastrophe was created by nothing more than a few innocent messenger chats where we shared some creative pounces we came across on Etsy. From then on it was a mirage of craftastrophes which couldn’t very well be kept to ourselves, but had to be shared.
These craftastrophes aren’t necessarily bad crafts, many are well made and have taken the crafter a lot of time and energy to create; this site’s goal is to showcase those crafts that are funny, weird, strange and make us laugh. We mean no harm and can honestly say that there have been sales for some sellers on various sites due to their craft being featured on this site! We merely want to share the laughs and enjoy the talents of many. Talents which neither of us have.
Die beiden machen das wirklich großartig. Habe schon lange nicht mehr so viel gelacht … ehrlich gesagt, bin ich noch immer dabei.
Noch eine Woche bis Weihnachten und daher Zeit für ein paar weihnachtsmäßige Links.
Zunächst beweist der Sun Sentinel durch eine eindrucksvolle Sammlung (275!) von Bildern unglücklicher Kinder, dass der Weihnachtsmann fast genauso gruselig ist wie Clowns und Pantomimen. Hier sammelt jemand Bilder des Leidens und Sterbens von Lebkuchenmännchen.
Auf der Insel ist das Versenden von Weihnachtskarten sehr viel üblicher als bei uns und daher gibt es beim Daily Telegraph 11 Weihnachtspostkarten für Geeks.
Natürlich gibt es auch ein paar Last-Week-Geschenktips: Der Laptophalter für den Heimtrainer, und wenn einem sonst gar nichts einfällt, kann man zur Not Tassen und Becher verschenken (ich hab da so ein paar ganz gruselige im Keller … *Kopf schüttel*): Diese Liste hat wenigstens ein paar witzige/schöne Exemplare.
Außerdem gibt es bei “SUCK UK” einen “Terrorist Tea Pot“, diese schöne Fußmatte und mehr witzige Dinge.
Und last but not least:
This display was the work of Carson Williams, a Mason, Ohio, electrical engineer who spent about three hours sequencing the 88 Light-O-Rama channels that controlled the 16,000 Christmas lights in his annual holiday lighting spectacular (from Christmas 2004). His 2005 display includes over 25,000 lights that he spent nearly two months and $10,000 to hook up. So that the Williams’ neighbors aren’t disturbed by constant noise, viewers driving by the house are informed by signs to tune in to a signal broadcast over a low-power FM radio station to hear the musical accompaniment.
Zunächst – für alle, die sich über den Titel wundern oder über den Suchbegriff hierher finden sollten: Nein, Spinnen sind keine Insekten.
(Ob das wohl ähnlich viele Hits bekommt, wie der Frösche und Schnecken Post?)
Egal.
Ich wollte heute zur Abwechslung mal wieder was posten, das mich zum Lächeln gebracht hat.
Eine Serie kurzer Animationsfilme von Thomas Szabo und Hélène Giraud:
revolves around the day-to-day existence of insects. Although the series calls to mind a wildlife documentary, it’s a documentary in which the insects are presented in burlesque situations, with a fair amount of philosophical contemplation thrown in. You might call it a cross between Tex Avery and Microcosmos, or grassroots slapstick. Or a docu-cartoon series.
Although children aren’t entomologists, when they take a trip to the country and start roaming through fields and meadows, they do spend an incredible amount of time observing insects. Unlike grown-up specialists, our knee-high observers with scabby knees have a peculiar perception of these tiny creatures, readily imagining them in utterly weird, surrealistic situations. Such an offbeat, and often comic vision provides the basis for how MINUSCULE will be showing insects in their day-to-day existence, “at grassroots level”, as if we were right there with them. So forget everything you’ve ever learned about segmented, winged or wingless creatures, because you’re about to discover bug reality.
In Frankreich sind die Filme auf insgesamt vier DVDs erschienen.
Unser amazon hat sie leider nicht, “UnsereRöhre” natürlich schon:
So schön und genau das richtige für einen Sonntag, an dem draußen sowieso nur alles grau und kalt und nass und blöde ist!
P.S. Gestern wurde durch den Mutterkolaus meine kleine Sammlung unüblicher Stofftiere grandios erweitert: Um einen Kobold-Maki, der auch noch eine Umwelt-Stiftung unterstützt! Danke! ^____^
Heute besuchen wir virtuell das Bostoner Museum of Science:
Leonardo [da Vinci] wrote in Italian using a special kind of shorthand that he invented himself. People who study his notebooks have long been puzzled by something else, however. He usually used “mirror writing”, starting at the right side of the page and moving to the left. Only when he was writing something intended for other people did he write in the normal direction.
Nicht zu lang hinsehen: Zoomquilt 2
Falls jemand das als Bildschirmschoner haben möchte: *link*
(Mein Link zum ursprünglichen Zoomquilt funktioniert irgendwie nicht mehr; leider, denn er hatte meiner Meinung nach die schöneren Bilder)
Doch noch gefunden: Zoomquilt, das Original.
Eigentlich kann ich von mir nicht behaupten, dass ich viel Ahnung von Konsolen Videospielen hätte (immerhin hatte ich nie eine, außer man zählt einen “Game Boy” dazu), trotzdem kann ich an vielen Punkten lachen beim Lesen von The Grand List Of Console Role Playing Game Clichés
… as I play the latest masterpiece to come out of Japan I sometimes can’t help the feeling that, somehow, I’ve seen it all before…
This experiment attempts to convert the first 10,000 digits of pi into a musical sequence.
Select 10 notes, and your corresponding selection translates into an integer. The first note you select will equal “1″, the second will equal “2″, and so on. As your computer cycles through the digits of pi, the corresponding note will “play”.
Nachdem ich es letztes Jahr nicht geschafft hatte, zur Buchmesse zu gehen, wollte ich eigentlich dieses Jahr hin, wusste aber nicht so recht mit wem. Dafür kann ich aber ein paar passende Links rauskramen!
Schon seit über einem Jahr lassen uns Jan und seine Freunde schöner lesen.
This Into That offers functional art furniture, primarily book shelves on any theme. Each is made by Jim Rosenau at his studio in Berkeley, California. No books that could change the course of world events are harmed in the production.
Bücher für die Ohren: Märchenblog von Beatrice Amberg.
Und nicht zuletzt, was ich schon lange mal posten wollte: Goodreads.
* A way to see what your friends have read
* A great way to find good reads
* A new way to keep track of what you’ve read and what you’d like to read
Ich hab eine Weile darüber nachgedacht, weil ich finde, dass man nicht jeden Web 2.0 Kram braucht, den das Internet zu bieten hat und bislang konnte ich mich noch daran erinnern, ob ich ein Buch gelesen habe oder nicht. Aber der soziale Aspekt wäre doch vielleicht ganz nett, gerade wenn man sich eigentlich viel zu selten sieht und/oder unterhält.
Was haltet ihr davon?
Nach dem letzten Post über Steine, dachte ich diesmal “oh, du hattest doch auch noch einen Link mit Sandskulpturen, das würde doch gut zusammen passen” … nach längerem Wühlen hab ich ihn auch gefunden … und dann kam mir das Layout irgendwie bekannt vor … wenn mir das schon gestern aufgefallen wäre, dann hätte ich es gleich dazugepackt. Aber nein … naja, so bekommen die Sandskulpturen dann halt ihren eigenen Post. =)
Als ich neulich in Zürich war, sah ich jemanden am See Steine auf einander stellen.
So ähnlich wie hier, allerdings oft viel größere auf kleine.
Anscheinend ein Hobby, von dem ich noch nie vorher gehört habe.
An ancient philosophy that preaches non-preachiness, practices as little as possible, and above all, uh…lost my train of thought there.
The idea is this: Life is short and complicated and nobody knows what to do about it. So don’t do anything about it. Just take it easy, man. Stop worrying so much whether you’ll make it into the finals. Kick back with some friends and some oat soda and whether you roll strikes or gutters, do your best to be true to yourself and others – that is to say, abide.
Advertoasting?
Wenn man diesen Menschen Geld schickt, dann schreiben sie das, was man möchte, auf eine Scheibe Toast, verlinken die Website der Wahl über das Foto und spenden das Geld an Oxfam.
Für alle von Euch, die Puzzle-Games und Hunde mögen: In the Doghouse.
Ziel ist es, den Hund in die Küche zu lotsen. Dazu muss man ihm einen Weg durch das Haus bahnen und anschließend seinen Knochen dahin legen, wohin er laufen soll. Viel Spaß!
Während sich Engrish.com (jetzt mit neuem Layout und Brog!) über die Englisch-Versuche von Asiaten lustig macht, schlägt Tian von Hanzi Smatter zurück mit seinem Blog über
misuse of chinese characters in western culture
Besonders interessant, wenn auch wenig überraschend, fand ich dabei, dass so viele Tattoos zu sehen sind. Man sollte doch meinen, wenn man sich so ein Ding für die Ewigkeit einstechen lässt, dann informiert man sich gründlich darüber, was man da hin schreiben lässt …
Ironischerweise wollte ich schon ganz lange diesen Post über das Aufschieben schreiben.
Lange dachte ich ja, das wäre nur mein persönliches Problem. Aber weit gefehlt. Auch Max Goldt schreibt darüber in seinem Text “Prekariat und Prokrastination” (enthalten in seinem Buch QQ). Ich hoffe, er verklagt mich nicht auf sein Urheberrecht, wenn ich hier seine wirklich treffende Definition widergebe:
Der Begriff bezeichnet ein nicht zeitmangelbedingtes, aber umso qualvolleres Aufschieben dringlicher Arbeiten in Verbindung mit manischer Selbstablenkung, und zwar unter Inkaufnahme absehbarer und gewichtiger Nachteile.
Inzwischen habe ich schon von mehreren Leuten gehört, dass es ihnen da auch nicht anders geht. Als ich eigentlich hätte für meine Prüfungen lernen sollen, hatte ich plötzlich dieses unglaubliche Bedürfnis nach Aufräumen und Saubermachen – der Extremfall davon war Fensterputzen (und zwar nicht die in meinem Zimmer, sondern die im Wohnzimmer, die bis zum Boden reichen =), was aber total verblasst gegen “Komplettes Ersetzen aller Silikondichtungen in meinem Bad” und “Abschrauben der Bodenzierleisten in der Küche, gefolgt von Saubermachen und Wiederanschrauben” von denen mir auch berichtet wurde =). Letztendlich aber verliefen meine Prüfungen alles in allem eigentlich recht akzeptabel – und auch bei der Person, von der die obigen Erlebnisse berichtet wurden, habe ich da keinen Zweifel.
Meine Diplomarbeit habe ich, wenn man es genauer betrachtet, in den letzten zwei, drei Wochen vor der Abgabe geschrieben. Natürlich habe ich das Anfangen so lange wie möglich hinausgezögert, und habe oft halbe, aber auch ganze Tage verbracht, ohne einen einzigen Satz weiter gekommen zu sein. Die meisten Seiten sind zwischen 10 Uhr abends und 3 Uhr morgens zustande gekommen, auch und gerade als ich endlich nichts mehr im Labor zu tun hatte. (Und auch jetzt im Moment ist es nach 2 Uhr =) ) Aber ist das dann wirklich Ausdruck des schlechten Gewissens, das den Tag über betäubt war und abends dann drohend den Zeigefinger hebt? Oder ist es einfach nur so, dass ich mich aus irgendwelchen Gründen (gesellschaftliche? hirnchemische, circadiane Rhythmik?) zu genau dieser Zeit einfach besser konzentrieren und kreativer denken kann? Ich weiß es nicht, aber ist es wichtig?
Klar kann ich meine Zeit jetzt damit vergeuden, mich über jede Minute zu ärgern, die ich mit anderen Dingen verbracht habe anstatt zu lernen. Oder im Kopf die Zeit zu überschlagen, die ich tatsächlich mit konzentriertem Lernen bzw. Schreiben verbracht habe, um danach festzustellen, dass ich eigentlich gar nicht so langsam war und, hätte ich nicht so viel Zeit mit Vermeidung vergeudet, mir viel Stress hätte ersparen können. Schlimmstenfalls könnte ich mich fragen, wieviel besser ich abgeschnitten hätte, wenn ich das mit absoluter Disziplin angegangen wäre.
Sicher nehme ich mir jedes Mal aufs neue vor, beim nächsten Mal früher anzufangen und weniger aufzuschieben, aber so richtig funktionierte das bisher nicht. Man könnte jetzt sagen, ich sei nicht lernfähig, aber genausogut könnte man sagen: Ich bin eben kein Roboter. =) Und bisher habe ich die meisten Dinge trotzdem fertig bekommen, also steht es wohl nicht ganz so schlimm um mein Gehirn.
Warum schreibe ich all das nun? Ganz einfach, weil ich seit mehr als einem Jahr diesen Link posten möchte, den mir eine Freundin geschickt hat:
John Perrys Structured Procrastination
Zwar konnte ich seine Methode bislang nicht erfolgreich anwenden – mir mangelt es irgendwie an:
The ideal sorts of things have two characteristics. First, they seem to have clear deadlines (but really don’t). Second, they seem awfully important (but really aren’t).
oder an der Fähigkeit, diese zu identifizieren. Aber wenn man es trotz Prokrastination an die Uni von Standford schafft, dann kann es doch nicht so schlimm sein.
Es ist immer schön, wenn man nach einer ganzen Weile wieder einen Blick auf eine Website wirft und neues entdecken kann. Ich erinnere mich an Paraplüsch, als man nur das Krokodil heilen und mit dem Nilpferd reden konnte – inzwischen gibt es auch eine Schlange und eine Schildkröte!
Und auch bei den Plüschmikroben tauchen immer mal wieder neue Spezies auf!
Ich glaube, wir alle kennen den Vergleich von George W. Bush mit einem Schimpansen, aber warum sich mit nur einem solchen Vergleich zufrieden geben, wo sich doch so vieles so ähnlich sieht?
*Totally Looks like …*
P.S. Die Diät-Cola hat mich daran erinnert, dass meine Sitznachbarin gestern im Flugzeug nach einer “Coke zero” gefragt hat, es aber nur “Coke light” gab, woraufhin sie sich für eine normale Cola entschied. Merkwürdig. Ist nicht “light” und “zero” in der Zusammensetzung genau dasselbe?
Da ich vorhin erst nach Hause gekommen bin, gibt es heute nur einen ganz kurzen Link.
Ich habe keine Ahnung mehr, wo ich ihn aufgesammelt habe (erst recht, wegen all dem kyrillisch drum rum, von dem ich nichts verstehe). Der Inhalt ist trotzdem lustig und daher:
*link*
P.S. Kann jemand mir einen guten Tipp für den besten Photo-hosting service geben? Denn dann gibt es hier vielleicht auch eingebettete Photos, unter anderem von Zürich und Barcelona …
Manche von Euch, die schonmal bei mir zu Gast waren, erinnern sich vielleicht an die Postkarte in meinem Bad. Nicht ohne Grund erinnert sie mich jeden Tag aufs Neue daran, dass manches auch schlimmer sein könnte.
Seit April wird das immer mal wieder bestätigt von Shane Johnson’s Life in A Cube.
Mein Bookmark-Chaos folgt zumindest weitgehend einem minimalen Ordnungsprinzip: der Zeit. Je nachdem, wo ein Link gespeichert ist, kann ich ungefähr abschätzen, wie lange ich ihn schon habe. Die ältesten dieser unsortierten Bookmarks sind vermutlich von 2004. Der heutige ist nicht ganz so alt, aber dennoch bin ich bisher nie dazu gekommen, einen Post drum herum zu schreiben:
Would you share a secret with a stranger? Many share their secrets with one man. Frank Warren has collected more than 100,000 secrets from people all over the world.
Warren started PostSecret as a community art project in November 2004. At first, Warren gave out postage-paid postcards on the street inviting people to send their secrets to him. Soon, people were sending homemade postcards on their own.
Teilweise Kunst, sicher aber ein faszinierendes soziologisches Experiment.
Es gibt auch etlicheVideos auf Youtube.
Ein bisschen schade ist allerdings, dass die Postkarten nach einer Woche von der Website verschwinden (auf der zugehörigen myspace site bleiben sie ein wenig länger, außerdem kannmansieeinzelnbookmarken) und vor allem dass die Nummer der Bring-Dich-Nicht-Um Hotline verschwunden ist …
Für alle, die sich gefragt haben, wo ich letztes Wochenende war – und auch für alle anderen: Ich war in Zürich.
Da redet man etwa so. Wenn man Eingeborener ist. Als Besucher wurde mir davon abgeraten, mich daran zu versuchen, da das unter Umständen nach hinten losgehen kann.
Aber darüber grinsen kann ich schon. =]
Letztes Jahr hab ich ihn leider verpasst – vermutlich musste ich für irgendeine Prüfung lernen. Dieses Jahr ist es mir aber rechtzeitig eingefallen, sodass auch Ihr Euch noch auf morgen vorbereiten könnt.
Denn morgen ist Talk like a Pirate Day!
What, you’re wondering, is the point?
We’re going to be painfully honest here, perhaps fatally so.
The point is, there is no point.
And that’s what’s fun about Talk Like a Pirate Day specifically, and talking like a pirate in general.
Tinger ist ein bayrischer Wolpertinger. Ein Fabelwesen, das in den Wäldern mit seinem besten Freund Kaes, dem letzten echten Leberkaes, zusammenlebt. Kaes wurde von der bayrischen Fleisch-Mafia entführt, die seine Rezeptur entschlüsseln will.
Er wird in der Fabrik auf der anderen Seite des Tals gefangen gehalten. Helfe Tinger seinen kleinen Freund zu retten.
Name des Bösewichts: “HaxnHuba”
Und ich dachte immer, die bayrische Fleisch-Mafia würde sich nur mit Gammelfleisch befassen.
Obwohl, der Käse war ja auch nicht mehr ganz frisch …
Every day a countless number of bank notes change hands all around the world. When was the last time the money itself said something to you? When did it last make you think? Has it ever?
When you write a question on a note and spend it, you know that it will pass through hundreds of wallets, pockets, purses, ATM‘s, banks and tills. The lifespan of your question will continue as long as the note is in circulation. In contrast to this, fly posting, passing notes in the classroom, handing out leaflets have a finite lifespan. When the medium used has an inherent value, the chance of being dropped on a street, or scraped off by a cleaner is almost non-existent.
Ich hatte vor einer ganzen Weile schon festgestellt, dass Japaner unter Essen andere Dinge verstehen als wir.
Auf jeden Fall muss man ihnen aber lassen, dass sie Essen generell große Bedeutung beimessen, vor allem, was die Aufmachung angeht. Wer hätte gedacht, was man alles aus Melonen machen kann.
Dieses Jahr hat auch die New York Times einen Artikel über das Rumschnitzen an Obst und Gemüse und eine passende Photostrecke.
Kennt Ihr das, wenn man sich im Internet “fest liest”? Ich kann es schlecht anders beschreiben, aber es passiert mir häufiger, als es mir eigentlich lieb ist. Heute war es Jans Post, der mich mal wieder ungeplant auf die Reise geschickt hat. Über diese ganze Thematik von Sicherheit, Identität und Privatsphäre habe ich mir tatsächlich leider erst neuerdings Gedanken gemacht. Und zwar nicht, weil mir bis jetzt irgendwas schlimmes passiert wäre – zum Glück nicht *auf Holz klopf* – sondern eigentlich nur, weil ich mich damit befasst habe, was ich alles für den Mac brauche. Da dies das erste Mal ist, dass ich mich praktisch selbst darum kümmern muss, wollte ich dabei gründlich sein und habe wohl tief in den Eingeweiden angefangen – nämlich beim Thema Sicherheit. Bin ich wohl noch lang nicht auf dem Wissensstand, bei dem ich irgendwann mal ankommen möchte. Aber ich arbeite daran und daher erwartet Euch in Zukunft vielleicht mehr darüber.
Worauf ich aber eigentlich hinauswollte ist, dass wir alle (oder doch zumindest die meisten von uns) uns vermutlich kaum über die Ausmaße bewusst sind, in denen die moderne Datenverarbeitung uns transparent werden lässt. Wie wenig Grenzen dem teilweise gesetzt sind und werden und wie einfach wir es anderen andererseits von uns aus machen, unbemerkt an Daten über uns zu kommen, machen sich viele Leute überhaupt nicht klar. Oder es ist ihnen egal. Solange niemand von ihrem Konto Geld abgezweigt hat, solange sie nicht plötzlich ihre Jobs verlieren oder erst gar keine bekommen, solange ihnen niemand den Abschluß einer Kranken- oder Lebensversicherung verwehrt oder erschwert, werden sich wohl viele Menschen gar nicht erst damit befassen. Und das sind nur die Dinge, die wir uns heute schon vorstellen können. Niemand weiß, wie “Leben 3.0“ aussehen wird.
Das Internet ist groß und weit und nützlich und schön. Aber wo Licht ist, ist immer auch Schatten.
Es sind noch 142 Tage bis zu den Präsidentschaftswahlen in den USA. Und dass sie deshalb schon seit langem eine große Show veranstalten, ist (leider) auch hier nicht zu übersehen. Dabei sollte man doch annehmen, dass die Entscheidung so schwer nicht sein kann – schließlich gibt es ja nur zwei (größere) Parteien, von denen die eine seit Jahren nicht dafür gesorgt hat, dass sich irgendwas merklich bessert – untertrieben ausgedrückt.
Dennoch hat man natürlich immer eine Wahl bei der Wahl. Ingo Appelt definierte vor Jahren Demokratie als:
Man darf eine Meinung haben, man muss nicht.
Und natürlich kann man sich auch dafür entscheiden, dass es einem einfach nur egal ist: Apathyparty.
Man muss aber nicht.
Beim Anschauen der letzten paar Posts ist mir augefallen, dass es in letzter Zeit mehr Musik und Videos gab, aber schon lange keinen Spielkram mehr. Gut, dass Jakub Dvorski und Vaclav Blin von Amanitadesign nicht untätig sind!
we just finished another flashgame called Questionaut.
it was created for BBC and it’s meant for 11 years old kids.
Sicherlich, der point-and-click Teil ist deshalb erheblich intuitiver (sprich: einfacher) als bei seinen Vorgängern. Die schönen Bilder und die Musik sind es aber Wert, dass man sich mit dem “Questionaut” auf die Reise macht, um den Hut seines Freundes zurückzuholen.
P.S. Man sieht es noch nicht, aber ich denke im Moment wieder mehr über das Konzept für das Durcheinander nach. Ideen, Anregungen und Links sind dabei immer herzlich willkommen! ^__^
Immer wenn mir während des Schreibens an meiner Diplomarbeit Dinge eingefallen sind, die ich unbedingt tun wollte/sollte, anstatt zu schreiben, habe ich sie in eine Liste eingetragen. Wie zu erwarten, ist die Liste ziemlich lang – und im Moment noch relativ chaotisch. Allerdings brauche ich nicht darauf zu schauen, um zu wissen, dass “mehr Posts schreiben” mit darauf steht. ;)
Vielleicht erzähle ich demnächst mehr darüber. Zunächst dürft Ihr Euch erstmal mit mir (vor)freuen und zwar auf Coraline, die Filmadaption von Neil Gaimans Buch, in Stop-Motion zum Leben erweckt von Henry Selick (vielleicht erinnern sich manche von Euch an diesen ganz alten Post von mir). Einen kleinen Vorgeschmack gibt es auf “Rotten Tomatoes” zu sehen. Hier das dritte von fünf etwa drei-minütigen Videos:
Alle, die jetzt neugierig geworden sind und den Rest im Überblick sehen möchten, folgen diesem Link: *link*
P.S. Bin ich eigentlich die einzige, die das neue Design von amazon nicht wirklich besser findet als das alte? … Und irgendwie verkaufen die inzwischen … fast alles oder? Wie merkwürdig …
Mein Bruder schenkte mir vor ein paar Jahren das schauderhafte Buch
“Fleisch ist mein Gemüse“.
Ich habe es tapfer durchlitten – sogar die seitenlangen Akne-Beschreibungen. Darum kann ich jetzt mit Sicherheit behaupten: Nur Gemüse ist mein Gemüse!
Das alles ist aber nichts gegen sein Gemüse:
Hier die Werkschau: *link*
Die “Tiffanys” sind Dreck dagegen!
Guerrilla Advertising is an unconventional way of performing promotional activities. Usually very funny or subtle, it’s a great way to promote a business with a low budget and generate buzz. But you’ll need lots of creativity.
Was passiert, wenn man zuviel am Computer arbeitet?
Okay, vielleicht bekommt man eine Sehnenscheidenentzündung.
Vielleicht fängt aber auch der Cursor an zu brennen.
(Originalpost wurde vernichtet, als beim Versuch, einen alten Link zu öffnen “Firefox hat ein Problem verursacht und muss geschlossen werden” erschien :( )
Unvollständige Rekonstruktion:
Ja, ich lebe noch. Und ja, ich werde versuchen, wieder mehr Zeug zu posten.
Den Anfang machen heute zu Samhain/Halloween/Die Nacht vor Allerheiligen Links für die Ausstattung in letzter Minute: Wie man einen Kürbis in Form bringt, wie man ihn am besten konserviert und die Alternative aus Papier.
Und nicht zu vergessen Extreme Pumpkins!
Ein Neuzugang im desktop-Zoo! Nach Firefox und Thunderbird jetzt: Songbird!
Songbird™ is a desktop Web player, a digital jukebox and Web browser mash-up. Like Winamp, it supports extensions and skins feathers. Like Firefox®, it is built from Mozilla®, cross-platform and open source.
Ich fand die Idee interessant, konnte es aus Zeitmangel noch nicht wirklich testen, wollte es Euch aber auch nicht vorenthalten.
Vielleicht kann einer von Euch das mal ausprobieren und bewerten? *link*
Nachdem ich das gesehen hatte, fragte ich mich natürlich: Wer schreibt sowas?
Antwort: Johnathan Coulton.
Anscheinend muss Softwareentwickler ein ganz furchtbarer Job sein ( ;) ), immerhin ist er nach Matt schon der zweite, der einfach aussteigt – diesmal um zu singen, statt zu tanzen.
Anscheinend hat er es bisher nicht bereut und ich finde, er macht das sehr gut.
Irgendwie erinnerte ich mich neulich während eines Gesprächs an diesen Link. Ich weiß nicht mehr, warum. Vielleicht weil Ostern war und Ostern ist ja bekanntlich das Fest, an dem man überall Häschen sieht.
Aber was machen die Häschen den Rest des Jahres?
Seht selbst nach in der 30-Second Bunnies Theatre Library
… in which a troupe of bunnies parodies a collection of movies by re-enacting them in 30 seconds, more or less.
Nach einiger Zeit mal wieder ein neues digitales Spielzeug: “Drifts”
Stick as many green bubbles to your cursor as possible while avoiding the purple bubbles. Touching a blue bubble turns your green bubbles into points (it’s a Good Thing!). You need to carry three green bubbles or more at once to receive points. More green bubbles means drastically more bonus points.
Simpel, aber hat was, finde ich.
Angenehm unaufgeregte Musik im Hintergrund und von der linken Seite schaut einem ein Hamster, ein Kaninchen oder eine Eule zu.
Viel Spaß.
Alle von Euch, die Anfang November schon Spaß mit Mr. Picassohead gehabt haben, finden vielleicht auch gefallen daran, Ihren eigenen Jackson Pollock zu malen. Und zwar hier.
Zur Erklärung: Durch die Geschwindigkeit der Mausbewegung ergibt sich die Dicke der Striche und Kleckse, bei jedem Mausklick ändert sich die Farbe.
Spam ist ein Gegenwartsphänomen – mein elektronisches Postfach bekommt mehr davon, als ich jemals recyclen könnte, diese Website bekommt auch welche. Von SPAM dagegen können manche Leute scheinbar nie genug bekommen – auch wenn die Zusammensetzung doch sehr fragwürdig ist und gesundheitstechnisch bestimmt so manches zu wünschen übrig lässt. Monty Python haben das früh erkannt und daher gibt es “SPAMalot” – man verteidigt seine Burg mit Hilfe von Haustieren gegen die Franzosen oder die Engländer (je nachdem, was man sein möchte).
In diesem Zusammenhang erwähnenswert, weil nett anzusehen: The John Cleese – erfindet Euren eigenen “Silly Walk”!
Einer meiner “Vorsätze” für dieses Jahr ist die Reduktion des Berges ungelesener Bücher, der sich neben und unter meinem Bett ausbreitet. So kam es, dass ich letzte Woche angefangen habe, Frau Rowlings neuestes verfügbares Werk zu lesen, das bei mir seit etwa anderthalb Jahren ungelesen rumliegt. Ich habe dafür bereits Unverständnis geerntet. Vielleicht hat meine Neugier darunter gelitten, dass mir bereits kurz nach Erscheinen des Buches unsere Fernehzeitung, die ich eigentlich nie lese (denn warum auch?), es mir schon so weit verdorben hat, dass ich weiß, wer darin sterben wird. =( (An dieser Stelle:Vielen Dank, TV Spielfilm, bitte feuern sie doch Ihren Redakteur, der für die Auswahl der abgedruckten Leserbriefe verantwortlich war …) Vielleicht lag es auch daran, dass ich den Filmen immer ein Buch voraus war – und der zum vorletzten Buch wird erst diesen Sommer gezeigt.
Wieso erwähne ich all das? Weil ich gerade lesen gehen wollte, als ich erfuhr, dass Moni das letzte Spiel durch hat, und daher musste ich nicht allzu lang überlegen, was ich Euren grauen Zellen als nächstes vorsetzen könnte:
Aufwendig Flash-animierte Werbewebsites für solcherart Filme gibt es ja nicht seit gestern, sondern gab sie auch schon zum dritten Film aus dieser Reihe und diese enthält unter anderem das Spiel, mit dem Ihr Eure Gehirne jetzt verknoten dürft.
“Homing Hippogriffs” (die anderen zwei fand ich doof, wenn ich mich recht erinnere).
Viel Spaß!
Nach langer Zeit mal wieder ein neues Spielzeug zur Förderung und Forderung eures räumlichen Vorstellungsvermögens! ;)
Ein Freund hat mir heute diesen Link geschickt, and dem ich mir eine ganze Weile das Hirn verknotet habe. Ich bin bis level 17 gekommen – wer von Euch hat mehr Ausdauer?
Ich wurde aufgefordert, “mal wieder was zu posten”. Also hab ich ein paar Stunden meine Bookmarks durchforstet und mich als Thema für etwas entschieden, das nach wie vor einige Leute beschäftigt, die über Suchmaschinen hier landen:
Marvin is a hyper-advanced robot who can compute your personality problems to thirty decimal places while predicting the weather of an entire planet. So he mainly gets asked to open doors and stuff. That kind of thing would get anyone else down, but Marvin sidesteps that problem by being suicidally depressed instead.
Nach langer Zeit mal wieder was neues hier. Nicht, dass mir die Links ausgegangen wären – eher im Gegenteil.
Allerdings fehlt mir etwas die Übersicht und die nötige Muße und so.
Das Verpackungsmaterial zum Abreagieren hatte ich aber schon vor einer Weile versprochen und hier ist es nun!
Ich glaube, ich bekam das vor noch viel längerer Zeit mal von Peter.
Die Stiftung, die jedes Jahr die Nobelpreise vergibt, hat auch eine Spielecke!
Natürlich darf auch die Standardausgabe des verrückten Professors hier nicht fehlen: Professor Fizzwizzle.
Technonerds go to movies strictly for entertainment, and of course, the most entertaining part comes after the movie when they can dissect, criticize, and argue the merits of every detail. However, when supposedly serious scenes totally disregard the laws of physics in blatantly obvious ways it’s enough to make us retch. The motion picture industry has failed to police itself against the evils of bad physics. This page is provided as a public service in hopes of improving this deplorable matter. The minds of our children and their ability to master vectors are (shudder) at stake.
Manchmal erinnert einen Google an nette Sachen. Zum Beispiel daran, dass heute der Geburtstag von Sir Arthur Conan Doyle ist.
Nicht nur, dass ich schon seit einer halben Ewigkeit an “The Hound of the Baskervilles” lese (immer nur eine Seite pro Nacht, ehe ich einschlafe – vermutlich sollte ich früher anfangen … ;) ), es hat mich auch an folgende Links erinnert:
Eigentlich war ich heute Abend zu müde und zu gefrustet, um irgendwas zu schreiben.
Warum?
Ich habe die letzten drei Wochen in der Uni verbracht und bisher nichts brauchbares zustande bekommen und keine Ahnung, woran es liegt.
Vorhin fand ich dann aaarrrggg – was lautmalerisch gut meine augenblickliche Stimmung widergibt.
Also poste ich doch noch was. Nämlich den Link dorthin.
Ansonsten ist aber heute nichts sinnvolles mehr von mir zu erwarten.
P.S.: Toll auch das Statement:
“THIS WEBSITE HAS NO POINT!!”
I know, I know…but that IS the point! :) Theres so much INFORMATION INFORMATION INFORMATION on the internet that I thought it would be interesting to have a ‘pointless’ one. Somewhere you could while away the hours wasting your time and exploring, being none the wiser at the end.
Ich bin immer wieder fasziniert, was es doch alles im Internet gibt. Zum Beispiel die Bibel. Oder Jesus-Anziehpüppchen, im Moment in der Zauberer-von-Oz Version.
Und wem dies noch nicht Antwort genug ist, der kann natürlich auch selbst mit Gott reden. Ich habe mich vor einiger Zeit mal mit Gott unterhalten und wer hätte es gedacht: Gott und ich haben etwas gemeinsam. Ehe alle fragen, was es ist: es sind Äpfel.
Ich konnte leider keine genauere Erklärung von Ihm/Ihr darüber erhalten, aber ich fand das hochinteressant …
Leider ließ sich das Gespräch nicht per copy & paste festhalten, stellenweise war es wirklich lustig.
So, jetzt lasse ich Euch über die existentiellen Dinge des Lebens nachdenken, während ich Schäfchen zählen gehe.
Ich war heute mal wieder in der Mensa und da viel mir wieder ein, dass ich letztes Jahr eine Nacktschnecke in meinem lappigen Beilagensalat fand … bläh. Zum Glück lebte das arme Tier noch (Indikator für die Frische des Salats? Wohl eher nicht …) und konnte von mir gerettet werden. Die Menschen um mich herum konnten dann den Rest meiner Mahlzeit lang beobachten, wie die Schnecke langsam über mein Tablett kroch … Anschließend wurde sie – nach Diskussion um das geeignete Gebiet mit anwesenden Ökologen – in der Natur ausgesetzt und hat hoffentlich noch lange und glücklich gelebt (oder tut es noch? Keine Ahnung, wie lange Nacktschnecken leben).
Ehe ich schon wieder nur über Essen – und Nicht-essbares – rede: Mich hat das an diesen Link erinnert, auch wenn die Schnecke da ein Haus und Froschschenkel hat. Interessanterweise ist es aus Spanien und nicht aus Frankreich … naja, schließlich soll man sowas auch nicht essen.
Bis vor etwa einem halben Jahr konnte ich noch stolz behaupten, dass ich in meinem e-Postfach niemals Spam-Mail finde. Leider hat sich das inzwischen geändert und ich bekomme unregelmäßig irgendwelchen Schund zugeschickt.
Umso schöner ist es dann, wenn man daraus doch etwas ansehnliches erstellen kann kann. :)
(Natürlich wäre es noch schöner, keine unerwünschten Mails zu bekommen, aber man kann wohl leider nicht alles haben … )
Hier ist der erste Post in der neuen Kategorie für Spielkram! Und wem anders könnte die Ehre des ersten Spielkrams gebühren, wenn nicht dem kleinen, weißen Kobold und seinen Hippie-Freunden? ;)
Auch wenn es bestimmt das Xte mal ist, dass ich die Links verschicke, es sind noch immer die kreativsten und detailreichsten Flashgames, die mir bislang begegnet sind. =)
P.S. Wer sich über den Titel dieses Posts wundert, frage meinen Bruder!
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